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Was blieb vom "Tempo"-Stil?

Die Zeitschrift "Tempo" polarisierte und setzte optische wie journalistische Trends: Als markantes Lifestyle-Zentralorgan definierte sie das Lebensgefühl einer selbstbewussten Generation, zwischen Hedonismus und Überschwang. Jetzt erschien zehn Jahre nach dem letzten Heft eine dicke Jubiläumsausgabe. Wie gefällt Sie Ihnen? Ist der "Tempo"-Stil noch zeitgemäß oder nur blasse Erinnerung?
  1. #1

    Mehr Mehr Mehr Davon

    Zitat von sysop
    Die Zeitschrift "Tempo" polarisierte und setzte optische wie journalistische Trends: Als markantes Lifestyle-Zentralorgan definierte sie das Lebensgefühl einer selbstbewussten Generation, zwischen Hedonismus und Überschwang. Jetzt erschien zehn Jahre nach dem letzten Heft eine dicke Jubiläumsausgabe. Wie gefällt Sie Ihnen? Ist der "Tempo"-Stil noch zeitgemäß oder nur blasse Erinnerung?
    Also noch schoener als das Wirtschaftswunder trotz Berliner Republik ist diese Ausgabe von Tempo. Herr hat Hirn wieder verteilt, die Jungs melden sich aus dem Off zurueck, das Beste ist die Nummer mit der "deutschen Nationalakademie"
    super, einfach genial. Bitte macht weiter. Wir sind nicht allein. Dieser Zynismus, herrlich. Toll. Die Themenauswahl ist aeusserst gut gelungen, eigene Wege seid Ihr gegangen, nicht wie die angepassten Neo-Elite Blaettchen Park Avenue, oder Galore, Ihr Passt Euch keinem Trend an, Ihr nehmt das was andere als vermeintlichen Trend benennen, und macht den Umkehrschluss, HERRLICH: MEHR DAVON . Auf immer und ewig. Eure Tempo-Fangemeinde, die NIE alt wird, nur besser
  2. #2

    Tempo war geil. Gott sei Dank gibt es inzwischen Brandeins - eine den Duktus von Tempo 'transzendierende' Variante im deutschen Blätterwald.
  3. #3

    Zitat von sysop
    Die Zeitschrift "Tempo" polarisierte und setzte optische wie journalistische Trends: Als markantes Lifestyle-Zentralorgan definierte sie das Lebensgefühl einer selbstbewussten Generation, zwischen Hedonismus und Überschwang. Jetzt erschien zehn Jahre nach dem letzten Heft eine dicke Jubiläumsausgabe. Wie gefällt Sie Ihnen? Ist der "Tempo"-Stil noch zeitgemäß oder nur blasse Erinnerung?
    Als großem Tempofan der ersten Stunde fällt es sofort auf: Vieles im Heftes ist vieles so, wie es früher war und trotzdem noch aktuell. Lachen, staunen, kopfschütteln, langweilen. In bestem Fall Unterhaltung, Anspruch, Ästhetik! Im schlechtesten Fall wichtigtuerisches Geschreibe und Banales. Und auch heute gilt: Keine Ausgabe war je vollständig gelungen und lesenswert. Aber Peichl und Co. zeigen, was möglich ist und liefern ein hohes Niveau. Dickes Lob und 1000 Dank! Die Herzklopfen am Kiosk, wie sieht das Cover aus, was steht drin, haben sich auch diesmal gelohnt. Vielleicht hätte ich meine Tempo-Sammlung der ersten 6 legendären Jahre doch nicht bei ebay reinstellen sollen; läuft nur noch wenige Stunden, dann sind sie für immer weg, tschüß!
  4. #4

    Die Messlatte wieder hochgesetzt

    Zitat von sysop
    Die Zeitschrift "Tempo" polarisierte und setzte optische wie journalistische Trends: Als markantes Lifestyle-Zentralorgan definierte sie das Lebensgefühl einer selbstbewussten Generation, zwischen Hedonismus und Überschwang. Jetzt erschien zehn Jahre nach dem letzten Heft eine dicke Jubiläumsausgabe. Wie gefällt Sie Ihnen? Ist der "Tempo"-Stil noch zeitgemäß oder nur blasse Erinnerung?

    Als Tempofan der ersten Stunde fällt gleich beim ersten durchblättern auf: es ist vieles so, wie es war und doch ist alles anders. lachen, staunen, kopfschütteln, langweilen; Tempo bot schon immer alles. Im bestem Fall Unterhaltung, Anspruch, Ästhetik! Im schlechtesten Fall Langeweile und Banales, davon allerdings selten zuviel!
    Peichl und Co. zeigen, was mit Engagement und Begeisterung möglich ist. Dickes Lob und 1000 Dank! Meine stolze Sammlung der ersten 6 Jahrgänge ist zur Zeit bei ebay unterm Hammer. Tschüß, wir werden Dich immer lieben!!!
  5. #5

    mittags noch den artikel auf spiegelonline gelesen, stunden später dieses wunderbare cover wiederentdeckt und diese gefühlten 3kilogramm für 4,50 gleich mal gekauft. viel interessanter text, einiges an werbung und auch n bißchen mist, aber am ende hat man immer noch etwas in den händen. schade nur, dass TEMPO in gerade dem jahr geschaffen wurde, in dem auch ich geboren wurde. immerhin bin ich seit geraumer zeit brandeins-abonnent...
  6. #6

    Ich war nie Tempoleserin, dafür bin ich eindeutig zu jung. Ich hab mir dieses Heft besorgt, weil ich wissen wollte, was dahinter steckt. Der Feind aller seriösen Magazine! Oho!
    Aber: es ist großartig und vor allem nicht auf den Mund gefallen. Endlich mal jemand der ausspricht was ich, z.T., schon lange denke.
    Nick Hornby ist ein Verräter? Aber JA! Ich war selten so enttäuscht von einem Buch wie von "A long way down". Da ist kein Schmerz drin, da sind nur Klischees in unerträglicher Masse.
    Gut, dass es einmalig bleibt, auch wenn mir dieser Journalismus zusagt.
  7. #7

    Sogar die Kripo interessierte sich für die "Deutsche Nationalakademie"

    Das Originalanschreiben der "Deutschen Nationalakademie" und warum sich auch die Hamburger Kripo für die Machenschaten interessierte ist hier nachzulesen:

    http://tinyurl.com/yfy48r

    Viele Grüße von der ganz und gar nicht prominenten Kelterei Walther aus Arnsdorf in Sachsen.








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