Wie verändert Facebook unsere Kinder?

Sehr sorglos scheinen Kinder und Jugendliche im Internet mit Daten und Informationen umzugehen, doch dieser Austausch bestimmt zunehmend ihr Leben. Facebook und andere soziale Netzwerke erobern das Bewusstsein und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie verändert die Nutzung dieser Möglichkeiten unsere Kinder?
  1. #10

    Feinde fürs Leben

    Zitat von matthias schwalbe Beitrag anzeigen
    Berg, finden Sie das nicht ein wenig.....(mir fehlen einfach die Worte), dass Sie als über 7o-jähriger Kreis, einen 18- jährigen zum Besuch auf Ihre HP einladen???

    Soll er/sie etwa Ihnen einen Auftrag zur Festigkeitsberechnug erteilen oder wollen Sie jenen jungen Mensch Ihre albernen selbstgestrickten "Kinderhits" andrehen?

    Ich jedenfalls halte FB für das beste soziale Netzwerk, wenn man damit nicht so schusselig umgeht, wie der Herr Seehofer als bayrischer Ministerpräsident- ist aber auch schon fast ein Kreis ;)
    Wenn man so einen Widerpart hat, der auf jeden Beitrag lauert, um sofort mit einem gehässigen Text dagegen zu halten ... das ist schon übel. Da kann einem der Berg schon leid tun.
    Sind Sie eigentlich Nachbarn?
    Zum Thema: Ich hatte auch mal eine eigene Homepage, aber die Wartung hat zuviel Zeit von meinen eigentlichen Hobbies abgezogen und wurde zum Selbstzweck. Wenn ich den ersten Beitrag richtig interpretiere, ist es bei Facebook eigentlich auch so. Man vertraut sich FB vollkommen an und kann damit und dadurch einige Dinge tun, die sonst vielleicht sogar aufwändiger zu organisieren wären.

    Aber der Moloch verschlingt eine Menge unserer Lebenszeit, die wir opfern um ihn zu füttern. Und was bekommen wir dafür? Personalisierte Werbeangebote, die uns verführen Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen.
    Leute verabreden sich via Facebook, um einen Unschuldigen zu lynchen.

    Viel Positives kann ich da nicht entdecken. Sicher, man benötigt keine eigene Homepage mehr. Die Zeit schreitet fort und eines Tages bekommt man ohne FB-Eintrag nicht mal mehr eine Cola zu kaufen.
  2. #11

    Zitat von techman Beitrag anzeigen
    Aber wozu gibt es denn genau diesen riesigen Aufwand und die in vielen Länder sehr gut ausgebauten Datenetze? Genau dafür, damit Menschen das Internet nutzen könne, und eben diese sozialen Netzwerke sind einer der wichtigsten Teile davon. Der technische Aufwand ist ist in jedem Fall lohnenswert, sonst gäbe es ihn nicht.

    Soziale Netzwerke sind inzwischen etwas alltägliches, und man nutzt es nebenbei. Wenn man Aktivitäten, wie Sport treiben oder ähnliches gern macht, dann lässt man das nicht weg, nur um auf Facebook zu surfen. Man hat deshalb nicht weniger Zeit. Es wird Ihnen kaum jemand sagen: "Nein ich kann nicht, muss auf Facebook surfen"

    Tut mir ja Leid, aber genau darin sehe ich eine Vorteil von Facebook. Viele meiner Freunde wohnen nicht gerade in meiner Nähe, weswegen ich auch nicht immer in direktem Kontakt mit ihnen stehen kann. Und genau hierbei hilft Facebook. Auch das heißt wieder nicht, dass ich mich weniger mit Freunden persönlich unterhalte, sondern vielmehr, dass Facebook ein Mittel darstellt, welches diese Kommunikation noch verbessert.
    Nett, dass Sie Ihre Meinung noch einmal illustrieren und bekräftigen. Das bestärkt meine Bedenken allerdings, was Sie mir bitte nicht übelnehmen: nein, der technische Aufwand war nicht für den massenweisen Austausch von Bedeutungslosigkeiten gedacht. Und: nein, ich möchte bitte keine Massen von Kontakten zu "Freunden" irgendwo in der Welt pflegen. - Aber das kann ja jeder halten, wie er will.
  3. #12

    Zitat von techman Beitrag anzeigen
    Es wird Ihnen kaum jemand sagen: "Nein ich kann nicht, muss auf Facebook surfen"
    Mir sowieso nicht. - Aber, ohne Sie zu kennen: Sie werden Ihrem FB-Freund Nr. 146 rasch noch ein Smily senden, weil Ihnen schon Freund 187 seine neue Frisur geschildert hat. Und kaum haben Sie Ihre Antwort begonnen, möchte Freund Nr. 0815 Ihre Urlaubsbilder beurteilen. Nur so können Sie all Ihre Freunde in aller Welt beachten - denen es ebenso geht. Eine Zeitverschwendung für flüchtige Bedeutungslosigkeiten.
  4. #13

    Die böse, böse Netzwelt

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Wenn man so einen Widerpart hat, der auf jeden Beitrag lauert, um sofort mit einem gehässigen Text dagegen zu halten ... das ist schon übel. Da kann einem der Berg schon leid tun.
    Sind Sie eigentlich Nachbarn?
    Keine Angst Kollege rennflosse, der Berg ist schon "belastbar"- schreibt er jedenfalls selber. Und mit der "Gehässigkeit" ist eine lange üble Geschichte...

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Zum Thema: Ich hatte auch mal eine eigene Homepage, aber die Wartung hat zuviel Zeit von meinen eigentlichen Hobbies abgezogen und wurde zum Selbstzweck. Wenn ich den ersten Beitrag richtig interpretiere, ist es bei Facebook eigentlich auch so. Man vertraut sich FB vollkommen an und kann damit und dadurch einige Dinge tun, die sonst vielleicht sogar aufwändiger zu organisieren wären.
    HP ist in der Tat Selbstzweck, was denn sonst?
    FB sehe ich für mich als bequemen reinen Dienstleister an- mehr nicht.

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Aber der Moloch verschlingt eine Menge unserer Lebenszeit, die wir opfern um ihn zu füttern. Und was bekommen wir dafür? Personalisierte Werbeangebote, die uns verführen Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen.
    Ob man nun in seiner Freizeit Kreuzworträtsel löst, ein gutes Buch liest oder sich eine DVD/CD anhört ist doch völlig jedem selber überlassen. Sicherlich gibt es auch Schwerenöter, für die alles eine Belastung ist...

    Man sollte niemals andere Umstände- respektive FB- für die eigenen menschlichen Schwächen (Kaufsucht etc.) verantwortlich machen.

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Leute verabreden sich via Facebook, um einen Unschuldigen zu lynchen.
    Zum lynchen bedarf es nun wirklich nicht FB.
    Die Leute, welche ich auf/durch FB kenne, gehen i. d. R. höflich miteinander um. Man höre und staune: Einige haben sogar eine eigene Meinug und geben diese auch kund!
    Selbst mit der Löschtaste können diese umgehen...

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Viel Positives kann ich da nicht entdecken. Sicher, man benötigt keine eigene Homepage mehr. Die Zeit schreitet fort und eines Tages bekommt man ohne FB-Eintrag nicht mal mehr eine Cola zu kaufen.
    Nun, das mit "...Positives...", ist so wie mit dem halb leeren bzw. halb vollen Glas.
  5. #14

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Zum Thema: Ich hatte auch mal eine eigene Homepage, aber die Wartung hat zuviel Zeit von meinen eigentlichen Hobbies abgezogen und wurde zum Selbstzweck. ......

    Viel Positives kann ich da nicht entdecken. Sicher, man benötigt keine eigene Homepage mehr. Die Zeit schreitet fort und eines Tages bekommt man ohne FB-Eintrag nicht mal mehr eine Cola zu kaufen.
    Das sehe ich ganz anders. Die eigene Homepage kann innerhalb weniger Minuten geändert, neue Bilder, neue Texte, neue Software- oder Musikangebote, neue Hörproben einstellen. Dieser minimale Aufwand gehört zum Hobby bzw. Beruf dazu. - Frage: welchen Einfluss hat denn ein FB-User auf das Design? Gar keinen!
  6. #15

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sehr sorglos scheinen Kinder und Jugendliche im Internet mit Daten und Informationen umzugehen, doch dieser Austausch bestimmt zunehmend ihr Leben. Facebook und andere soziale Netzwerke erobern das Bewusstsein und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie verändert die Nutzung dieser Möglichkeiten unsere Kinder?
    Facebook gut oder schlecht? Das ist gar nicht mehr die Frage. 1/7 der Menscheit nutzt es. Das ist einfach so.
    Was mich interessieren würde ist, was nach Facebook kommt. Denn nichts ist von Ewigkeit und es wird etwas danach geben. Aber was?
    Also liebe Forenmitglieder, ich bin auf Eure Antworten gespannt...
  7. #16

    facebook kann positive Veränderungen herbei führen

    Vor kurzem habe ich eine Aktion gestartet einen Tag der guten Tat am 8.September eines jeden Jahres einzuführen.
    Mit Hilfe von facebook hoffe ich auf eine riesen Gemeinde an "gefällt mirs" das wäre ohne diese Vernetzung sehr schwer.
    Wer mitmachen möchte kann die Seite auf facebook besuchen.
    Da es hierbei natürlich auch um die Zukunft der Kinder geht wünsche ich mir /uns viele Ideen und aktivisten.Danke.
  8. #17

    find ich guuut

    Aaalso Facebook gefällt mir. Und die Argumente dagegen die man häufig liest wurden auch gegen Telefon, Fernseher, Computer, Internet blabla ins Feld geführt.

    Es ist doch schön, dass man über Facebook in Kontakt sein kann mit Kollegen, die die Firma gewechselt haben, mit Cousins vielleicht, die in einer anderen Stadt wohnen, mit Freunden, die ins Ausland gegangen sind - oder mit Freunden aus dem Ausland, wo man selber früher war, und mit Leuten, die man übers Internet kennengelernt hat, mit denen man ähnliche Interessen teilt und denen man vielleicht nur ein bis zweimal im Leben begegnet. Ich sehe ihre Fotos, weiss, was sie so machen, denken - also was sie davon mitteilen jedenfalls. Und kreativ sind einige Leute auch in dem, was sie da von sich geben.

    Was wäre Facebook für meine alleinerziehende Mutter gewesen hätte es das gegeben als sie noch täglich als Lehrerin gearbeitet hatte, dann zwei Kinder hatte und meistens nicht viel ausser Arbeit und halt dem Kollegenkreis, in dem sie sich ziemlich gelangweilt hat, ein bereister, belesener Mensch in einer mittelkleinen Stadt mit Neugier auf hundertausend Dinge. Allein der Austausch von Ideen ist schon toll, und das kontaktieren von Gleichgesinnten. Und wenn da jemand meint, Fotos von jedem Mist posten zu müssen - das ist doch eine Typfrage, genau wie ob einen jemand im realen Leben mit Mist zuquatscht, das ist auf Facebook allemal noch unaufdringlicher als am Telefon :-)

    Was ich mich aber frage ist, wenn Kinder mit Facebook aufwachsen, trauen sie sich dann noch an die realen Leute ran? Oder laufen sie herum, ständig online via Smartphone, umgeben von ihrem unsichtbaren Schwarm an Freunden und suchen das reale Leben nur noch an Verwurstbarem für die Online-Welt ab? Die dann auf einmal eben realer würde als die materielle Welt?

    Bei meiner Tochter mache ich mir keine Sorgen. Sie ist früh in den Kindergarten gegangen und sie spielt sehr gerne mit anderen Kindern. Einen Fernseher habe ich nicht, weil ich eben wollte, dass sie nicht so passiv wird und zuviel Mist guckt. Fernsehen für mich ist einfach eine Trashbox, geeignet fürs geistige Verwesen bei lebendigem Leib, lang lebe das Internet.
  9. #18

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sehr sorglos scheinen Kinder und Jugendliche im Internet mit Daten und Informationen umzugehen, doch dieser Austausch bestimmt zunehmend ihr Leben. Facebook und andere soziale Netzwerke erobern das Bewusstsein und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie verändert die Nutzung dieser Möglichkeiten unsere Kinder?
    Und noch dazu finde ich gut, dass ich Menschen meine Sympathie signalisieren kann, die sich für gute Projekte einsetzen. Man kann sich nicht überall engagieren, aber ich glaube schon, dass für Projekte, Initiativen oder auch mutige und kontroverse Einzelpersonen die Resonanz brauchen und durch Sympathie oder auch Hilfsangebote profitieren können.
  10. #19

    Das ist noch offen

    Zitat von Tag-der-guten-Tat Beitrag anzeigen
    Vor kurzem habe ich eine Aktion gestartet einen Tag der guten Tat am 8.September eines jeden Jahres einzuführen.
    Mit Hilfe von facebook hoffe ich auf eine riesen Gemeinde an "gefällt mirs" das wäre ohne diese Vernetzung sehr schwer.
    Wer mitmachen möchte kann die Seite auf facebook besuchen.
    Da es hierbei natürlich auch um die Zukunft der Kinder geht wünsche ich mir /uns viele Ideen und aktivisten.Danke.
    Leider ist es so, daß man bei Facebook mal fröhlich ohne Sinn und Verstand auf 'gefällt mir' drücken kann. Die meisten nehmen sich nicht mal die Zeit, zu hinterfragen, was ihnen denn gefällt. Und wer will ausserdem den ganzen Kram wissen, der da son andauernd gepostet wird. Ist es wirklich interessant zu wissen, wer gerade wo auf dem Klo war oder wer seine 'Tage' hat. Belangloses BlaBla wird gepostet...schade um die verschwendete Zeit und vor allen Dingen um die grandiosen Möglichkeiten, die solch eine Plattform bieten könnte.