Original oder Kopie?

Per USB-Modul lässt sich ein Standard-PC in einem Mac verwandeln. Ist das die Alternative auf die Windows-User lange gewartet haben? Oder sollte man Apples-Betriebssystem nur auf Original-Macs benutzen?
  1. #200

    Immer mehr kaufen das...

    Zitat von reflexxion Beitrag anzeigen
    kauft das wirklich noch wer außer den Dauerkunden bei Grafikdesign?
    "Gute Nachrichten für Apple aus dem Wirtschaftsraum EMEA (er umfasst Europa, den Nahen Osten und Afrika): Der Computerkonzern hat den Mac-Absatz in EMEA im zweiten Quartal um 46,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gesteigert."

    (Quelle: http://www.macgadget.de/News/2010/08...zent-gestiegen)

    Aber in den Augen notorischer Apple-Hasser sind das ja alles DAUs;-)
  2. #201

    96 Prozent irren, 2 Prozent Zuwachs hat recht?

    Zitat von mac4ever Beitrag anzeigen
    "Gute Nachrichten für Apple aus dem Wirtschaftsraum EMEA (er umfasst Europa, den Nahen Osten und Afrika): Der Computerkonzern hat den Mac-Absatz in EMEA im zweiten Quartal um 46,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gesteigert."

    (Quelle: http://www.macgadget.de/News/2010/08...zent-gestiegen)

    Aber in den Augen notorischer Apple-Hasser sind das ja alles DAUs;-)
    Fasznierend ist doch nur: Bei Anstieg von Marktanteilen argumentieren Apple Enthusiasten mit diesen Zahlen.

    Bei fallenden Anteilen oder Hinweisen auf die Marktdominanz anderer Syteme wird den Käufern Lemmingverhalten vorgeworfen.

    Ja - was denn jetzt? Ist Marktanteil bzw. Steigern desselben ein Qualitätskriterium oder nicht?

    Wenn ja: sollten Apple Fans in Sack und Asche gehen (4 %)!
    Wenn nein: hütet euch vor steigenden Marktanteilen: ist doch nur ein Indiz dafür, dass die träge / dumme Masse einsteigt und die Qualität sinkt (dann waren die neusten EMEA ZAhlen ja der erste Schritt in den Abgrund)!
  3. #202

    Wenn zwei das Gleiche tun...

    Zitat von Ignorant00 Beitrag anzeigen
    Fasznierend ist doch nur: Bei Anstieg von Marktanteilen argumentieren Apple Enthusiasten mit diesen Zahlen.

    Bei fallenden Anteilen oder Hinweisen auf die Marktdominanz anderer Syteme wird den Käufern Lemmingverhalten vorgeworfen.
    Ich bin seit 11 Jahren Mac-User und in dieser Zeit hat es NIE fallende MA für Macs gegeben (von üblichen saisonalbedingten, quartalsweisen Rückgängen (nach Weihnachten z.B.) abgesehen).

    Im Übrigens hat der Win-PC immer noch weltweit über 90% des Marktes.

    Und es gibt tatsächlich viele Lemminge, die Windows nutzen, weil sie auf andere Ideen gar nicht kommen, oder Angst vor dem "Umlernen" haben.

    Für einen professionellen SAP-Nutzer oder viele andere, die auf bestimmte, nur auf dem PC verfügbare Applikationen angewiesen sind, gilt das dagegen nicht.
  4. #203

    Zitat von mac4ever Beitrag anzeigen
    Ich bin seit 11 Jahren Mac-User und in dieser Zeit hat es NIE fallende MA für Macs gegeben (von üblichen saisonalbedingten, quartalsweisen Rückgängen (nach Weihnachten z.B.) abgesehen).
    Im Übrigens hat der Win-PC immer noch weltweit über 90% des Marktes.
    Wenn seit 11 Jahren Apple steigende Marktanteile hat um jetzt bei 4 % zu liegen (laut Ihrer Quelle). Dann brauchen die ja nur noch ~236 JAHRE um den von Ihnen genannen WIN Marktanteil zu erreichen!

    Aber nochmal meine grundsätzliche Frage: Warum ist steigender Marktanteil ein Zeichen für Qualität der absolute Marktanteil aber keiner?
    Oder einfacher: Zitiere nur die Statistik, die gerade für dich spricht?
  5. #204

    Qualität

    Zitat von Ignorant00 Beitrag anzeigen
    Aber nochmal meine grundsätzliche Frage: Warum ist steigender Marktanteil ein Zeichen für Qualität der absolute Marktanteil aber keiner?
    Oder einfacher: Zitiere nur die Statistik, die gerade für dich spricht?
    Durchaus nicht:
    Nischen können sich langfristig nur mit Qualität behaupten - weiten sie sich aus, spricht das erst recht dafür.
    Quasi-Monopole tragen sich praktisch von selbst, haben aber immer Qualitätsprobleme auf Grund hoher Diversifizierung: Windows hat sie, Android bekommt sie gerade.
    Apple setzt dagegen mit Abschottungspolitik und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Kontrolle und damit höherer Profit (schlecht für den User), langfristig bessere Qualität (gut für den User).

    Man muß halt abwägen, was man will.
  6. #205

    Zitat von mac4ever Beitrag anzeigen
    Durchaus nicht:
    Nischen können sich langfristig nur mit Qualität behaupten - weiten sie sich aus, spricht das erst recht dafür.
    Quasi-Monopole tragen sich praktisch von selbst, haben aber immer Qualitätsprobleme auf Grund hoher Diversifizierung: Windows hat sie, Android bekommt sie gerade.
    Apple setzt dagegen mit Abschottungspolitik und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Kontrolle und damit höherer Profit (schlecht für den User), langfristig bessere Qualität (gut für den User).

    Man muß halt abwägen, was man will.
    Leider sehe ich in Ihren Ausführungen nur Behauptungen.

    Ebenso wie bei den Statistiken kann man auch komplett gegensätzlich argumentieren:

    - Nischen benötigen keine Qualität, da schon ein leidliches Umsetzen dieser Nischen ausreichend ist, bei den auf diese Nischen angewiesenen den Kaufimpuls auszulösen.

    - Gerade breit im Markt vertretene Produkte müssen besondere Qualität abliefern, da mehr Menschen hier qualitätsichern und vielmehr Anforderungen an die Produkte gestellt werden. Das auch Monopole schnell Marktanteile verliern können sieht man am rapiden Absturz des IE. Denn Menschen sind bereit zu wechseln!

    - Das Apple bei Produkten mit großer Verbreitung plötzlich auch auf breiter Front mit mangelnder Qualität konfrontiert wird, sieht man ja zB an der massiven Antennenkritik oder in einem anderen Bezug an den eingeleiteten Untersuchungen von Kartellwächtern etc. Hat aber nichts mit Qualität zu tun, sondern nur mit breiterer Kontrolle!


    Meine 3 Absätze sind das genaue Gegenteil Ihrer Ausführungen und in sich schlüssig. Aber ebenso wie bei Ihnen einfach nur irgendwelche Behauptungen, die jedweder empirischer Grundlage entbehren.

    Die vermeintlich statistische Beweiskraft, die sie mit wachsenden Marktanteilen belegen wollten ist damit aber immer noch hinfällig: Weil entweder sind Marktanteile ein Indiz oder nicht!

    Das Marktanteile ein Indiz sind, aber nur wenn ich mir vorher selber ein zugehöriges Gedankenkonstrukt (Nische/Monopol) bastele ist doch absurd. Dann kann man wieder alles mit allem erklären!
  7. #206

    Unlogisch

    Zitat von Ignorant00 Beitrag anzeigen
    Ebenso wie bei den Statistiken kann man auch komplett gegensätzlich argumentieren:

    - Nischen benötigen keine Qualität, da schon ein leidliches Umsetzen dieser Nischen ausreichend ist, bei den auf diese Nischen angewiesenen den Kaufimpuls auszulösen.
    Das würde, wenn es so wäre - was nicht zutrifft - nur erklären, daß sich die Nische selbst erhält, d.h. konkret: Nur vorherige Macuser kaufen Macs und sonst niemand. Gerade das ist durch den Anstieg des MA widerlegt.

    Zitat von Ignorant00 Beitrag anzeigen
    - Gerade breit im Markt vertretene Produkte müssen besondere Qualität abliefern, da mehr Menschen hier qualitätsichern und vielmehr Anforderungen an die Produkte gestellt werden. Das auch Monopole schnell Marktanteile verliern können sieht man am rapiden Absturz des IE. Denn Menschen sind bereit zu wechseln!
    LOL. Sie wollen doch wohl nicht den Wechsel eines Browsers (wo man sogar die Bookmarks mitnehmen kann) mit dem kompletten Wechsel einer Plattform vergleichen? Den Browser wechsele ich schon auf dem Mac häufig, wenn z.B. die Post mal wieder eine Javaskriptanwendung (StampIt) nicht Safari/Webkit-konform geschrieben hat. Nehme ich eben Opera oder Camino, einen Firefox-Ableger. Die habe ich parallel installiert. Hürden gibt es da gar keine - im Gegensatz zu einer Migration von einer Plattform zur anderen.

    "Mehr Menschen hier qualitätssichern" - wie bitte? Qualitätssicherung ist um so schwieriger, je diversifizierter eine Plattform ist. Die Mac-Plattform ist ja gerade deswegen besser, weil es nur ein Dutzend Modelle gibt und das breite Variantentum von 99,9%ig kompatibler Hardware nicht zutrifft.

    Gegenwärtig versuchen ja - das Thema des Threads - viele PC-User, sich einen "Hackintosh" zu basteln. Die haben dann genau dieselben Probleme wie PC-User unter Windows: Es läuft, aber nur mit Einschränkungen (wenn überhaupt). Die "freie Wahl der Hardware" hat hier eben die eindeutigen Schattenseiten, und letztendlich erreicht ein solcher Hackintosh kaum die Qualität eine Macs.


    Zitat von Ignorant00 Beitrag anzeigen
    Meine 3 Absätze sind das genaue Gegenteil Ihrer Ausführungen und in sich schlüssig. Aber ebenso wie bei Ihnen einfach nur irgendwelche Behauptungen, die jedweder empirischer Grundlage entbehren.
    Sie sind unlogisch.
  8. #207

    no title

    Zitat von mac4ever Beitrag anzeigen
    "Mehr Menschen hier qualitätssichern" - wie bitte? Qualitätssicherung ist um so schwieriger, je diversifizierter eine Plattform ist. Die Mac-Plattform ist ja gerade deswegen besser, weil es nur ein Dutzend Modelle gibt und das breite Variantentum von 99,9%ig kompatibler Hardware nicht....
    Ich frage mich warum Sie immer und immer wieder mit dem Märchen der schlechten diversifizierten PC-Hardware daher 'trotten'. Gegenwärtig existiert kein breites Problem verursacht durch eine Diversifikation. Faktisch existieren eine handvoll Mainboard- und Grafikkarten-Designs, die alle an einer 100%igen Kompatibilität mit gängigen und breit erhältlichen PC-Betriebssystemen ausgerichtet sind. Hierfür existieren klar definierte Standards.

    Innerhalb dieser Design-Spezifikationen haben Hersteller die Möglichkeit ihren eigenen Weg nach Rom zu finden. Doch hier greifen diverse Mechanismen der Qualitätskontrolle, so dass ein Industriestandard gewahrt ist. Egal ob Sie ein Mainboard von Asus, Gigabyte oder Intel kaufen. Es ist immer ein fürw Windows optimiertes Produkt nach standardisiertem Qualitätsmanagement.
    Letztendlich ist es egal welcher Markenname auf der Grafikkarte oder dem Mainboard steht. Häufig wird gar einfach das Referenzdesign durchgeschoben.

    Hinzu kommt, dass die Produktion von Computerbauteilen durch die Globalisierung zentralisiert wurde. Große Werke wie die von Foxconn oder Lenovo produzieren mit den identischen Standards für diverse Marken mit den selben Bauteilen auf den selben Produktionsstraßen.

    Fragwürdiger wird die These der bösen Diversifikation im Bereich der Notebooks wo es sich bei fast allen Centrino-Notebooks um das reine Referenzdesign handelt.
  9. #208

    Zitat von mac4ever Beitrag anzeigen
    Das würde, wenn es so wäre - was nicht zutrifft - nur erklären, daß sich die Nische selbst erhält, d.h. konkret: Nur vorherige Macuser kaufen Macs und sonst niemand. Gerade das ist durch den Anstieg des MA widerlegt.



    LOL. Sie wollen doch wohl nicht den Wechsel eines Browsers (wo man sogar die Bookmarks mitnehmen kann) mit dem kompletten Wechsel einer Plattform vergleichen? Den Browser wechsele ich schon auf dem Mac häufig, wenn z.B. die Post mal wieder eine Javaskriptanwendung (StampIt) nicht Safari/Webkit-konform geschrieben hat. Nehme ich eben Opera oder Camino, einen Firefox-Ableger. Die habe ich parallel installiert. Hürden gibt es da gar keine - im Gegensatz zu einer Migration von einer Plattform zur anderen.

    "Mehr Menschen hier qualitätssichern" - wie bitte? Qualitätssicherung ist um so schwieriger, je diversifizierter eine Plattform ist. Die Mac-Plattform ist ja gerade deswegen besser, weil es nur ein Dutzend Modelle gibt und das breite Variantentum von 99,9%ig kompatibler Hardware nicht zutrifft.

    Gegenwärtig versuchen ja - das Thema des Threads - viele PC-User, sich einen "Hackintosh" zu basteln. Die haben dann genau dieselben Probleme wie PC-User unter Windows: Es läuft, aber nur mit Einschränkungen (wenn überhaupt). Die "freie Wahl der Hardware" hat hier eben die eindeutigen Schattenseiten, und letztendlich erreicht ein solcher Hackintosh kaum die Qualität eine Macs.

    sie sind unlogisch.
    Sie haben mein Posting leider schon im Ansatz nicht verstanden! Die Spiegelstriche waren nur Beispielargumentationen, die nicht wirklich Diskussionsgrundlage darstellen sollten. Das man anhand dieser aber sicherlich hunderte Seiten Thread füllen könnte, hat Ihr Einsteigen und die folgende Replik von MOD-X ansatzweise angedeutet!

    Nein - vielmehr wollte ich nochmals hinterfragen, warum Sie Marktanteile mal so mal so deuten.
    Bzw. ich wollte klarmachen, dass man natürlich Argumente finden kann, dass steigende Marktanteile aussagekräftiger sind als absolute und ebenfalls umgekehrt!

    Die gehörten Argumente sind jedoch völlig beliebig und alle nur auf subjektiven Behautpungen fussend.

    Des weiteren fehlen jegliche Definitionen bzw. objektivierbare Fakten: Bis wieviel Prozent ist eine Nische eine Nische, welche prozentalen Anstiege sind statistisch signifikant etc. etc.?

    Also nochmals: Ihre Argumentation mit Marktanteilen funktioniert leider immer nur mit subjektiv begleitender Erläuterung! Das nimmt aber der vermeintlichen Objektivität der Zahlen die Unbestechlichkeit.

    PS: Ich hoffe, dass ich Ihnen trotz meinen leider etwas unbeholfenen Ausführungen den Punkt klarmachen konnte!
  10. #209

    schlechte Beispiele

    Zitat von Ignorant00 Beitrag anzeigen
    Sie haben mein Posting leider schon im Ansatz nicht verstanden! Die Spiegelstriche waren nur Beispielargumentationen, die nicht wirklich Diskussionsgrundlage darstellen sollten. Das man anhand dieser aber sicherlich hunderte Seiten Thread füllen könnte, hat Ihr Einsteigen und die folgende Replik von MOD-X ansatzweise angedeutet!
    ....

    Also nochmals: Ihre Argumentation mit Marktanteilen funktioniert leider immer nur mit subjektiv begleitender Erläuterung! Das nimmt aber der vermeintlichen Objektivität der Zahlen die Unbestechlichkeit.

    PS: Ich hoffe, dass ich Ihnen trotz meinen leider etwas unbeholfenen Ausführungen den Punkt klarmachen konnte!
    Ich habe Ihre Beispiele absichtlich "nicht verstanden", weil ich eben NICHT der Meinung bin, daß Zahlen (auch MA) ohne Kontext irgendetwas beweisen. Der Kontext ist zwingend nötig - erst dann ergibt sich ein Sinn.

    Zahlen sind nicht, wie Sie suggerieren, beliebig interpretierbar und v.a. deshalb habe ich Ihre Beispiele "auseinandergenommen".

    Interpretierte Zahlen dagegen lassen Aussagen zu.

    Apples MA von 5% im Computersektor in Europa ist gleichzeitig:

    - Qualitätsbeweis, weil er seit Jahren kontinuierlich steigt und damit zeigt, daß nicht nur eine "eingefleischte Gemeinde" ihren Ersatzbedarf stillt.

    - schlecht, weil er nur eine Nische darstellt und damit niedrige Stückpreise durch hohe Verkaufszahlen verhindert werden,

    - gut, weil Virenschreiber die Pattform weitgehend ignorieren usw.

    Der Schluß, die 5% wären kein Qualitätsbeweis, weil ja auf 19 PC-Käufer nur ein Mackäufer kommt, und sich damit weit mehr Käufer für den PC entschieden, ist unzulässig, denn die Kaufentscheidung ist nicht frei, sondern viele PC-Käufer sind auf einen Verbleib bei der Plattform angewiesen. Das ist bei Macusern zwar auch der Fall, aber hier erhöht sich TROTZDEM der Anteil um erkleckliche Anteile Jahr für Jahr - und das ist bei PCs nicht der Fall, dort sinkt er.