Können Twitter, Blogs und Co mehr leisten als die alten Medien? Oder überwiegen die Nachteile des ungefilterten Netz-Rauschens? Diskutieren Sie mit!
Ungefiltertes Netzrauschen ist dem gefilterten Mainstream schonmal vorzuziehen. Das "soziale Web" ist wesentlich mehr als die Aufnahme und Verbreitung von Nachrichten. Es verarbeitet Informationen und produziert Schlussfolgerungen - eine vernetztes Gehirn einer weltweiten Community, was so klassische Medien ueberhaupt nicht leisten koennen. Die Finanzkrise ist das beste Beispiel, wie der Mainstream diese Entwicklung verschlafen hat. In der Bloggerwelt gab schon in 2006 ueberall Warnungen von Experten und Amateuren. Diese vorausgesagten Ereignisse sind nun mit hoher Treffsicherheit fast alle eingetreten.
Wirtschaft und Politik versuchen ständig massiv die Medien
zu manipulieren und zu instrumentslisieren.
Während sich die Kanäle, über die Journalisten ihre Nachrichten verbreiten, verändern, bleibt eines gleich: die Versuche, diese Nachrichten zu verhindern oder zu manipulieren.
Noch nie wurden die Medien so dreist von der Wirtschaft und Politik instrumentalisiert wie heute.
Nicht selten werden Chef-Redakteure incl.,ihren teams in Presse und Fernsehen nach Parteibuch ausgewählt und nicht vor dem Ablegen eines 'Nibelungeneides' installiert.
Ich möchte auch gerne Macht (Geld) haben, dann könnte ich mir manche Menschen kaufen. Nur um sie dazu zu bewegen, dass sie sich nach Recht und Gesetz verhalten. Heute wollte ich folgende private Kleinanzeige schalten: "Schaut auf *http://direktzu.de/blechinger/messages/18453" und stimmt mit ab. Die wurde mir verboten, weil sie politischen motiviert sei. Aber das ist doch nach geltendem Recht und Gesetz kein Ablehnungsgrund für eine private Kleinanzeige. Oder doch? Was meinen Sie?
ich denke den Kampf traditionelle Medien vs. moderne (Web 2.0) sollte letzendlich doch keiner wirklich gewinnen. Mehr noch stellt das eine dem anderem eine gute Ergänzung dar. Die Blogger haben keinerlei finanzielle Absichten, sind somit weniger manipuliert. Hingegen können die großen Massenmedien mit ihren Etats Korrespondenten in alle Welt schicken, was den meisten Bloggern alleine kaum möglich ist. Ich gehe davon aus, dass die deutsche Medienlandschaft vor ganz schweren Zeiten steht, hoffe anschließend auf eine Reinigung auf den oberen Redakteursposten, um ein wenig politisch unabhängiger zu berichten. Danke
Hallo,
ja können sie denke ich. So zum beispiel :
Der 21-Jährige hatte einen Studenten attackiert und schweigt zu den Vorwürfen. Er hatte den 26-Jährigen am Sonntag offenbar nach einer Zigarette gefragt, was dieser „wegen seines knappen Budgets“ abgelehnt hatte. Der Angreifer zog daraufhin ein Messer und stach zu.
...
Der 26-jährige Physikstudent hatte seinen Geburtstag mit seinem Bruder und Freunden gefeiert und sich gegen 4.30 Uhr mit zwei Bekannten auf den Heimweg gemacht. Das berichten die Eltern des Opfers im Internetforum des „Kölner Stadt-Anzeiger“.
http://www.ksta.de/html/artikel/1226655142061.shtml
Im gegensatz zur kurz meldung der polizei konnte man in dem fall auch den hintergrund erfahren und auch die direkte betroffenheit als nur ebeneine kurz medlung.
sie versuchen es nicht, sie tun es. selbst ard und der rest der öffentlich-rechtlichen anstalten sind im lobbyismus versunken. die zeitungschreiber inkl. ihrer onlineportale sind anzeigenabhängig, sie können daher gar nicht unabhängig sein, egal was sie sonst behaupten.
somit bleibt eben im moment das internet als informationsquelle erster wahl mit großem ABER!
mehrere quellen studieren, sorgfältig auswählen, eigenen verstand benutzen. das macht mühe, lohnt sich aber.
soziales Web - das ist doch absurd, allen SPON kann ich abrufen über
- die Website
- RSS Feeds
- Spiegel Mobil
- Newsletter
und Windows Vista Gadget, was immer das auch ist
Wer braucht das? Ist das sozialer als gut informiert von Angesicht zu Angesicht mit jemanden bei einer Tasse Kaffee zu diskutieren? Werden die Nachrichten besser, wenn ich sie siebenmal zugeschickt bekomme? Sind sie informativer, wenn sie nur 140 Zeichen lang sind?
Muss ich umgehend wissen, ob ein englischer Prinz einen Bart hat oder nicht? Muss ich wissen, wo sich A-,B-, oder C-Berühmtheiten sekündlich auftauchen. Und stellt sich keiner mehr die Frage des Warum?
140 sind im Normalfall wahrscheinlich etwas wenig, aber mit 500-1000 gut strukturierten Zeichen, ggf. auch mal 1500 wäre ich bei vielen Artikeln schon sehr zufrieden. Die Informationsflut im Internet bedarf noch viel mehr als in den Printmedien der Verkürzung auf das Wesentliche bzw. der besseren Heraushebung und Strukturierung der wesentlichen Informationen.
Da der Großteil der Menschen erfahrungsgemäß einfach strukturiert ist, hysterisch und leicht manipulierbar, sind Twitter, Blogs und Co. das ideale Mittel, die Volksverdummung in ungeahnte Regionen zu treiben.
Foren mit creativer Moderation und ohne Logs sind übrigens noch besser geeignet ...