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Amtlich - und Ihre Meinung zum Metal?

Jan Wigger und Thorsten Dörting besprechen in der neuen Kolumne "Amtlich" aktuelle Metal-Alben - jeden ersten Donnerstag im Monat. Ihre Meinung? Welches sind besten neuen Metal-Werke?
  1. #200

    ... seit der Grundschule Metal.
    Meine ersten drei Platten waren...
    1. Village People
    2. Motörhead
    3. AC/DC

    später Metallica, Sepultura, Saxon, Danzig, Waltari, usw.
    dann kam BlackMetal, Deathmetal dazu usw.

    Höre prinzipiell alles, was mit metal zu tun hat. Ausser Friedhofs-Country, ala`Craddel of Filth( oder so; kA. wie die sich schreiben - da zieht es mir die Zehennägel und die Grasbirnen vom Magen auf)

    Aktuell spannend finde ich Satriani, crazy-Buckethead, DreamTheater.

    Neben Metal gibt es noch Blues, Klassik, Opern, International, Jazz auf die Ohren.

    Radio-Mucke sucked, wie Musikantenstadel.
    Wobei GOA und La Brass Banda schon auch gut schmettern?
    http://www.youtube.com/watch?v=VXpv8...eature=related

    ...soll doch jeder hören, was er will!
  2. #201

    ..

    Zitat von mm2112 Beitrag anzeigen
    hat seinen Höhepunkt definitiv hinter sich - die neue Scheibe klingt sehr vertraut, eine Aneinanderreihung bekannter Riffs & Themes. Fällt denen nix neues mehr ein? Schade.
    Also ich finde, das ist seit längerem das erste richtig gute Dream Theater Album. Dass es vertraut klingt, liegt wohl daran, dass nicht einmal die sich 22 Jahre lang ständig neu erfinden können. Außerdem gibt es kleine Metropolis-I-Anklänge - aber wen sollte ausgerechnet das stören? Immerhin verzichten sie diesmal komplett auf überflüssige Metallica-Imitate. Ich habe ohnehin nie verstanden, was das sollte - und warum sich eine große Band dadurch das Leben schwer macht, dass sie vergeblich versucht, ihren Sänger wie Hetfield klingen zu lassen. Inzwischen darf er richtig singen und das bekommt ihm und dem Album sehr gut. Insgesamt ist das neue Album etwas mehr Keyboardlastig, was ich aber als Gewinn sehe, denn Ruddess ist schließlich keiner, den man verstecken müsste. Am besten gefällt mir "Breaking all illusions" aber auch der Opener "On the backs of angels" und "This is the life" sind klasse. Gelungen finde ich auch die sanfte Ballade "Far from heaven". Die passt im Album auch genau da hin, wo sie steht. Auch der Schluss mit "Beneath the surface" ist sehr schön - bis etwa 3.20, wenn der dämliche Synthesizer für ca 20 sekunden dazwischen quäken muss. 20 Sekunden zuviel, aber sei es drum. Ähnlich verhält es sich mit "Bridges in the sky": Was das Gerülpse am Anfang und Ende soll, erschließt sich nicht wirklich, aber der Song dazwischen ist trotzdem gut. Es gibt überhaupt keinen einzigen Song, der richtig abfällt. Auch das hatten wir länger nicht.

    Alles in allem ist das Album deutlich harmonischer als seine 3 Vorgänger. Auch das übliche Gefrickel erscheint dieses Mal etwas dosierter und weniger ostentativ sondern songdienlich eingesetzt. Dass das Album insgesamt vielleicht etwas sanfter ausfällt, ist in meinen Augen kein Schaden. Images & Words war auch kaum härter (allerdings damals wirklich etwas Neues) und hatte ebenfalls eine Keyboard-Ballade (wenn auch nur als Präludium zum Finale "Learning to live"). Alles in allem zwar nicht die Extraklasse von "Awake", "Images & Words" oder "Metropolis II", aber trotzdem richtig gut. Auf der 15-Punkte-Skala der Babyblauen Seiten würde ich als ersten Eindruck 11-12 geben.
  3. #202

    was noch zu sagen war

    Na ja, was ich vergass:
    Taktische und melodische Phrasen können unter normalen Abhörbedingungen dazu führen, das diese nicht wahrgenommen werden können (Psychoakustik), was viele Rezipienten dann als Krach interpretieren. Um Metall gehörmäßig erschließen zu können, braucht man Könner.
    Wahrscheinlich ist es von den Machern von Metall auch so angelegt.- auch eine schöner Sarkasmus.
    Metall speist sich aus dem frühen Hard Rock, der Klassik, dem Jazz und dem Punk.
    Wie es verwurstet wird und wie jedem die seltsame Wurst der vielen unterschiedlichen Musiker dann schmeckt: Nun ja, irgendeine Wahl muss man ja noch haben, nachdem der neue Rundfunkstaatsvertrag quasi diktatorische Eigenschaft hat und nach unserem Strafgesetz organisierter Betrug ist.
  4. #203

    @noricaut: neues innovatives?

    Hey Kollege,
    neu ist die Band eigentlich nun auch nicht mehr, musikalisch aber anders als der Rest: DEATHSPELL OMEGA
    wirklich interessantes Black/Death/Jazz/Pscho Gedöns mit authentischen Gruselfaktor!
    Anspieltipps: die Alben

    2004: Si monumentum requires, circumspice
    2007: Fas – ite, maledicti, in ignem aeternum
    2010: Paracletus

    sowie die beiden Singles (jeweils ein Song, dafür über 22 Minuten)
    "Chaining the Katechon" und "Diabolus absconditus"
    Als Einstieg empfehle ich zuerst die beiden Songles, dann weisst du, in welche Richtung die Musik geht.
  5. #204

    Wolves In the Throne Room

    Lieber Metal-Kolumnen-Author,

    ich finde es etwas befremdlich, daß Ihre Review zu Wolves In the Throne Room daraus besteht einen dümmlichen Spruch nach dem nächsten zu klopfen. Riffe, Tempo, technische Details, Texte? Alles Fehlanzeige, dafür Fantasiestundenten mit Tütensuppen im Praktiker (und den Rest der Konstillation habe ich schon wieder vergessen) -- was hat das mit dieser Band zu tun?

    Ich habe zum Glück diese Scheibe schon gekauft und werde sie mir gleich anhören, und lasse mich nicht durch so einen Klamauk-Kommentar abschrecken.
  6. #205

    Wittr

    Zitat von skal666 Beitrag anzeigen
    Lieber Metal-Kolumnen-Author,

    ich finde es etwas befremdlich, daß Ihre Review zu Wolves In the Throne Room daraus besteht einen dümmlichen Spruch nach dem nächsten zu.....
    Wigger's Kritiken sind schon gewöhnungsbedürftig. Ein einfaches "Klasse Album! Must have!" ist aber für einen Kritiker seines Schlages unter der Würde. Es muss schon oberschlau, cool und Szenekundig klingen, ansonsten wäre der Job des Kritikers von jedem ausführbar ;-)

    Anspieltipp auf alle Fälle "Astral Blood" !! Ein Hammerwerk!
  7. #206

    zitat von oasis:
    "Selbst ich, als Metal-Obernull, weiß, daß es sich zwar bei Roadrunner um 'ne Tocher von Warner handelt, bei Nuclear Blast aber keinesfalls von einem Major die Rede sein kann. (...)"

    blast an sich ist kein major, aber sooo weit sind sie jetzt auch nicht weg davon. ihr vertrieb ist warner und ihr geschäftsgebaren das wohl kunst-entfremdendste der ganzen metal-label-landschaft.
  8. #207

    ...

    Das sollen die wichtigsten Metalalben des Monats sein?
    Puh, ich bleib doch lieber beim Rock-Hard um zu wissen, welches die wirklich wichtigen Alben sind.

    Ich denken mal, ganz abgesehen vom Geschmack, dass das neue Album von Anthrax wichtiger ist, als das von Wolves in the throne room.
  9. #208

    Hm.

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Das sollen die wichtigsten Metalalben des Monats sein?
    Puh, ich bleib doch lieber beim Rock-Hard um zu wissen, welches die wirklich wichtigen Alben sind.

    Ich denken mal, ganz abgesehen vom Geschmack, dass das neue Album von Anthrax wichtiger ist, als das von Wolves in the throne room.
    Na ja, wirtschaftlich gesehen mag das Anthrax-Album tatsächlich wichtiger sein, in künstlerischer Hinsicht dann allerdings doch eher das WITTR-Teil.

    Auf Hefte wie das Rock Hard, den Metal Hammer etc. kann man sich aber auch nicht mehr wirklich verlassen, ich stöbere mich da dann doch lieber durch den WIRKLICH unabhängigen Magazinwald. Aber vor allem, wenn man selbst auch aktiv schreibt, stößt man häufig auf Sachen, auf die man sonst nie gekommen wäre.
  10. #209

    Zitat von skal666 Beitrag anzeigen
    Lieber Metal-Kolumnen-Author,

    ich finde es etwas befremdlich, daß Ihre Review zu Wolves In the Throne Room daraus besteht einen dümmlichen Spruch nach dem nächsten zu klopfen. Riffe, Tempo, technische Details, Texte? Alles Fehlanzeige, dafür .....
    Sei doch einfach mal froh, dass es Schreiberlinge gibt, die nicht nach Schema F schreiben, sondern etwas kreativer an die Sache herangehen. Wenn ich mich langweilen will, lese ich Metalzeitschriften.

    Man muss nicht immer alles totanalysieren und mit imaginärem Besenstiel im Rektum und geradegerückter Nickelbrille Gebrauchsanleitungen oder Berichte schreiben - es geht auch anders.


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