SPIEGEL ONLINE Forum > Blogs > Windows 7: Vergessen Sie Vista
Meine Meinung ändert sich nicht innerhalb von einem Tag.
Derzeit startet der Verkauf von Windows 7. Hersteller Microsoft verspricht mehr Leistung, einfachere Bedienung und Kompatibilität vom Netbook bis zu Highend-PC - doch wie gut ist das neue Betriebssystem wirklich?
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Meine Meinung ändert sich nicht innerhalb von einem Tag.
"Gemeint ist das sogenannte Cloud Computing. Nutzer verlagern ihre Daten und Programme zusehends auf zentrale Server, die sie über verschiedene, oft mobile Endgeräte ansteuern können. Rechnerleistung wird so ins Internet ausgelagert, Nutzer können immer komplexere Aufgaben über ganz verschiedene Kleingeräte hinweg bearbeiten."
Die Mär vom Cloud Computing geistert schon seit mehr als einer Dekade durch die Fachwelt, geändert hat sich bisher wenig und wird sich auch so schnell nicht ändern.
Die Geräte werden immer schneller und kleiner, Speichermedien immer größer, warum sollte ich also meine Daten auslagern, wo sie praktisch meiner Kontrolle entzogen werden?
Den Satz, dass Win7 das letzte OS für PCs der herkömmoichen Art sein wird, kann man getrost streichen.
Ich hab irgendwie überhaupt keine Lust auf Windows 7. Damit kann ich auch nicht mehr machen, als ich schon mit XP mache. Und für ein bischen bunter und Touchfunktionen, die mangels geeigneter Hardware eigentlich noch niemand nutzen kann, lohnt der Wechsel wirklich nicht.
Ich bleibe bei XP-das läuft mittlerweile derart stabil und hat ein so umfassendes Softwareangebot, es gibt wirklich keinen vernünftigen Grund für einen Wechsel. Vielleicht 2014, wenn die Sicherheitsupdates nicht mehr kommen. Aber ob man da überhaupt noch ein OS braucht, bzw. nicht einfach mit nem Langweilerlinux für Lau den Browser startet und den Rest per Webanwendung macht?
Ich denke, 2014 gehen wir alle per Handy online und schließen lediglich per Bluetooth ne Tastatur und nen großen Bildschirm dran. Internet wird Alltag.
Lach...sehr schön gesagt.
Es werden also wieder Resourcen (Milliarden??) in eine "Wolke" festeckt. Oder meint man etwa "Blase"? Wetten, dass die dann auch plötzlich mit lautem Knakll platzt wie alle bisherigen Blasen? Was bitte soll z.B. so toll daran sein, auf einem iPhone-mäßigen Riesenbildschirm eine Textverarbeitung zu betrieben? Das ist schlicht ätzend und höchstens ein Notbehelf, aber keine "Solution"!!
Daran wird sich wohl nie etwas ändern. Wer lagert schon gerne seine streng geheimen Unternehmensdaten oder die private Pornosammlung auf irgendwelche fremden Server aus? Cloud Computing ist nur eine der zahlreichen Säue, die wöchentlich durchs Internetdorf getrieben werden. Und am Ende verhungern, weil's kein Futter gibt.
Tach,
Ist ok. Kann das was XP auch kann - Mäusetreiber fürs Büropaket, den Internetbrowser und ein paar Games. Dafür Kohle ausgeben käme mir nicht in den Sinn, mein Ubuntu macht dasselbe gratis.
Über die Prognose der Gurus zum Next Big Thing in der IT-Welt darf dagegen herzlich gelacht werden. Cloud Computing reiht sich ein in eine Vielzahl von "Innovationen" und befindet sich momentan auf dem Weg ins Tal der Enttäuschungen auf der Hype-Kurve.
Bye
Peter