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Wie gut ist Windows 7?

Derzeit startet der Verkauf von Windows 7. Hersteller Microsoft verspricht mehr Leistung, einfachere Bedienung und Kompatibilität vom Netbook bis zu Highend-PC - doch wie gut ist das neue Betriebssystem wirklich?
  1. #20

    Der Fluch des Erfolges

    Windows 7 ist gut. Handlich und auch auf kleinen Rechnern schnell. Dennoch wird es wohl noch länger dauern, bevor hier (125 Benutzer) der erste Windows 7-Rechner läuft.
    Warum? Weil nicht die Betriebssystem-Qualität oder das Design ausschlaggebend ist, sondern der Umstellungsaufwand.
    Dummerweise kann man von XP nicht auf 7 updaten. Gleichzeitig benutzen aber sehr viele Windows-User noch XP und müssen alles komplett neu einrichten. Das machen die wenigsten Benutzer. Weil sie es nicht können oder schlicht nicht wollen ("Bauen Sie für 28 PS mehr doch kurz mal Ihren Motor und Ihr Getriebe aus und...").

    Und das alles bei wesentlich mehr Rechnern und wesentlich mehr Programmen als bei Erscheinen von XP 2001. Und jetzt kommen auch noch die mageren Netbooks dazu, die mit Windows 7 auch nicht so gut laufen werden wie mit CP. Microsoft könnte also - trotz guter Qualität - schlicht am Fluch des eigenen Erfolges eingehen.

    Frank Werner
  2. #21

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Danke für diesen Beitrag. Ich denke keine Meinung ändert sich so schnell. Aber wahrscheinlich ist der andere Thread schon so eingschlafen, dass der Dr. Sysop gedacht hat, er macht mal einen neuen auf. Wozu Struktur, wenn Space da ist? - ganz Windows-like halt:)
  3. #22

    Exakt

    Zitat von static_noise Beitrag anzeigen
    Also ich verdien meine Brötchen mit IT und arbeite auf einem sehr stabilen XP. Vista habe ich mir von vorn herein geschenkt, denn was ich von 'durchsichtigen Menus' habe und DirectX10 konnte mir keiner erklären. Irgendwie hab ich andere Erwartungen an ein Betriebssystem als 'neue Taskleitse' (Das allein offenbart doch den Witz an der Innovationskraft).

    Kurzum, da W7 scheinbar mal wieder ein stabiles System ist werd ich die ersten Monate nach breitem Usertesting.... ähhhh Markteinführung... abwarten und dann evtl kaufen.

    Die Wolke? Ja super, toll, geile Idee, schönes Konzept und jetzt verkaufen Sie ner Bank, ner Versicherung, nem Großkonzern bitte, dass er all seine Kundendaten, Buchhaltung, Korrespondenzen, internen Dokumente einer annonymen Serverfarm von Google anvertrauen soll, die aktuell eh nicht grad das beste Image bezüglich Datenschutz haben.
    Ach und dass sie an die System natürlich quasi selber nicht mal mehr wirklich drankommen.

    So ein Schmarn... Cloud wird es für all die kleinen unnützen Gadgets geben, im Gegensatz zu einem Vorredner glaube ich sogar, das Games zu fast 100% auf die Cloud ziehen. Keine lokale Installation = kein Raubkopieren(!?)

    Alle wirtschaftsrelevanten Anwendungen bleiben in der Hoheit des Nutzers... bestenfalls in dessen Rechenzentrum als 'interne Cloud' und der Arbeitsplatz dann als virtueller Rechner/Desktop...
    Genau! Exakt beschrieben. Auch das mit den Games ist richtig gehen; Beispiel Steam. Letzters ist allerdings auch sehr unbeliebt und die Community der Gamer recht quirllig. Alles lassen die sich auch nicht gefallen.
  4. #23

    In einem Satz

    In einem Satz: Warten wir doch Windows 10 ab. Mindestens!
  5. #24

    Microsoft..

    ..wird es in 10 bis 20 Jahren entweder nicht mehr geben oder sie werden ihr Geld nicht mehr mit Betriebsystemen verdienen. Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Ein Konzern der so gross ist, muss sich dauerhaft finanzieren können. Dazu werden extra Restriktionen geschaffen, die überhaupt nicht nowtwendig sind. Ausserdem liegt ihr Augenmerk bei der Entwicklung immer mit Priorität im visuellen Bereich und erst ganz zuletzt bei der Sicherheit. (Denn die lässt sich am schlechtesten vermarkten - bzw. es reicht einfach zu behaupten, dass es noch sicherer ist.) Tatsächlich hat sich Microsoft in Sachen Sicherheit immer erst berufen gefühlt, wenn die Ka... schon am dampfen war. Ganz im Gegensatz dazu stehen die freien Betriebssysteme, wo die Priorität genau umgekehrt ist. Als Entwickler kann man diese Schritte auch schneller nachvollziehen wie der Endanwender. (Einfach weil man mehr Fehler findet.)
    Im übrigen hat Microsoft in den letzten 2 Jahren 20 Prozent Marktanteil im Bereich OS eingebüsst (von 70 auf 50 Prozent). Den Rest werden sich die freien Betriebsystem auch noch klauen. Jedes weitere Prozent wird für einen Konzern dieser Grösse schmerzhafte Auswirkungen haben. Machosoft hat ausgespielt und als langjähriger Enwickler in Kernelprogrammierung finde ich es begrüssenswert. Viele Strategien waren für mich einfach nicht mehr nachvollziehbar von den Fehlern noch gar nicht zu sprechen.
    All das kann vom Endanwendern aber noch nicht so schnell nachvollzogen werden.

    Adios Bill! (Hast mich lange genug gequält und ich hatte noch nicht mal richtig Luft geholt..)
  6. #25

    Keine Panik

    Cloud Computing wird in den nächsten Jahren eine grössere Rolle spielen, sicher. In manchen Bereichen macht das vielleicht auch Sinn.

    Aber Herr Schulz möge mir mal erklären, was ein Profi-Musiker, der seine Musik am Rechner komponiert, arrangiert und produziert, von der "Cloud" haben soll. Zum einen wird es wohl noch etwas dauern, bis über die Cloud eine entsprechende Rechenleistung "on demand" angeboten werden kann, zum anderen wird es vermutlich noch etwas länger dauern, bis Künstler ihre hochsensiblen Daten der Cloud anvertrauen würden.

    Ähnliche Argumente gelten wohl auch für Benutzer von CAD-Software, und wenn ich Zeit hätte, fielen mir bestimmt noch viele zusätzliche Beispiele ein.

    Ich freue mich auf Windows 7. Es wird alles ein bisschen Bunter, Neuer und Schicker (zugegeben: das ist subjektiv)....wer freut sich nicht über eine neue Tapete im Wohnzimmer? Alle XP-Nostalgiker (zu denen ich mich durchaus auch zähle)sollten beherzigen, dass es in fünf Jahren keine Treiber mehr für Windows-XP geben wird. Fazit: eine neue Tapete kann Spass machen UND sinnvoll sein.
  7. #26

    WEB 2.0 -> Second Live -> Cloud computing.

    WEB 2.0 -> Second Live -> Cloud computing.

    Der Journalistern prügeln wieder die Schlagwortsau durchs Dorf und keiner rennt mit.

    Cloud computing, das ist doch bestenfalls für faule, ungebildete und naive Computernutzer denen schon das Dateisystem zu kompliziert ist, weil man da ja denken muss. Dementsprechend lapidar ist der unsägliche Müll den diese Bevölkerungsgruppe tagtäglich in die Cloud, bzw. Internet bläst.

    Irgendwann wird diesen Leuten aufgehen, dass sie ihr Textdokument im Internet genausowenig wiederfinden wie in "eigene Dateien". Dass ihnen ihr Opfer "der Freund der Computer kann" nur noch Wegwerf-Mail Adressen mitteilt, weil seine private Mail Adresse ständig in unzähligen Kontaktlisten im Internet aufgetaucht ist. Irgendwann werden sich diese Leute wundern, wie ihr Urlaubsfoto auf die Seite: peinlichst-of-the-internet.de gelangt ist.

    Spätestens dann werden die Dummbratzen herumjammern, dass jemand anders für sie nachdenken soll, wie sie ihren Kram verwalten. Alle anderen werden "Cloud Computing" gar nicht erst verwenden.

    Der ganze Bericht ist eine einzige Themaverfehlung!

    Windows 7 hat mit Cloud Computing nichts zu tun. Das ist ein ganz konservatives Betriebssystem das Hardware zur Verfügung stellt, damit man beispielsweise Dateien auf die Festplatte speichern kann. Oder was am Monitor anzeigen kann. Oder die Maus geht. Das ist die Aufgabe eines Betriebssystems und das macht Windows 7 gut. Daran scheitern Linux und Apple regelmässig.

    Ob man mit Windows jetzt "Cloud Computing" macht oder parallell Primzahlen ausrechnet ist Windows 7 egal.

    Und die Taskleiste ist so ziemlich das nebensächlichste, was es über Windows 7 zu berichten gibt. Aber wer nur das sieht, der findet natürlich auch Cloud Computing toll.
  8. #27

    Zitat von FastFertig Beitrag anzeigen
    Windows 7 hat mit Cloud Computing nichts zu tun. Das ist ein ganz konservatives Betriebssystem das Hardware zur Verfügung stellt, damit man beispielsweise Dateien auf die Festplatte speichern kann. Oder was am Monitor anzeigen kann. Oder die Maus geht. Das ist die Aufgabe eines Betriebssystems und das macht Windows 7 gut.
    Vollkommen einverstanden. Cloud Computing bzw. deren für Benutzer aktuell sichtbaren Anwendungen wie Windows Live oder MobileMe haben mit dem OS an sich erst mal gar nichts zu tun. Für Sync-Aufgaben taugen diese Dienste aber schon ganz gut...

    Zitat von FastFertig Beitrag anzeigen
    Daran scheitern Linux und Apple regelmässig.
    Dieser Satz hingegen ist natürlich großer Quatsch. Die Maus bewegen, Dateien speichern und ein Monitorbild anzeigen, daran scheitern weder Linux noch Mac OS X.
  9. #28

    Zitat von Galaxia Beitrag anzeigen
    Wielange wird es noch dauern bis SPON über Linux mal berichtet?
    Wieso sollte er? Musste vor kurzem bei meiner Freundin eine einfache Applikation auf dem ee vornehmen. Ich würde mal sagen, Linux ist damit bis ca. 2025 gestorben. Die gesamte Linuxgemeinde scheint aus mehr oder weniger Freaks zu bestehen, die offensichtlich nicht begriffen haben, dass man z.B. für Programminstallationen nicht mehr als einen einzigen Mausklick brauchen sollte. Linux mag gut sein, Endverbrauchertauglich ist es nicht. Genauso ist der Hype bzgl. Netbooks weit übertrieben. Deren Durchbruch wird jetzt seit 10 Jahren angekündigt, aber auch in weiteren 10 Jahren werden Sie nur ein Schattendasein führen. Dazu werden vollwertige Notebooks immer besser und preiswerter, als dass es sich lohnen sollte, die Nachteile von netbooks in Kauf zu nehmen.
  10. #29

    Zitat von regald Beitrag anzeigen
    Dieser Satz hingegen ist natürlich großer Quatsch. Die Maus bewegen, Dateien speichern und ein Monitorbild anzeigen, daran scheitern weder Linux noch Mac OS X.
    Ähm, ich meinte die Menge an Geräten die vom Betriebssystem unterstützt werden.
    Apple löst das Problem, in dem auf die unterstützte Hardware ein Apple-Aufkleber draufkommt und nur bestimmte Hardware zu überteuerten Preisen verfügbar ist.
    Linux löst das Problem mit man-pages, kostenpflichten Support oder der Option sich den Treiber selbst zu programmieren.

    Und das fabulöse Google-OS wird auch nur ein Linux mit anderem Namen sein und wird unter den gleichen unzulänglichkeiten wie Linux leiden. Google wirkt dem wahrscheinlich entgegen, indem es die Hardwareauswahl wie Apple beschränken wird.

    Und mit was will man denn die ganze neue Hardware verwenden, wenn nicht mit Windows7? Neue Prozessoren unterstützen alle 64 Bit. Darauf XP laufen zu lassen ist Verschwendung.

    Windows bekommt erst ein Problem, wenn es wieder lauter einzelne Geräte gibt, eines oder zwei zum Spielen (mit inkompatibler Software), eines für E-Mail und Internet (optional auch zum Telefonieren), eines zum Telefonieren (optional mit Mail und Fotos), einen Fotoapperat (optional mit Mail). Dafür braucht man dann natürlich eine "Cloud", weil man etliche Geräte hat und sich dann bemühen muss, die Daten untereinander zu verteilen.

    Aber der Computer ist doch das Universalgerät schlechthin. Ich kaufe EINE Hardware und kann damit Spielen, Filme sehen, Fernsehen, Fotografieren, Arbeiten, Internet, E-Mail und sogar Telefonieren. Warum sollte ich mir für jede Funktion jetzt wieder ein eigenes Gerät anschaffen, nachdem endlich alles in einem vereint ist?








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