Mit der Begründung des Kampfes gegen den Terror werden immer mehr Daten zwischen den Staaten getauscht - künftig wohl auch Personen- und Bankdaten von Europäern an die USA weitergegeben. Wieviel vertrauliche Informationen darf man Tauschen für ein mehr an Sicherheit?
alfredoneuman, Ronald.Z und Grimbold haben mir mir mit ihren beitraegen die Hoffnung wieder gegeben, dass Demokratie funktionieren kann.
Und die Bestaetigung meiner persoenlichen Ueberzeugung dass "middlefinger up" immer noch die beste Reaktion ist.
Ich danke euch ;-)
...jetzt hat das BKA mal als eine der ersten Bundesbehörden eingesehen, daß Informationen heutzutage bares Geld sind (Achtung! Ironie!).
Mit den Daten, die den Amerikanern geliefert werden, hätte man einen Schmiergeldskandal wie bei Siemens mit Leichtigkeit aufgedeckt. (Hoppla, daran hat offenbar keiner gedacht?!) Auch die Geldbewegungen der Deutschen Bank bei ihrer nächsten Investitionsoffensive können gut nachvollzogen werden.(Hoppla, auch neu?!)
Nun gut, alles dient ja dem guten Zweck zum Beispiel Geldwäsche der internationalen Mafia und der Terroristen aufzudecken.
Da geht es nicht um Schutz vor Terroristen, sondern darum, das eigene Volk zu terrorisieren.
Es dürfte unserer Regentschaft doch hinreichend bekannt sein,dass in USA alle für die dort heimische Industrie interessante Daten von den öffentlichen Stellen,wenn auch verdeckt, zugänglich gemacht werden.
Erst vor ein paar Tagen wurde wieder öffentlich vor zunehmender Industriespionage,insbesondere in mittelständischen Firmen,von den Handelskammern eindringlich gewarnt.
Dürfen nun amerikanische Wettbewerber in aller Ruhe die Umsätze unserer mittelständischen Betriebe analysieren?
Wenn sich dass auf alle SWIFT-Vorgänge bezieht,dann kann sich der amerikanische Wettbewerber die Kundenliste und dass Peisniveau unserer hiesigen Industrie aufbereiten lassen.Gerade Mittelständische Betriebe sind einerseits doch unsere "Exportbringer".Andererseits sind diese Betriebe, bedingt durch Ihre relativ geringe Größe,kaum in der Lage sich effektiv vor einer Ausspähung von amerikanischer Seite zu schützen.
Hierfür soll nun Tür und Tor geöffnet werden!Und dass ohne wirkliche Not und von unseren eigenen Leuten.
Was unsere Amts- und sonstigen Würdenträger hier zulassen erscheint mir als ein Geheimnissverrat in unvorstellbarer Größe.
In Kriegszeiten könnte man die Verantwortlichen Standrechtlich erschießen.In unseren Zeiten der politicall correctness werden die Verantwortlichen noch mit opulenten Pensionen versorgt.
Die vermeintliche Terror-und Steuerhinterziehungsgefahr ist im Verhältniss zum Nutzen für die US-Industriespionage verschwindent gering.
Für mich ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Ausverkauf unseres Landes.
Hallo,
die eingangs gestellte Frage im Thema spricht ja von einem Datentausch zwischen EU und USA.
Tausch heißt ja ein Geben und Nehmen, ein Austausch von fast gleichwertiger Ware/Dienstleistung etc... Es ist kein Geschenk, keine Spende.
Obwohl ich die Nachrichten/Hintergründe recht aufmerksam verfolge, ist mir nicht klar,was im A U S T A U S C H der Bank-und Personendaten in die EU-Richtung fließt.
Oder habe ich da was überlesen?
Sind es die 100 fach gefilterten und ausgelutschten CIA-Erkenntnisse?
Ist es die Einladung, im Hindukusch mitzuballern?
Ist es der freie Zugang zum US-Markt?
Oder bekommen wir kein Dienstleistung, sondern Kohle für die Daten?
Das wird es sein. Die USA bezahlte bereits in den vergangenen Jahren mit Derivaten und anderen Finanz-Hightechprodukten. Danke.
Und wir haben zu liefern.
Grüße an alle...
An die USA gar keine....die USA haben keinerlei Recht auf irgendwelche Daten von Eu Bürgern, ich fordere : dieselben Sicherheitsstandards für Leute die aus den USA in die EU kommen, wie für EU-Bürger die in die USA wollen, das die ganzen Daten der US-Bürger auch in die EU fliessen und ein NATO-Hauptquartier unter vollständiger EU Kontrolle in einem EU-Staat der Wahl.