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Wie verändert Facebook unsere Kinder?

Sehr sorglos scheinen Kinder und Jugendliche im Internet mit Daten und Informationen umzugehen, doch dieser Austausch bestimmt zunehmend ihr Leben. Facebook und andere soziale Netzwerke erobern das Bewusstsein und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie verändert die Nutzung dieser Möglichkeiten unsere Kinder?
  1. #1

    Digitale Kindheit

    Ich habe gerade in meinen Mails nachgeschaut und festgestellt, dass ich seit fast genau 2 Jahren bei Facebook registriert bin. Bereut habe ich diese Entscheidung bisher nicht. Ursprünglich wollte ich mich nicht anmelden, nur um dem "Gruppenzwang" zu folgen. Irgendwann habe ich mich dann doch dazu entschieden. Und wo stehe ich heute? Ich schreibe kaum noch SMS, da alles über Facebook geklärt wird, statt einer Verabredung gibt es eine Veranstaltung bei Facebook und in Gruppen wird über verschiedensten Mist geredet und gelacht. Werbeanzeigen verlocken zum Besuch neuer Online-Shops oder anderer Inhalte wie Gewinnspiele.

    Ja, Facebook hat einen erheblichen Einfluss auf Kinder, ich selbst bin erst 18 und damit seit ich 16 bin bei Facebook. Partybilder, Statusmeldungen auf welcher Feier, bei welchem Fussballspiel, in welcher Location man gerade ist, Neuigkeiten aus verschiedensten Bereichen, Spieleanfragen und vieles anderes: das begegnet einem täglich bei Facebook. Neugierig wie man ist, klickt man alles an und postet irgendetwas. Ich habe mir inzwischen abgewöhnt, jeden Mist anzuklicken, aber an den Statusmeldungen anderer über irgendwelche Spiele sieht man, dass viele das nicht so machen. Und gleichzeitig ist Facebook fleißig am Sammeln. Was Facebook sammelt? Alles, und das Seitenweise. Zugriff auf meine Daten habe ich zwar, aber nicht ohne Probleme. Selbst wenn Facebook seine Daten für jeden offen legt, werden viele diese Funktion gar nicht nutzen, da man ehh nicht durchblickt, was Facebook alles damit anfangen kann. Also wird fröhlich weitergepostet, geklickt und kommentiert.

    Schlussendlich jedoch muss ich sagen, dass die Veränderungen nicht unbedingt als negativ anzusehen. Durch die personalisierte Werbung kommt man durchaus des öfteren zu interessanten Angeboten. Folge dessen: Der Online-Handel wird angekurbelt. Seit ich bei Facebook bin kaufe ich auch regelmäßig online ein, da es einfacher ist und man bessere Möglichkeiten hat, sich gleich zu informieren. Die Plattform macht es schnell und einfach möglich, Veranstaltungen zu erstellen, mit Freunden zu chatten und interessantes zu posten. Und Jugendliche nutzen diese Möglichkeiten auch. Dadurch verlagert sich das halbe Leben auf Facebook. Einen weiteren entscheidenden Einfluss darauf haben auch Smartphones, durch welche man immer und überall online ist. Facebook wird zu einem zentralen Teil des Lebens. Ich kenne durchaus Menschen, die ohne Facebook kaum leben können. Das ist in meinen Augen natürlich ziemlich negativ. Aber das ist nicht die Schuld von Facebook. Ich denke es ist einfach eine Einstellungssache. Wer zulässt, dass Facebook seine Leben komplett einnimmt, der ist selbst daran Schuld. Doch im Endeffekt, muss ich für mich persönlich sagen, dass ich Facebook als sehr positiv empfinde. Die Datensammelwut stört mich nicht, da ich bisher eigentlich keine Probleme dadurch hatte. Die Veränderungen die Facebook in der Mentalität hervorruft haben eigentlich keine großartigen Auswirkungen auf mein Leben. Jedoch macht es eindeutig vieles einfacher. Also im großen und ganzen macht Facebook eigentlich vieles einfacher, jedoch wenn man sich zu stark daran bindet, ist das definitiv ein Problem.
  2. #2

    Zitat von techman Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade in meinen Mails nachgeschaut und festgestellt, dass ich seit fast genau 2 Jahren bei Facebook registriert bin. Bereut habe ich diese Entscheidung bisher nicht. Ursprünglich wollte ich mich nicht anmelden, nur um dem "Gruppenzwang" zu folgen. Irgendwann habe ich mich dann doch dazu entschieden. Und wo stehe ich heute? .....Ja, Facebook hat einen erheblichen Einfluss auf Kinder, ich selbst bin erst 18 und damit seit ich 16 bin bei Facebook. Partybilder, Statusmeldungen auf welcher Feier, bei welchem Fussballspiel, in welcher Location man gerade ist, Neuigkeiten aus verschiedensten Bereichen, Spieleanfragen und vieles anderes: das begegnet einem täglich bei Facebook. Neugierig wie man ist, klickt man alles an und postet irgendetwas. Ich habe mir inzwischen abgewöhnt, jeden Mist anzuklicken, aber an den Statusmeldungen anderer über irgendwelche Spiele sieht man, dass viele das nicht so machen. Und gleichzeitig ist Facebook fleißig am Sammeln. Was Facebook sammelt? Alles, und das Seitenweise. Zugriff auf meine Daten habe ich zwar, aber nicht ohne Probleme. Selbst wenn Facebook seine Daten für jeden offen legt, werden viele diese Funktion gar nicht nutzen, da man ehh nicht durchblickt, was Facebook alles damit anfangen kann. Also wird fröhlich weitergepostet, geklickt und kommentiert.

    Schlussendlich jedoch muss ich sagen, dass die Veränderungen nicht unbedingt als negativ anzusehen. Durch die personalisierte Werbung kommt man durchaus des öfteren zu interessanten Angeboten. Folge dessen: ..... Die Veränderungen die Facebook in der Mentalität hervorruft haben eigentlich keine großartigen Auswirkungen auf mein Leben. Jedoch macht es eindeutig vieles einfacher. Also im großen und ganzen macht Facebook eigentlich vieles einfacher, jedoch wenn man sich zu stark daran bindet, ist das definitiv ein Problem.
    Danke für Ihre offene unbekümmerte Zuschrift. - An einer Stelle möchte ich nachfragen, Zitat:"Partybilder, Statusmeldungen auf welcher Feier, bei welchem Fussballspiel, in welcher Location man gerade ist, Neuigkeiten aus verschiedensten Bereichen, Spieleanfragen und vieles anderes" - Unter dem "vielen anderen" sind wahrscheinlich noch das Wetter, die Mode, die Charts. Meinen Sie nicht, dass gerade damit Nichtigkeiten zu Wichtigkeiten hochgeschraubt werden? Ich stelle mal den technischen Aufwand (Weltraumraketen, Satelliten, Netze, Speicher usw.) der Datenflut dieser Nichtigkeiten gegenüber. Früher schrieben einige (Mädchen) Tagebücher und kritzelten, was später keiner mehr las. Heute geben zig-Millionen auf virtuellen "Tagebüchern" Dinge ein, die völlig bedeutungslos sind - aber kostbare Zeit kosten! Zeit, die eigentlich für Sporttreiben, Musikmachen, Schwimmengehen, Theaterspielen, Tanzen, Basteln usw. im direkten Kontakt zu den umgebenden Menschen genutzt werden könnte. Immerhin streben Sie an, sich nicht zu stark zu binden und erkennen ein "Problem". Alles Gute weiterhin.

    Leider habe ich keinen Facebook-Eintrag. Meine Homepage ist 15 Jahre alt. Damals hatten das nur sehr wenige, meist Firmen, Promis. Besuchen Sie mich trotzdem mal.
  3. #3

    Auf "Kinderfang" ???

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen

    Leider habe ich keinen Facebook-Eintrag. Meine Homepage ist 15 Jahre alt. Damals hatten das nur sehr wenige, meist Firmen, Promis. Besuchen Sie mich trotzdem mal.
    Berg, finden Sie das nicht ein wenig.....(mir fehlen einfach die Worte), dass Sie als über 7o-jähriger Kreis, einen 18- jährigen zum Besuch auf Ihre HP einladen???

    Soll er/sie etwa Ihnen einen Auftrag zur Festigkeitsberechnug erteilen oder wollen Sie jenen jungen Mensch Ihre albernen selbstgestrickten "Kinderhits" andrehen?

    Ich jedenfalls halte FB für das beste soziale Netzwerk, wenn man damit nicht so schusselig umgeht, wie der Herr Seehofer als bayrischer Ministerpräsident- ist aber auch schon fast ein Kreis ;)
  4. #4

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Meine Homepage ist 15 Jahre alt. Damals hatten das nur sehr wenige, meist Firmen, Promis. Besuchen Sie mich trotzdem mal.
    Das Alter sieht man der Seite allerdings auch an - das war mal in den 90ern Modern dieses Design, aber die Welt hat sich weitergedreht!
  5. #5

    Zitat von hoteldelta Beitrag anzeigen
    Das Alter sieht man der Seite allerdings auch an - das war mal in den 90ern Modern dieses Design, aber die Welt hat sich weitergedreht!
    Meines Wissens war das auch schon in den 90igern lediglich Baukastenformat- was jeder Schüler basteln konnte- und schon garnicht soo modern ;)
  6. #6

    Soziale Netzwerke.. sind doch nichts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sehr sorglos scheinen Kinder und Jugendliche im Internet mit Daten und Informationen umzugehen, doch dieser Austausch bestimmt zunehmend ihr Leben. Facebook und andere soziale Netzwerke erobern das Bewusstsein und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie verändert die Nutzung dieser Möglichkeiten unsere Kinder?
    Neues. Nur: bei Facebook und Co. sind sie anonymisiert und Kommerzgetrieben, wie der angekündigte Börsengang von FB ja deutlich macht. Was ist denn der Vorteil einer Teilnahme an FB ? Dass ich "Freunde" habe, dich nicht persönlich kenne und wahrscheinlich auch nie kennen lernen werde ? Dass ich nicht sicher sein kann, dass das dort geschriebene/gesagte tatsächlich stimmt ? Es gibt auf der ganzen Welt unendlich viele soziale Netzwerke, die einen Menschen im Notfall u.U. auch auffangen oder stützen können. Nur sie gelten als veraltet, weil face-to-face gefragt ist.
  7. #7

    Ich stelle mal den technischen Aufwand (Weltraumraketen, Satelliten, Netze, Speicher usw.) der Datenflut dieser Nichtigkeiten gegenüber.
    Aber wozu gibt es denn genau diesen riesigen Aufwand und die in vielen Länder sehr gut ausgebauten Datenetze? Genau dafür, damit Menschen das Internet nutzen könne, und eben diese sozialen Netzwerke sind einer der wichtigsten Teile davon. Der technische Aufwand ist ist in jedem Fall lohnenswert, sonst gäbe es ihn nicht.

    Heute geben zig-Millionen auf virtuellen "Tagebüchern" Dinge ein, die völlig bedeutungslos sind - aber kostbare Zeit kosten
    Soziale Netzwerke sind inzwischen etwas alltägliches, und man nutzt es nebenbei. Wenn man Aktivitäten, wie Sport treiben oder ähnliches gern macht, dann lässt man das nicht weg, nur um auf Facebook zu surfen. Man hat deshalb nicht weniger Zeit. Es wird Ihnen kaum jemand sagen: "Nein ich kann nicht, muss auf Facebook surfen"

    im direkten Kontakt zu den umgebenden Menschen genutzt werden könnte
    Tut mir ja Leid, aber genau darin sehe ich eine Vorteil von Facebook. Viele meiner Freunde wohnen nicht gerade in meiner Nähe, weswegen ich auch nicht immer in direktem Kontakt mit ihnen stehen kann. Und genau hierbei hilft Facebook. Auch das heißt wieder nicht, dass ich mich weniger mit Freunden persönlich unterhalte, sondern vielmehr, dass Facebook ein Mittel darstellt, welches diese Kommunikation noch verbessert.
  8. #8

    Zitat von techman Beitrag anzeigen
    Also im großen und ganzen macht Facebook eigentlich vieles einfacher, jedoch wenn man sich zu stark daran bindet, ist das definitiv ein Problem.

    @ techman

    Ich mag wen sich Menschen für Produkte einsetzen. Produkte sind mehr als nur Produkte sie erwecken Freude, loesen machmal Probleme oder vereinfachen wenigstens das Leben und an wichtigsten sie generieren Arbeitsplätze.
    Warum liegt mir dann ihre Sympathie für ihr Produkt so schwer in Magen? Ich denke das es daran liegt das sie blind dafür sind das sie selber das Produkt geworden sind.
    Facebook stellt ihnen eine Schreibfläche zur verfuegung dort schreiben sie alles was ihnen in den Sinn kommt. Facebook liest alles verwertet die Informationen und speichert diese ab und das tolle, diese bleiben sogar gespeichert wen sie ihren Account schon längst geloecht haben.
    Darauf verkauft Facebook diese Informationen an alle die bereit sind dafür zu bezahlen.
    Sein Leben an einer Firma zu verschenken die es an jeden der bereit ist dafür zu bezahlen zu verkaufen ist nach meiner Meinung keine Sympathie für ein Produkt mehr sondern, es tut mir leid das zu sagen grob fahrlässig.

    Der andere Punkt den sie unterstreichen ist die Ankurbelung des Onlinegeschäfts. Das ist denke ich mir stimmig aber man muss dabei auch bedenken das das online Geschäft zu lasten des offline Geschäftes wächst welches viel mehr Arbeitskräfte generiert als das Onlinegeschäft.
    Ganz zu schweigen von der Wegfallenden qualifizierten Beratung. Mir jedenfalls tut es leid das der kleine Buchladen bei mir um die Ecke mit der guten Beratung jetzt geschlossen wurde da einfach zu wenige Menschen offline einkaufen.

    Nur das es keine Missverständnisse gibt, ich mag soziale Netzwerke und beschäftige mich mit ihnen seit deren Beginn, nur was wir jetzt haben ist nicht anderes als eine Kuhweide. Soziale Netzwerke sind wichtig deshalb brauchen wir neue Soziale Netzwerke in denen keiner die Informationen vermarktet da es die eigenen Informationen bleiben.
  9. #9

    selbst schuld

    Ich mag dieses "Fratzenbuch" nicht und bin einer der vielen Menschen, die keinen Eintrag dort haben und nie haben werden. Höchst bedenklich finde ich, dass immer mehr seriöse Seiten den komischen "Gefällt mir"-Button auf ihrer Seite haben- schon allein, dass es den Button "Gefällt mir nicht" nicht gibt, ist ein Grund, sich dieses in meinen Augen kindische Produkt nicht anzutun.
    Ein Schreiber vor mir hat schon auf den Zeitverlust hingewiesen, die bei der Beschäftigung mit solchen Seiten draufgeht. Ich baue dies noch aus, wie viele Menschen sind bereits zu Gefangenen des Internets geworden, die womöglich beruflich mit dem Rechner zu tun haben, in der S-Bahn auf ihrem I-Phone schon mal Mails checken oder surfen, kaum zu Hause die Kiste anschmeißen und sich mit Online-Spielen beschäftigen. Leute, das Leben findet draußen statt!


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