Zitat von
Spinnosa
[...]
Aber darf ich - ich bin hartnäckig! - mal an den Ausgangspunkt der Diskussion erinnern?
Kann man von einem großen Denker verlangen, daß er ein Arschloch (O-Ton Sartre nur privat in Bezug auf Baader) öffentlich ein Arschloch nennt, auch wenn er dafür Pfiffe aus dem Publikum riskiert?
Ich will hier natürlich niemanden aus dem lieblich geblümten Wolkenkuckucksheim philosophischer Spekulationen und selbstrefentieller Heldenverehrung vertreiben, kann mir aber die Frage nicht verkneifen, ob jemand (Sartre), der sich als unbequemer Querdenker geriert, nicht einfach mal quer denken und unbequem sein sollte?
Genau das hat Sartre nämlich nicht getan, als es darauf ankam.