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Kontroll-Pakt für Mitmachnetz - Schnüffelei oder Schutz?

Disney, Microsoft, MySpace - neun Medienfirmen und Web-2.0-Portale wollen gegen Piraterie im Web 2.0 kämpfen - mit Filterprogrammen, Nutzer-Überwachung, Link-Blockaden. Eine gute Aktion oder nur Schnüffelei?
  1. #1

    uuuhh

    Sieht sie Großindustrie wieder Ihre Felle wegschwimmen?
    HAt man wieder mal einen Trend verschlafen und schießt nun mit Kanonen auf Spatzen?
    Da werden Sendungsmitschnitte online gestellt, die sich sonst niemand ansehen würde. So wird kostenfrei Werbung für die nächste Folge gemacht, aber soweit denken die Herren ja nun leider nicht.

    Lieber wird der Nutzer ausgeschnüffelt um ihn dann mit einer sinnlosen Zivilklage niederzustrecken oder die Nutzungsdaten gewinnbringend weiterzuverkaufen.
    Ich glaube, gerade Großkonzerne wie Bertelsmann Viacom und wei sie alle heissen, haben einfach nur Schiss, das das Internet dem Fernsehen den Garaus macht.
    Ach , ich finds zum kotzen...alles wird reglermentiert, nur des Geldes wegen.
  2. #2

    Zitat von Mulharste Beitrag anzeigen
    Sieht sie Großindustrie wieder Ihre Felle wegschwimmen?
    HAt man wieder mal einen Trend verschlafen und schießt nun mit Kanonen auf Spatzen?
    Da werden Sendungsmitschnitte online gestellt, die sich sonst niemand ansehen würde. So wird kostenfrei Werbung für die nächste Folge gemacht, aber soweit denken die Herren ja nun leider nicht.

    Lieber wird der Nutzer ausgeschnüffelt um ihn dann mit einer sinnlosen Zivilklage niederzustrecken oder die Nutzungsdaten gewinnbringend weiterzuverkaufen.
    Ich glaube, gerade Großkonzerne wie Bertelsmann Viacom und wei sie alle heissen, haben einfach nur Schiss, das das Internet dem Fernsehen den Garaus macht.
    Ach , ich finds zum kotzen...alles wird reglermentiert, nur des Geldes wegen.
    ...hab´ja mal um einen DSL-Anschluß gekämpft...kann sein, dass der schneller wieder verschwindet, inkl. PC, als er funktioniert.
    Langsam bin ich´s Leid, mit Problemen aus und übers Netz konfrontiert zu werden. Die schöne neue Welt auf der Rutschbahn in die Bedeutungslosigkeit.
  3. #3

    Da wird wohl zumindest Youtoube ziemlich bald am Ende sein, denn 99,9% der Inhalte müssten dann verschwinden.
  4. #4

    Zitat von Mulharste Beitrag anzeigen
    Sieht sie Großindustrie wieder Ihre Felle wegschwimmen?
    HAt man wieder mal einen Trend verschlafen und schießt nun mit Kanonen auf Spatzen?
    Da werden Sendungsmitschnitte online gestellt, die sich sonst niemand ansehen würde. So wird kostenfrei Werbung für die nächste Folge gemacht, aber soweit denken....
    Von wegen nur des Geldes wegen. Der Dummheit wegen. Denn tatsächlich schmeissen sie ja Geld weg. Dieser Werbeeffekt ist stärker als man denkt. Ich weiss von wenigstens 2 ursprünglich nur für den asiatischen Markt vorgesehenen Serien, die eben deswegen für weitere Märkte in USA und Europa lizensiert werden konnten, weil dort auf einmal mehr Publikumsinteresse da war.

    Die Medienunternehmen konnten doch bei der Musikindustrie sehen, wie man es nicht macht. Die hat es mit einer solchen Strategie auch nur geschafft, sich zum Affen zu machen.
  5. #5

    Wie sagt man so schön? ... Man kanns auch übertreiben!

    Die nehmen sich Frechheiten raus ohne Ende... wie kann man überhaupt davon ausgehen dass jeder runtergeladen Film oder Titel normalerweise gekauft werden würde??? Es gibt Leute mit 100erten von Filmen und 1000enden, gar 10000enden von Titeln - die hätten die sich so niemals gekauft.
    Genauso das Wort "Raubkopierer", dass sie immer durch die Medien schieben...das ist genauso falsch!
    Naja ich denke mal bald haben sie es geschafft, das Hacker regelmäßig deren Server zerschießen und wichtige Daten weltweit online stellen...wenn das passiert lach ich mir erstma n Loch ins Bein, denn das was die fabrizieren ist meiner Meinung nach ein größeres Verbrechen als das Kopieren oder wer hält hier 800-10000€ pro Titel als gerechte Strafe?
    Das Sprichtwort des schießen mit Kanonen auf Spatzen passt hier absolut....

    Naja sollen se mal machen, so wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch wieder heraus.
  6. #6

    Peng

    ... das geht nach hinten los.

    Erst wurden für viel Geld die neuen Web 2.0 Portale gekauft/gebaut und nun gehen sie den Bach runter.
    Dann werde ich eben meine myspace Seite selber aus dem Verkehr ziehen und deren Seiten in Zukunft meiden.
    Auf das professionelle Auspioniert werden kann ich definitiv verzichten.
    Die sollen ruhig so weiter machen, das Internet groß genug, da findet jeder etwas :-)
  7. #7

    Legale Kopien?

    Es gibt genug legale Progs, mit den man sich eine legale Kopie von Spielfilmen, sowie Musik anfertigen kann. Ab 50 Cent kann ich mir, in meiner Videothek Filme ausleihen. Es wird kein Kopierschutz geknackt, oder umgangen. Kopieren dauert eben so lang, wie ein Film lang ist. Und wenn ich mir das Ergebnis in den Schrank stelle, ist dies legal. Es ist mir sowieso schleierhaft, warum man, bei den heutigen Strompreisen, den PC dauerhaft laufen läßt, um illegal `runterzuladen, es ist ein schlechtes Geschäft. Im übrigen verweise ich auf unser m.E. gutes digitales TV- und Radio-Programm. Solange die Gebühren bezahlt sind, kann man aufnehmen, bis der Recorder qualmt.
  8. #8

    Alternativen schaffen statt verklagen!

    Da kann ich eigentlich nur komplett zustimmen. Die Industrie, allen voran die Musikindustrie hat die Trends und Möglichkeiten die das Internet bietet, einfach absolut verpennt. Erst wurde Napster klein gemacht, dann folgten andere. Eine eigene Strategie, wie man Musik oder andere Inhalte auch für die Firmen gewinnbringend über das Netz vertreiben kann, stand damals nicht ansatzweise zur Diskussion. Ich habe das Gefühl, die Strategen dieser Marktpolitik haben einfach gedacht, das Internet würde verschwinden und damit auch das Problem der illegalen Downloads....was wohl sehr kurzsichtig gedacht war.
    Ich zum Beispiel würde die angedachten Modelle einer näher zu definierenden "Kultur Flatrate" (wie es sie meines Wissens nach in Frankreich gibt, korrigieren sie mich bitte wenn das falsch sein sollte) oder ähnliches sehr begrüßen. Anstatt einen User nach dem anderen zu kriminalisieren, würde dies eine faire Möglichkeit für alle, Benutzer wie Industrie darstellen. So könnte das von den Usern gezahlte Geld anteilig prozentual nach der Menge der runtergeladenen Inhalte an die jeweils herstellenden Firmen und die beteiligten Künstler weiter verteilt werden. Ein weiteres großes Problem ist das sogenannte DRM. Es kann einfach nicht angehen, dass ich als Käufer, die von mir gekaufte Musik nicht nach meinem Willen "benutzen" kann. Zudem lade ich mir diesen Inhalt als MP3 herunter, er ist also von der Soundqualität schlechter, ich bekommen kein Booklet, keine Songtexte, bezahle dafür aber ähnliches Geld wie für eine CD oder LP. Das kann nicht sein. Ein Beispiel dafür, wie man es nicht macht und dazu noch den Kunden an der Nase herum führen will, ist die oben schon genannte Plattform Napster und deren angebotene Musik-Flatrate. Man bezahlt 9,95 € für diese Flatrate und kann sich dann soviele Songs wie man möchte über Napster anhören ud auch downloaden.

    Möchte man diese Songs oder ein ganzes Album, dann aber auf einen portablen Player übertragen oder sogar brennen, fallen pro Song nocheinmal 99 cent, pro Album dagegen noch einmal 9,95 € an. Wo bitteschön ist hier die Flatrate?

    Zitat von Napster.de: "Downloaden Sie sich beliebig viele Songs oder Alben auf bis zu 3 PCs, ohne pro Track zu zahlen. Möchten Sie Musik auf CD brennen oder Ihren kompatiblen Player übertragen, dann können Sie einzelne Songs für zusätzlich 0,99 € pro Track und Alben ab 9,95 € kaufen und behalten."


    Abschließend bleibt zu sagen, dass eine Politik der Einschüchterung gegenüber dem User einen Gegenteiligen Effekt von dem haben wird, was die Industrie erwartet. Es werden dadurch sicher nicht mehr CD verkauft, da, wie immer, einfach neue Wege gefunden werden um den illegalen Tauchhandel auch weiterhin zu betreiben. Vielleicht sollte die Industrie, das Geld, was sie nun in die Verfolgung von "Download-Verbrechern" wirklich in den Aufbau eines für den User fairen Systems des Online Handels mit Urheberrechtlich geschützten Inhalten investieren, statt diese zu verteufeln und unter einen Generalverdacht zu stellen.
    Ich halte die Industrie nicht per se für böse, es geht hier ganz konkret um viele Arbeitsplätze und Gewinne, die kommerzielle Unternehmen nun einmal brauchen, ich kann daher deren Anliegen verstehen. Wie schon erwähnt sollten diese Menschen sich aber mit Alternativen beschäftigen anstatt Menschen mit Klagen zu überziehen. Diese verklagten Menschen werden danach kaum noch finanziell in der Lage sein CDs oder Filme zu kaufen, sie haben dafür dann kein Geld mehr.
  9. #9

    Alles gefiltert

    Ich freue mich schon darauf, wenn alle Filme und jedes Musikstück im Internet gefiltert ist, dann wird man merken, dass man keinen einzigen Cent mehr Umsatz macht. Was hier passiert ist die Bemühung auf einen schnellen Millionendeal mit Schadenersatz.
    Das Beste Beispiel wie es zu machen ist, ist die Daily Show mit John Steward. Statt unscharfe Aufnahmen auf youtube anschauen zu müssen, kann man sich alles auf comedycentral.com anschauen. Es wird ein wenig Werbung eingeblendet und man kann somit sogar Geld verdienen. Unscharfe Pixelbilder mit mieser Tonqualität auf youtube stören dann keinen mehr.


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