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Stirbt das Buch?

Wird die Digitalisierung die Literaturbranche im gleichen Maße treffen, wie es Musik- und Filmindustrie erleben mussten? Oder spielt der Buchmarkt nach anderen Regeln?
  1. #1730

    Das Auto hat Zukunft, die Bahn auch

    Zitat von LurchiD Beitrag anzeigen
    Das Auto hat auch keine Zukunft. Zukunft hat die Bahn.
    Sieh Dir Warren Buffet an.
    Investierte 2008 $232 Millionen in eine Autofirma,
    natürlich in eine Elektroautofirma.

    Gleichzeitig investierte er in eine US Bahngesellschaft.
    Beides Ausdrücke der selben Strategie:
    Die nächste Ölkrise kommt.

    Die Bahn hat sicher Zukunft, China baut derzeit das Netz an Hochgeschwindigkeitsbahnen enorm schnell aus.
    Nichts dergleichen in USA + EU, da reagiert ja die kurzsichtige Makrtwirtschaft, wozu Bahn solange fliegen so billig ist.
  2. #1731

    Zitat von founder Beitrag anzeigen
    )...)lesen auf einem [url=http://notebook.pege.org/2010/]sparsamen Notebook(...).
    Ich melde Zweifel an Ihrer Rechnung an:
    - Die Energiebilanz bei einem solchen kurzlebigen Medium ist mit Sicherheit nicht so guenstig, wie Sie behaupten. Die Hersteller solcher Geraete und auch die Vermarkter der Inhalte wollen sich Ihre Pfruende sichern, und die werden mit Sicherheit zu verhindern wissen, dass Ihr Kindle noch von Ihren Enkeln genutzt wird. Ich denke, DAS Energiebilanzargument kann man getrost abhaken.

    - Sie muessen bei Buechern mit einrechnen, dass die eine zumindest theoretisch unbegrenzte Lebensdauer haben und - theoretisch - von unendlich vielen Menschen gelesen werden. Das ist zumindest das Potential (und das muessen Sie in die Energiebilanz mit einrechnen!!!). Ein Buch hat einen Erstbesitzer, es hat Erben, es wird verliehen, es wird anderen vorgelesen, ueberhaupt wird es gelesen bei Gelegenheiten, die sich fuer ein E-Book wenig eignen, es geht verloren, es wird weiter verschenkt oder verkauft oder auch geklaut und findet neue Besitzer usw.

    ***********************

    Aber nur mal angenommen, Ihre Rechnung stimmte:
    Ein Display-Kaminfeuer ist auch oekologischer als ein echtes Kaminfeuer, eine Cyber-Bekanntschaft ist auch stressfreier und "billiger" als eine echte Liebesbeziehung. Kurzum: Ihr Argument zaehlt sowieso nicht, weil "Sparsamkeit" nicht alles ist, das wissen wir spaetestens seit "Scrooge" ;-)
  3. #1732

    Zitat von founder Beitrag anzeigen
    Ihr Bild da ist veraltet.
    Genau das will derjenige, welcher beruflich am PC arbeitet, eben nicht, sondern der will seien Tag am See geniessen, am besten mit einem/r Partner aus Fleisch und Blut.

    Notebooks haben wegen ihrer Vorzuege (geringer Platzbedarf, geringer Stromverbrauch, Mobilitaet)und weil sie zudem mittlerweile fuer weniger als 300 € zu haben sind, den Desktop sowieso weitgehend verdraengt.
  4. #1733

    -

    Zitat von founder Beitrag anzeigen
    Die Bahn hat sicher Zukunft, China baut derzeit das Netz an Hochgeschwindigkeitsbahnen enorm schnell aus.
    Nichts dergleichen in USA + EU, da reagiert ja die kurzsichtige Makrtwirtschaft, wozu Bahn solange fliegen so billig ist.
    In der EU passiert schon Einiges, siehe F und SP. Nur in Deutschland läuft kaum (noch) etwas. Das hat etwas mit der "Dagegen-Kultur" zu tun.
  5. #1734

    -

    Zitat von LurchiD Beitrag anzeigen
    Das Auto hat auch keine Zukunft.
    Schau'n mer mal.
    Zukunft hat die Bahn.
    In Deutschland? Alle sind dafür, wenn die Gleise weit weg sind. Ansonsten dagegen.
  6. #1735

    Zitat von Haxo Beitrag anzeigen
    (...). Wen jemand sagt die Dinger seien Quatsch weil niemand Lust hätte an einem Bildschirm zu lesen,(...)
    Das heutige E-Book ist Quatsch, aber aus einem anderen Grund. Nonsens gewissermassen andersrum im Vergleich zu Mobiltelefonen: waehrend man den eigentlichen Nutzen von Mobiltelefonen in den letzten 10 Jahren durch Einbau von x unnuetzen Features deutlich gesenkt hat, wurde beim E-Book eine Funktion, die eigentlich jeder PC hat, wieder in ein Extrageraet ausgelagert, allerdings auch noch zu einem relativ spaeten Zeitpunkt, zu dem eine grosse Zahl von Menschen schon seit vielen Jahren einen oder mehrere PCs hat und schon lange Texte und auch Buecher am PC liest. Das E-Book steht meiner Meinung im Wettlauf mit den Notebook-Anbietern um die bislang noch PC-lose Zielgruppe. Und den Wettlauf wird man vermutlich verlieren, das E-Book in seiner jetzigen Form wird bald Geschichte sein, die Zukunft liegt bei Notebooks, die noch deutlich handlicher werden und ein mattes Display bekommen.
  7. #1736

    Ist zwar off-topic, aber so schön "grün", gell?

    Zitat von founder Beitrag anzeigen
    Sieh Dir Warren Buffet an.
    Investierte 2008 $232 Millionen in eine Autofirma,
    natürlich in eine Elektroautofirma.
    Gleichzeitig investierte er in eine US Bahngesellschaft.
    Warren Buffett und seine in Omaha, Nebraska, ansässige Holding Berkshire Hathaway hat in der Tat in mehrere Bahngesellschaften "investiert", stockt nach größeren Entlassungswellen auch das Personal wieder etwas auf, und hat auch den Versuch unternommen, etwa die Routineuntersuchungen des rolling stock nach Mexiko auszulagern... so kann nur ein echter Idealist handeln, ein Idealist der Eigenkapitalrendite...

    Warum China vielleicht erst einmal in sein Schienennetz investieren muß, während in Europa und in den USA das Automobil einen höheren Anteil an der Personentransportleistung hat, wäre mit einem Vergleich der Einwohnerzahlen und der Motorisierungsquote auf einen Blick zu klären. So ähnlich, wie in China also der private Autobesitz noch vergleichsweise geringeren Bevölkerungsteilen möglich ist, mag die e-Reader-Quote hierzulande noch relativ unbedeutend sein...

    Und wenn man so schaut, welche Titel als e-Book also kostenpflichtig per Download zu beschaffen sind, wird das auch noch eine Weile lang so bleiben.
  8. #1737

    -

    Zitat von IsArenas Beitrag anzeigen
    Und den Wettlauf wird man vermutlich verlieren, das E-Book in seiner jetzigen Form wird bald Geschichte sein, die Zukunft liegt bei Notebooks, die noch deutlich handlicher werden und ein mattes Display bekommen.
    Sie sind aber schon ein wenig verbohrt, was Ihre "Liebe" zu Notebooks anbelangt. Ich gebe Ihnen in einem Punkt Recht: Die Schere zwischen handlichen Computern (Sie nennen die Notebooks) und E-Readern wird sich wieder schliessen. Spätestens in dem Moment, in dem es die "E-Ink" auch auf solchen Computern gibt und diese insgesamt - durch SSD statt HD z. B. - etwas handlicher werden.
    Zur Zeit allerdings kann kein Notebook dem "richtigen" Ebook Paroli bieten, was die Leserei unter ungünstigen Lichtbedingungen anbelangt. Matte Bildschirme sind in dieser Hinsicht zwar besser als hochglänzende, aber immer noch sehr weit von Komfort entfernt. Sinngemäss gilt das auch für den Strombverbrauch. Mein Kindle hält zwei Wochen Lesen ohne Nachladen locker aus. Ihr Notebook mit Sicherheit nicht.
    Ein Notebook brauche ich übrigens nicht, ich habe ein iPad.
  9. #1738

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    (...)
    Zur Zeit allerdings kann kein Notebook dem "richtigen" Ebook Paroli bieten, was die Leserei unter ungünstigen Lichtbedingungen anbelangt.
    Das ist schon richtig. Es ist aber aber auch das einzige wirkliche Verkaufsargument fuer reine E-Books! Sie sagen es ja auch, die Schere wird sich da schliessen.

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Ein Notebook brauche ich übrigens nicht, ich habe ein iPad.
    Ok, mir reicht ein iPad nicht, solange es nicht wirklich eine komplette Workstation ersetzt, aber ich denke, das scheitert schon an der Tastatur, eine Minimalgroesse sollte die schon haben.
  10. #1739

    Nein

    Zitat von IsArenas Beitrag anzeigen
    Und den Wettlauf wird man vermutlich verlieren, das E-Book in seiner jetzigen Form wird bald Geschichte sein, die Zukunft liegt bei Notebooks, die noch deutlich handlicher werden und ein mattes Display bekommen.
    Der eReader zu Notebook Vergleich handelt doch von Äpfeln und Birnen dank der Displaytechnologie. Kein hintergrundbeleuchtetes Display (und dazu zählt auch das iPad) ist für langes Lesen geeignet, wohingegen die Benutzung eines eReaders in Sachen Beleuchtung genauso wie das gute alte Buch "funktioniert". Zudem ist der Notebook am Strand/Pool bzw. in der Badewanne deutlich problematischer als der eReader.








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