Ich hoffe doch nicht, wie hier einige Mitforisten, auf den Worten "unrealistisch", "überzogen", "unglaubwürdig" herumreiten, dass das genaue Gegenteil der Adjektive einen guten Film, bzw einen Krimi ergeben würde.
Wäre alles so wie im Leben, hätte man eine Dokumentation und keine "Fiction".
Es geht nicht darum das Leben abzubilden, sondern eher dem Leben den Spiegel und damit uns selbst vorzuhalten.
Polizisten oder Trader verhalten sich nicht so?
In einer Doku bestimmt nicht.
Wie verhalten sie sich aber in einer Situation unter Druck oder in einer inoffiziellen?
Es ist müßig, all den Bockmist den Polizisten und Banker im wahren Leben bauen hier aufzuzählen, genauso wie es unzählige Beispiele von Filmen gibt, die in ihrer erzählerischen Logik funktionieren.
Bleibt es bei einem "Naturalismus" , den viele hier eigentlich meinen und einfordern, sind wir bei den currywurstessenden Sozialromantikern aus Köln, oder beim clownesken Robert Downing Jr. Verschnitt aus Münster, die nicht wehtun.
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