Forum: Netzwelt
Windows Vista - Erste Lücke entdeckt
Was haben Sie für Erfahrungen gemacht? Ist Vista besser als XP?
- #50 23.07.2007 14:31 von M@ESW
- #51 23.07.2007 16:08 vonDass man die deaktivieren kann ist schliesslich deren beste Funktion!Ausserdem ist die XP Firewall ersetzt
- #52 23.07.2007 16:10 von
Monopole pushen.
wenn die Leute die Wahl hätten, wäre Vista so der Mega-Flop. XP ist heute wesentlich qualitativer als Vista und für viele käme Linux in Frage. Aber wir haben eben keinen freien Wettbewerb, sondern ein Monopol, das unsere Politiker für selbstverständlich und richtig halten. Darum sprechen sie sich für offene Standards aus und tun alles um echte freie Standards zu verhindern. Sie sprechen sich für Wettbewerb aus uns kaufen das, was ihnen der freundliche Microsoftvertreter empfohlen hat.
MS kauft halt alles ein: Politiker, Entscheider, Studien, Konkurenz. Na sie können sichs leisten. - #53 23.07.2007 17:07 von
Da würde ich doch mal spontan widersprechen. Der mündige Rechner-Käufer HAT eine Wahl. Zugegeben keine große, aber er hat.
Das Problem ist nur, dass sich die meisten Käufer ihrer Wahlmöglichkeit nicht bewusst sind oder sich einfach nicht trauen. Zu viele Vorurteile, Gerüchte und Mythen sind im Umlauf.
Weil der Sepp (der Sepp der kennt sich aus; sagt auch der Franz und der muss es wissen) hat gesagt, dass man sich mit Linux alle Programme selber schreiben muss und dass die Apple-Rechner zehnmal so teuer sind, wie ein richtiger Computer und nicht mal Windows drauf haben. (Da kannst dann schau'n, wie du deine I-Mails lesen kannst, ohne Windows.)
Dass Vista "Lücken" hat, war zu erwarten. Das haben andere Systeme aber auch. Der Nachteil des Monopols ist aber halt auch, dass man bevorzugtes Angriffsziel ist.
H. - #54 23.07.2007 18:45 von Simpso
Ich erinnere mich noch deutlichst an die Zeit meines Studiums. Das ist jetzt so etwas 20 Jahre her. Zu der Zeit kamen die ersten nennenswerten Pc's auf den Markt. Das war toll. Es gab viele Betriebssystem und jedes Betriebssystem erforderte einen Fachmann. Da war Vielfalt. Dumm nur, dass schon die Installation von Fachprogrammen schon sehr interessant war, denn die Programme brachten alle ihre eigenen Druckertreiber mit. Auch im Betrieb war es lustig, wenn Programm A gedruckt hatte und Programm B danach mit den Druckereinstellungen nicht klar kam. Oder die Novell-Netzwerke. Ganz toll, richtig innovativ.
Leute, das Betriebssystem ist doch Nebensache. Es entscheiden die verfügbaren Programme darüber was für ein Betriebssystem drauf kommt. Welche Programme man nimmt hängt von ihrer Qualität ab und dabei maßgeblich von der Ausgabe, denn das verkauft man, darum geht es.
Dem Kunden ist es höchstegal ob man mit Linux oder sonstigen Systemen arbeitet oder irgendwelche intellektuell-alternativen Anti-MS-Programme benutzt. Das interessiert doch niemanden.
Seit MS mit Windows die Pc-Sachlage vereinheitlichte wurde es einfacher und zwar richtig. Man muss sich nicht mehr mit den Betriebssystem beschäftigen und wer Probleme mit Windows hat, der macht m.E. was falsch.
Ich habe hier drei Rechner im Verbund. Auf allen XP. Wunderbar, die Dinger werden einmal installiert und dann halten die drei bis vier Jahre durch. Eher sterben die Platten als das XP den Rechner umlegt. Auf den Rechnern laufen keine 1x1-Programm sondern FEM-Programme und CAD. Sicherlich, die Kisten werden im Laufe der Jahre hinsichtlich des Startvorganges langsamer, aber sie laufen und laufen und laufen.
Diese angeblichen Probleme mit XP kann ich nicht nachvollziehen. Das passiert doch nur dann, wenn sich irgendwelcher pseudowissenden Scriptkiddies an internen Sondereinstellungen versuchen, aber sonst doch nicht. - #55 23.07.2007 19:38 von
Alle mal entspannen!
Ich kann mich noch gut erinnern, als XP neu raus war und die ersten Sicherheitsprobleme auftauchten - das Geschrei war groß. Und heute will es offenbar keiner mehr hergeben.
Verglichen damit verhält sich Vista bisher geradezu vorbildlich, ohne die Probleme wegwischen zu wollen. Aber wenn MS was auf den Markt bringt, schlagen Viele refelxartig einfach mal drauf.
Sie vergessen aber, dass Andere das mit dem BS auch nicht viel besser hinbekommen. Die Unterschiede zwischen den Systemen sind tatsächlich kleiner, als manche "eingefleischte Anhänger" uns glauben machen wollen.
Ich kann deshalb auch die Apple-Euphorie nicht nachvollziehen. Mein OSX-Book kommt zwar etwas schicker und komfortabler daher, ist mir aber auch schon mal abgeschmiert. Sowas hat mein XP-Thinkpad noch nie gemacht! - #56 23.07.2007 20:47 von
Dass ein Fusionsreaktor mit Linux verglichen wird ist ja schon recht lustig..
Da würde mich mal eine Statistik interessieren, bei wem ein Windows jahrelang ohne Fehler arbeitet...
Was die Vereinheitlichung betrifft - graphische Oberflächen gibt es schon seit über 20 Jahren. Weit vor Windows.
Genau!
Wenn ich einen neuen PC kaufen will/muss, in einen Laden gehe und die Wahl hätte zwischen MS, Mac oder Linux als Betriebssystem käme das wohl eher einer freien Marktwirtschaft gleich. Ich kenne keinen Hersteller eines PCs (ausser Mac), die nicht ein Windows OEM vorinstalliert haben. Wer jetzt einwendet, der Endbenutzer (ich rede von priv. Haushalten oder kleinen Firmen) müsse sich zu sehr um Details kümmern, dem halte ich entgegen: das muss man beim Kauf einer Cam, Autos, Stereonlage usw auch tun.
Wenn man dem Kaufinteressenten dann noch sagt, der gewünschte Rechner mit einem Linux wäre 200 € billiger, als mit Windows. Und wenn man dem Kunden dann noch sagt, dass andere Betriebssysteme fast alles genauso unterstützen, wenn der Kunde das dann auch in den Medien schon gelesen hat, dass das so ist - und dann der berühmte Dominoeffekt: der Kollege oder innerhalb des Bekanntenkreises das auch bestätigt wird...
Ich stelle nur fest, dass sich hier etwas bewegt; was daraus wird, wissen die Propheten - und ich bin keiner.
mfG - #57 23.07.2007 21:10 von
Ein Blick am Zeitschriftenstand auf die Titel der PC Magazine spricht für mich eine andere Sprache. Fast jedes Heft titelt mit vermeintlichen Hilfen für Windows. Offenbar lebt eine ganze Industrie ganz vorzüglich von diesen "pseudowissenden Scriptkiddies", die ihr Windows versemmelt haben.
Hier mal ein Auszug, wie die aktuellen PC Magazine titeln:
CHIP
Windows entgiften
Abstürze, nervige Funktionen, Datenmüll - Windows verseucht sich selbst.
CHIP zeigt den Weg aus der Misere: Mit unseren Entgiftungs-Tools schalten Sie Spionage-Dienste, lähmende Prozesse,
überflüssige Tasks und ewige Warn-Meldungen von XP & Vista ab. Das Beste: Die Programme aus unserem Anti-Nerv-Paket
machen Ihren PC nicht nur schneller und stabiler, sondern auch immun gegen Angriffe!
....
Windows-Wartung
Windows hat viele Wehwehchen: Das Booten dauert eine Ewigkeit, die Software lahmt und die Hardware-Komponenten laufen nur
mit halber Kraft. Wir zeigen, wie Sie mit fünf Gratis-Tools mehr Leistung aus Windows herausholen.
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PC Praxis
Kostenlose Sicherheit
Anti-Viren-Programm und Firewall sind für einen PC lebenswichtig, aber nicht zwangsweise teuer. Wir zeigen, wie auch
die Kombination aus einer kostenlosen Firewall und einem Viren-Scanner ausreichenden Schutz bieten kann.
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PC Magazin
Profi-Tipps für Windows Vista
Vereinfachen Sie Ihre tägliche Arbeit mit den Profitipps für Vista. So schützen Sie Netzwerke oder retten ein beschädigtes
System ohne das Betriebsystem neu installatieren zu müssen.
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PC Magazine (US)
Vista's Growing Pains Leave Room for XP
"Basically they don't work," said Daoud, a computer industry analyst with market research firm IDC.
Such problems are part of the normal growing pains that come with every major upgrade to the Windows operating system.
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PC Welt
Tempo-Check in 5 Minuten
So wird Ihr Rechner sofort doppelt so schnell....
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Computer Bild
Kurs: So wird Ihr PC Vista-tauglich
Sind Sie unsicher, ob Ihr PC mit dem Umstieg auf Windows Vista klarkommt? COMPUTER BILD gibt Antworten auf Ihre Fragen. - #58 24.07.2007 09:17 von
Die so viel von Micorsoft beschworene Interoperabilität ist ja genau nicht das was von Microsoft gefördert wird.
Ein aktuelles Thema ist das Office-Datei-Format. Es gibt bereits ein ISO-Zertifiziertes Format. Anstatt der eigen Office-Sweet dieses Format (in den export) zu implementieren versuchen sie wieder das ISO-Gremium zu kaufen um ihr eigenes Format zum ISO-Standard zu machen. Aber genau dieses Format wird nur einer annähernd implementieren können: MS.
So ist es mit allen MS-Dateien. Sie können nur und ausschließlich auf MS-Systemen benutzt werden.
Interoperabilität ist nur ein Wort, die Praxis zeigt das Gegenteil.
Stimmt!
Trotzdem erhöht der Wettbewerb die Qualität aller beteiligten Systeme.
Habe hier zwei Linux- und einen Windows2000-Desktop.
Die Größten Probleme hab ich mit dem Win2k. Nachdem ich den User-Account die Admin-Rechte entzogen habe (wie ich es von Linux gewöhnt bin), kann man nicht einmal eine USB-Scanner anschließen, ohne dass das System neustarten muss. Ich meine was ist den das für ein bescheuertes System?
Im übrigen sind die Linux-Desktops wesentlich leichter zu administrieren als das Windows-System. Bei Windows hab ich nach jeder Deinstalltion angst, dass es nicht mehr startet.
Ich hatte schön öfters Probleme mit Windows. Der Unterschied zu Linux ist einfach, dass man bei Windows so lange Treiber/Programme installiert/deinstalliert hin und her und irgendwas macht bis es zu funktionieren scheint - oder gar nichts mehr geht. Bei Linux kann man meistens nachlesen und gezielt handeln.
Also ich denke Sie haben schon recht, wenn sie sagen, dass es auf die Programme an kommt und nicht auf das System. Jedoch sollte man auch das System seiner Wahl nutzen können, wenn es die entsprechenden Programme gibt. Linux hat Windows bereits überholt. Der Unterbau war schon immer besser und auch die Desktops sind dem von Vista überlegen. Das einzige Argument, dass gegen Linux spricht ist, dass viele spezielle Programme fehlen bzw. ausschließlich für Windows hergestellt werden. Dies ist ein Resultat der immensen Verbreitung Windows, welches zum einem aus der Praxis des Verkaufens eines PCs mit vorinstalliertem Windows und des Raubkopierens ist.
Würde die Praxis des Vorinstallierens von ausschließlich Windows aufgegeben und gleichzeitig wirklich freie Dateiformate gefördert (OOXML ist nicht frei!), dann würde dies die freie Entscheidung des mündigen Bürgers fördern. - #59 24.07.2007 09:53 von
Naja, wenn ein System beim neuen PC schon drauf ist, dann kauft sich Otto-Normal nicht noch eins - er hat bereits für eins bezahlt.
Wäre der PC ohne OS, dann käme Linux für sehr viel aus ökonomischen Gründen in Frage.
Der Kunde wird feststellen, dass es nicht so schwer ist das System zu installieren (wesentlich einfacher als WinXP). Wird sich ärgern, dass vieles nicht so ist wie bei Windows und wird aber auch feststellen, dass vieles besser und einfach ist.
Linux ist nicht Windows und es wird auch nie so sein wie Windows.
Ich glaube die meisten wissen bereits, dass Linux einfach zu bedienen ist. Die meisten schrecken vor dem "anders" zurück und dass die Tips von der Computerbild überflüssig sind. Auch die Hardware und die gewöhnte Software spielen eine Rolle.
Vista ist wie alle anderen MS-Systeme "insecure by design". Es ist einfach dumm, als normaler User mit Adminrechten unterwegs zu sein. Das ist man bei Vista zwar nicht mehr, aber es reicht eine Click zwischen millionen von dümmlichen Fragen, ob man jetzt Admin werden will weil irgendwas das will. Ob das jetzt ein Trojaner sein könnte oder ein schlecht geschriebenes Programm, kann der doofe Anwender nicht unterscheiden.
Andere Systeme sind auch nicht 100% dicht. Das ist normal. Es spielt aber die Qualität der Lücke eine Rolle und wie man damit umgeht. Wenn man die Sicherheitsmeldungen von Linux, aber auch MacOS liest so sich das meist in etwa so: "Lücke XY gefixt, updates können eingespielt werden". Bei Windows aber: "Lücke XY bekannt, MS prüft". Den Fix gibst dann sechs Monate später - wenn überhaupt.
Sicher Windows ist ein lukratives Angriffsziel. Aber es sind die Designfehler, die es sooo einfach machen. Ich meine: Warum blendet der Explorer die Dateiendung aus? Warum Startet ein E-Mail-Client Programme? Warum kann ein Webbrowser aktive Inhalte auf dem Rechner ausführen? Warum arbeitet der User mit Adminrechten? Warum gibt es keine zentrales Installationssystem? Warum gibt es keine zentrale Updatefunktion? Warum ist bei der Home-Version die Rechteverwaltung versteckt? Warum kann man bei Windows nicht unnötige Remote-Dienste einfach abschalten (jeder Remote-Dienst bietet Angriffsfläche)? Warum kann man den Internetexplorer nicht deinstallieren?
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