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Wie verändert Facebook unsere Kinder?

Sehr sorglos scheinen Kinder und Jugendliche im Internet mit Daten und Informationen umzugehen, doch dieser Austausch bestimmt zunehmend ihr Leben. Facebook und andere soziale Netzwerke erobern das Bewusstsein und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie verändert die Nutzung dieser Möglichkeiten unsere Kinder?
  1. #20

    Zitat von schnuppe Beitrag anzeigen
    Einen Fernseher habe ich nicht, weil ich eben wollte, dass sie nicht so passiv wird und zuviel Mist guckt. Fernsehen für mich ist einfach eine Trashbox, geeignet fürs geistige Verwesen bei lebendigem Leib, lang lebe das Internet.
    Naja, wenn man sich anschaut, was so im Internet bzw. in sog. sozialen Netzwerken gepostet wird, kann man da wohl geteilter Meinung sein. Das das Programm im deutsche Fernsehen kaum als Hort geistiger Erweckung angeshen werden kann, ist unstreitbar klar. Das Internet steht dem speziell in Sachen FB und Co. nicht nach. Darüber hinaus ist die Gefahr von Anfeindungen und Mobbing im Schutze der Anonymität extrem hoch...ich kenne selbst Kinder, denen es so ergangen ist. Wo wird man denn im Netzt aktiv gefordert? Letztendlich ist alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Bei aller Begeisterung für die Möglichkeiten des Internets soll man doch den Blick für Realität bewahren.
  2. #21

    Skandal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sehr sorglos scheinen Kinder und Jugendliche im Internet mit Daten und Informationen umzugehen, doch dieser Austausch bestimmt zunehmend ihr Leben. Facebook und andere soziale Netzwerke erobern das Bewusstsein und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie verändert die Nutzung dieser Möglichkeiten unsere Kinder?
    .........

    Facebook verkauft Lug und Trug und Oberflächlichkeit als Freundschaft und gerade junge, hungrige Menschen glauben an diese Illusion.
    Eine schlimmere Hypothek kann es nicht geben!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  3. #22

    ...

    Zitat von The Real Thing Beitrag anzeigen
    Leider ist es so, daß man bei Facebook mal fröhlich ohne Sinn und Verstand auf 'gefällt mir' drücken kann. Die meisten nehmen sich nicht mal die Zeit, zu hinterfragen, was ihnen denn gefällt. Und wer will ausserdem den ganzen Kram wissen, der da son andauernd gepostet wird. Ist es wirklich interessant zu wissen, wer gerade wo auf dem Klo war oder wer seine 'Tage' hat. Belangloses BlaBla wird gepostet...schade um die verschwendete Zeit und vor allen Dingen um die grandiosen Möglichkeiten, die solch eine Plattform bieten könnte.
    Das ist halt wie überall - im Straßenverkehr, im Kollegenkreis, überall wo man zwangsläufig mit Diversität zu tun hat: es gibt Deppen und Desorientierte aber auch Leute, die was drauf haben.
  4. #23

    ...*smile*

    Zitat von The Real Thing Beitrag anzeigen
    Naja, wenn man sich anschaut, was so im Internet bzw. in sog. sozialen Netzwerken gepostet wird, kann man da wohl geteilter Meinung sein. Das das Programm im deutsche Fernsehen kaum als Hort geistiger Erweckung angeshen werden kann, ist unstreitbar klar. Das Internet steht dem speziell in Sachen FB und Co. nicht nach. Darüber hinaus ist die Gefahr von Anfeindungen und Mobbing im Schutze der Anonymität extrem hoch...ich kenne selbst Kinder, denen es so ergangen ist. Wo wird man denn im Netzt aktiv gefordert? Letztendlich ist alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Bei aller Begeisterung für die Möglichkeiten des Internets soll man doch den Blick für Realität bewahren.
    Ja, na schon. Das ist wie überall im Leben. Ab wann lasse ich mein Kind den Schulweg alleine machen? Ab wann darf das Kind dies und das?

    Ich denke auch dass ein erwachsener Mensch sich weniger ablenken lässt als jemand, der sich noch selbst definiert. Da meine Tochter aber ohne TV aufwächst (aber sehr wohl Kinderfilme sieht, ich bin ja kein Unmensch), ist sie aber grundsätzlich eher so veranlagt, dass sie lieber mit Freunden spielt. Youtube gucken wir zusammen - heute z.B. einen Clip wo man sehen konnte, was Kalligraphie ist - und das hat sie auch interessiert, weil sie gerade Schreibschrift lernt. Es ist wie eine Enzyklopädie - aber alleinlassen kann man Kinder nicht damit. Heute hat sie mir verkündet, dass sie eine DVD von mir sehen will, und ich habe ihr gesagt, das ginge nicht, das sei ein Film für Erwachsene und da würden Menschen getötet und das wäre gar nicht lustig. Sie meinte selbstbewusst, das mache nichts! Sie hatte sich heute mit einem Klassenkameraden unterhalten, der wohl angegeben hat, einen erst ab 18 freigegebenen Film gesehen zu haben. Und auf Facebook ist sie natürlich nicht.
    Aber Facebook macht nicht dumm und die neuen Kommunikationsweisen verändern zwar vieles, aber die Ängste die die Ältern haben, sind immer dieselben: die mosern rum, die junge Generation würde verblöden und könnte dies und jenes nicht mehr - in Wahrheit kommen sie einfach nicht mehr mit und merken, dass sie keine Lust mehr haben, sich umzustellen und Neues zu lernen. Das ist dann auch eigentlich das Problem :-) .
  5. #24

    Freunde

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Nett, dass Sie Ihre Meinung noch einmal illustrieren und bekräftigen. Das bestärkt meine Bedenken allerdings, was Sie mir bitte nicht übelnehmen: nein, der technische Aufwand war nicht für den massenweisen Austausch von Bedeutungslosigkeiten gedacht. Und: nein, ich möchte bitte keine Massen von Kontakten zu "Freunden" irgendwo in der Welt pflegen. - Aber das kann ja jeder halten, wie er will.
    Was sind Bedeutungslosigkeiten? Wenn ich mit meinen Nachbarn uebers Wetter schwaetze, ist das eigentlich auch bedeutungslos, oder?
    Ich weiss nicht, ab wann Freunde in Massen auftreten, aber meine Freunde leben weit verteilt. Und ich rede von 'wirklichen' Freunden, mit denen ich aufgewachsen bin oder lange Zeit gearbeitet habe. Und dazu kommt eine weitlaeufige Verwandtschaft. Und , oh weh, ich habe sogar ein paar Freunde, die ich nur aus dem Internet kenne und ob Sie es glauben oder nicht, es funktioniert ein bisschen wie in uralten Zeiten die Brieffreundschaften.
    Ich finde Facebook sehr praktisch, weil ich gleichzeitig etliche Menschen auf einmal erreichen kann und nicht 10x den selben Text los schicken muss.
    Meine ( erwachsenen) Kinder sind alle bei Facebook und da sie auch nicht alle im gleichen Land wohnen wie ich, ist es schoen zu sehen, was sie machen und wie es ihnen geht.
    Und, im Gegensatz zu Ihnen, moechte ich meine alten Freunde auch nicht total aus den Augen verlieren. Wir schicken uns zwischendurch natuerlich auch private Nachrichten, aber das ist nicht immer noetig.
    Ich nehme an, dass sie ein 'Herr Berg' sind und Maenner waren ja eigentlich noch nie diejenigen, die fuer die Aufrechterhaltung von sozialen Kontakten sorgten.
  6. #25

    Zitat von anna cotty Beitrag anzeigen
    Was sind Bedeutungslosigkeiten? Wenn ich mit meinen Nachbarn uebers Wetter schwaetze, ist das eigentlich auch bedeutungslos, oder?
    Weiter lese ich gleich gar nicht. - Denn Sie fragen falsch: selbstverständlich ist es nicht "belanglos", mit dem Nachbarn über das Wetter oder alles Mögliche zu schwätzen. Es ist das Natürlichste von der Welt! - Wenn aber über hochtechnisierte Satellitentechnik, Serveranlagen, Funknetze oder Freileitungen, über Mikrochips in Mikrocomputer mit Daumenzucken diese Belanglosigkeit über Hunderte Kilometer geschwätzt/ausgetauscht wird, und das gleichzeitig millionenfach, dann frage ich u.a. eben ganz einfach auch mal nach dem Aufwand-Nutzen-Verhältnis.
  7. #26

    Zitat von anna cotty Beitrag anzeigen
    Was sind Bedeutungslosigkeiten? Wenn ich mit meinen Nachbarn uebers Wetter schwaetze, ist das eigentlich auch bedeutungslos, oder?
    Ich weiss nicht, ab wann Freunde in Massen auftreten, aber meine Freunde leben weit verteilt. Und ich rede von 'wirklichen' Freunden, mit denen ich aufgewachsen bin oder lange Zeit gearbeitet habe. Und dazu kommt eine weitlaeufige Verwandtschaft. Und , oh weh, ich habe sogar ein paar Freunde, die ich nur aus dem Internet kenne und ob Sie es glauben oder nicht, es funktioniert ein bisschen wie in uralten Zeiten die Brieffreundschaften.
    Ich finde Facebook sehr praktisch, weil ich gleichzeitig etliche Menschen auf einmal erreichen kann und nicht 10x den selben Text los schicken muss.
    Meine ( erwachsenen) Kinder sind alle bei Facebook und da sie auch nicht alle im gleichen Land wohnen wie ich, ist es schoen zu sehen, was sie machen und wie es ihnen geht.
    Und, im Gegensatz zu Ihnen, moechte ich meine alten Freunde auch nicht total aus den Augen verlieren. Wir schicken uns zwischendurch natuerlich auch private Nachrichten, aber das ist nicht immer noetig.
    Ich nehme an, dass sie ein 'Herr Berg' sind und Maenner waren ja eigentlich noch nie diejenigen, die fuer die Aufrechterhaltung von sozialen Kontakten sorgten.
    Ich bitte Sie, es ist doch gar nicht nötig, dass Sie mir Ihre Abhängigkeiten von Facebook erläutern. Ich habe Sie gar nicht im Auge gehabt und was Sie über mich so "annehmen", steht Ihnen gar nicht zu. Ich schrieb: jeder kann es halten, wie er will. Sie haben also keinerlei Rechtfertigung nötig.

    Und: nein, mit unseren Kinder und Bekannten, Verwandten usw. facebooken wir nicht. Da geht das Telefon für Rede/Gegenrede viel schneller.
  8. #27

    Facebook

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Ich bitte Sie, es ist doch gar nicht nötig, dass Sie mir Ihre Abhängigkeiten von Facebook erläutern. Ich habe Sie gar nicht im Auge gehabt und was Sie über mich so "annehmen", steht Ihnen gar nicht zu. Ich schrieb: jeder kann es halten, wie er will. Sie haben also keinerlei Rechtfertigung nötig.

    Und: nein, mit unseren Kinder und Bekannten, Verwandten usw. facebooken wir nicht. Da geht das Telefon für Rede/Gegenrede viel schneller.
    Es tut mir leid, dass sich auf den Schlips getreten fuehlen, weil ich sie fuer einen 'Herrn Berg' halte. Das hatte ich gar nicht vor.
    Ich wollte mich auch nicht rechtfertigen, sondern nur erklaeren, dass Facebook tatsaechlich auch nuetzlich sein kann.
    Vor 50 Jahren haetten Sie vielleicht gegen das Telefon 'gewettert'; weil es viel besser ist, seinen Freunden und Verwandten gegenueber zu stehen und mit ihnen zu reden.
    Wahrscheinlich haben Sie auch weniger Kinder und Verwandte als ich. Wenn ich verreise, finde ich es ungemein praktisch ganz einfach: heile angekommen usw. auf meiner Facebook-Seite zu posten, als meinen sehr grossen Anhang ( + Freundeskreis) einzeln Bescheid zu sagen.
    Natuerlich telefonier ich trotzdem auch noch. Aber oft reicht es mir zu wissen, dass alle Lieben gesund und munter sind--- und da reicht Facebook.
    Uebrigens hat selbst mein 86 jaehriger Vater die Vorteile bei Facebook gesehen und ist dort auch anzutreffen. Und er war frueher, bevor er Internet hatte, auch einer der wildesten Gegner von Facebook ( wer braucht 500 Freunde usw).
  9. #28

    Zitat von schnuppe Beitrag anzeigen
    Aber Facebook macht nicht dumm und die neuen Kommunikationsweisen verändern zwar vieles, aber die Ängste die die Ältern haben, sind immer dieselben: die mosern rum, die junge Generation würde verblöden und könnte dies und jenes nicht mehr - in Wahrheit kommen sie einfach nicht mehr mit und merken, dass sie keine Lust mehr haben, sich umzustellen und Neues zu lernen. Das ist dann auch eigentlich das Problem :-) .
    Natürlich macht FB nicht dumm. Aber es bietet eine Plattform für Menschen. die man ansonsten nicht so wahrnehmen würde. Übrigens gehöre ich auch der 'älteren' Generatuion an, habe einen FB Account und noch diverse andere. Außerdem bin ich Softwareentwickler und Netzwerkspezialist.
    Ich habe überhaupt keine grundlegenden Vorbehalte gegen FB und Co und finde das im Prinzip eine gute Sache. Aber mir wird auch täglich vor Augen geführt, was sich da so abspielt und wozu es genutzt wird. Des weiteren ist mir auch die Fülle von Informationen, die dort eingestellt werden, ein Dorn im Auge. Es scheint aber zum Glück so, daß sich bei vielen langsam die Einsicht einstellt, mit seinen Einträgen bewusster umzugehen.
  10. #29

    Zitat von anna cotty Beitrag anzeigen
    Vor 50 Jahren haetten Sie vielleicht gegen das Telefon 'gewettert'; ...
    Das Telefon hat einen entscheidenden Unterschied zu facebook. Die Gespräche über Telefon werden von keiner Firma mitgeschnitten und abgespeichert. Danach sortiert und als Profile weiterverkauft.

    Das alleine ist ja schon schlimm genug aber wenn man gedanklich noch einen Schritt weiter geht ist man schnell da wo keiner seinen will.

    Dennoch treffen sie es Soziale Netzwerke sind wie ein neues Telefon und gerade deshalb muss sich was ändern


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