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Ihre Meinung - wie war Plasbergs Debüt im Ersten?

Frank Plasberg präsentierte seine erste Talkshow "Hart aber fair" im Ersten - wie fanden Sie die Sendung?
  1. #10

    Plasbergs Debüt im Ersten?

    Ob im Ersten oder Dritten, das ist völlig egal. Die Sendung war wie immer ausgezeichnet und spannend. Da bleibe ich von Anfang an debei, während ich solche Bla-Bla-Sendungen von Anne Will nicht ansehen kann; da schalte ich regelmäßig um, da niemand der unverbindlichen Rhetorik der Politiker angemessen in die Parade fährt.
    Herr Plasberg macht das höflich aggressiv und mit viel Witz und Intelligenz und bestens vorbereitet. Es war auch nicht schlimm, dass Steinbrück im Focus stand. Er gehörte immerhin als Einziger der Regierung an und musste das rechtfertigen, was ihm persönlich nicht unbedingt gefällt. Das hat er aber auch sehr überzeugend und geradlinig kundgetan. Die Sendung war ein Genuss. ---
    (Im Gegensatz dazu ist z.B. die Sendung von Kerner auf einem primitiven Niveau, welches vorwiegend das Prekariat ansprechen dürfte.)
  2. #11

    Spitze

    Der Einwurf: "Wir sind hier nicht bei Kerner!" war Spitze
  3. #12

    ... allemal besser ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frank Plasberg präsentierte seine erste Talkshow "Hart aber fair" im Ersten - wie fanden Sie die Sendung?
    Im Vergleich zum geschwätzigen Kerner und zur "gezähmten" A. Will allemal anregender und kritischer - Schmunzeln inbegriffen!
  4. #13

    Plasberg ist opportunistisch, übertrieben selbstbewußt,populistisch (was er gerade Politikern und anderen vorwirft), seine Witze sind abgestanden. Die Sendung ist überhaupt nicht sehenswert.
  5. #14

    @hrlange
    quote]Plasberg ist opportunistisch, übertrieben selbstbewußt,populistisch (was er gerade Politikern und anderen vorwirft), seine Witze sind abgestanden. Die Sendung ist überhaupt nicht sehenswert.[/quote]

    Warum schauen Sie ihn sich dann an?
    Noch gibts Kerner u. Beckmann doch.

    Jedesnfalls sehe ich weit und breit niemanden, der Plasberg
    das Wasser reichen könnte.
  6. #15

    Ich hoffe auch sehr, dass die Verantwortlichen die Sendezeit nochmals überdenken.
  7. #16

    Endlich nicht abschalten

    Es wurde Zeit, eine Talksendung zu sehen bei der ich nicht abgeschaltet habe. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben und mich auf Filmkonserven und den reinen Nachrichten eingestellt, doch nun dieses: gebannt und Live am Fernseher und endlich mal wieder eine Sendung die Spass macht. Weiter so, Kerners und Wills sind out!
  8. #17

    Die Sendung war schon ok, die Sendezeit aller Polittalks im ZDF und ARD beginnen doch immer ca. 21:45. Das Konzept ist locker und kritisch zugleich.

    Obgleich die Sendung gestern etwas schlaff wirkte, ich hoffe, Plasberg kann noch 'schärfer' werden.

    Wieder einmal zeigte sich Steinbrück als autoritärer und kaltblütiger Politiker, der so sehr von sich selbst überzeugt ist, dass er lächerlich wirkt. Wie ein Automat leiert er immer wieder seine eingepaukten Sätze ab, dieser Mann hat kein soziales Empfinden. Grässlich!

    Das 11. Gebot für jeden Politiker sollte sein:
    Alle 5 Jahre einmal zwei Monate leben wie ein Hartz IV Empfänger bzw. ein kleiner Rentner oder sonst ein normaler Mensch. Mit allen Pflichten und Rechten, ohne Auto, Chauffeur, Sekretärin, Bankcards, Handy usw. Man stellt ihm eine kleine Sozialwohnung zur Verfügung, teilt das Geld zu und dann Tür zu.
    Zweite Variante:
    Die Herren und Damen aus der Politkerriege werden bedürftigen Menschen als Hilfe zugewiesen, sozialer Monat usw.
  9. #18

    Zitat von armin.k Beitrag anzeigen
    Es war auch nicht schlimm, dass Steinbrück im Focus stand. Er gehörte immerhin als Einziger der Regierung an und musste das rechtfertigen, was ihm persönlich nicht unbedingt gefällt. Das hat er aber auch sehr überzeugend und geradlinig kundgetan. Die Sendung war ein Genuss.
    Das fand ich übrigens auch. Steinbrück wurde hart angegangen, aber irgendwie ist und bleibt er sympathisch. Und er hat ja auch mehr als deutlich kundgetan, warum er in dem Streit Müntefering nicht stärker gegen Beck unterstützt hat: Weil er ein gewisses Verständnis für Becks Rolle hat. (Und ich verstehe auch durchaus die Sorgen der SPD, die für die wichtige, wirksame und heilsame Agenda 2010 vernichtend vom Wähler abgestraft wurde.) In der Sache aber, das wurde sehr deutlich, findet er die Verlängerung der Bezugsdauer katastrophal. Verständlich, denn als Finanzminister weiß er ja, welche fürchterlichen Auswirkungen diese Politik auf die Staatsfinanzen (und die Arbeitslosenzahlen noch dazu) hat. Ich fand es auch gut, dass Steinbrück angemessen bissig wurde.

    Bei Plasberg werden die Politiker mit eigenen Fehlern und Widersprüchen konfrontiert, aber jeder Politiker hat die faire Chance, diese Konfrontation nicht nur unbeschadet zu bestehen, sondern deutlich an Sympathien zu gewinnen. Das hat Peer Steinbrück bei mir gestern. Obwohl er sich leider nicht deutlicher zugunsten Münteferings positioniert hat, wie es sachgerecht gewesen wäre.

    Wären doch bloß mehr SPD-Leute wie Müntefering oder Steinbrück und weniger wie Beck...
  10. #19

    Zitat von hrlange Beitrag anzeigen
    Plasberg ist opportunistisch, übertrieben selbstbewußt,populistisch (was er gerade Politikern und anderen vorwirft), seine Witze sind abgestanden. (...).
    Da ist was dran. Aber ich vermute, das macht den Reiz der Sendung aus.








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