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Ist Street View ein Problem?

Fühlen Sie sich von Googles Kamera-Autos in ihrer Privatsphäre bedroht? Oder sind die Straßenansichten ein nützlicher Dienst, die Fotos öffentlicher Orte unproblematisch?
  1. #530

    Google ist toll!

    Zitat von el3ktro Beitrag anzeigen
    Google scannt im Vorbeifahren auch alle WLANs in der Umgebung. Das ist an sich nichts anderes als das, was jeder Laptop und jedes Handy auch macht, wenn man dort WLAN einschaltet - sie scannen die Umgebung nach bekannten WLANs.
    Und ortet zusätzlich die Position des privaten WLAN-Routers. Eine Funk-Peilung dieser Art war in Kriegszeiten ein feindseliger Akt und ist in Friedenszeiten zumindest ein unfreundlicher Akt.
  2. #531

    Straftaten auch von Konzernen also solche bestrafen

    Zitat von googleuser Beitrag anzeigen
    Also nun mal aufpassen. Die ganze Diskussion ist mal wieder typisch deutsch !!! Niemanden auf der Welt interessiert sich dafür, ob nun mein Haus fotografiert wird oder nicht. Ausserdem, ist es nicht so, dass nur der etwas dagegen hat, der etwas zu verbergen hat? Ich arbeite nun schon seit langer Zeit in meiner Firma mit sämtlichen Googlediensten (natürlich kostenlos !!!) und bin sehr zufrieden. Ich habe nichts zu verbergen. Der Dienst Streetview ist das beste was uns Deutschen passieren kann. Da können wir uns doch mal der Welt präsentieren ! Aber wir Deutschen wollen ja nicht weltoffen sein, nur immer meckern und meckern und meckern. Sch...Land und sch....Regierung sage ich da nur. Da spricht nur der Neid bei der Aigner und ihrem ganzen Gefolge. Ich vote für Google. Soll die Aigner doch demokratisch abstimmen lassen über street view. Da wird sie merken wieviel Befürworter es gibt. Aber eine Demokratie gibt es in Deutschland nur auf dem Papier. Armes Land.
    Dass nur der was dagegen hat "der was zu verbergen hat", müssen sie mal den Leuten mit den ganzen schicken Villen erzählen, die man auf diese Weise prima ausspähen kann. Klar, wenn einer irgendeine Gammelhütte im Wald hat, die schon halb zerfällt, muss er keine Angst haben, dass Banden Raubzüge im Internet planen, die auch sein Haus betreffen. Aber Menschen, deren Haus von außen erkennen lässt, dass sie etwas besitzen könnten, die haben dann ihrer Meinung nach also was zu verbergen?

    Dazu kommt natürlich, dass Ihr Argument auch von der chinesischen Staatsführung stammen könnte oder als Rechtfertigung für andere Spitzel und Unrechtsregime, wie den Iran oder die ehemalige DDR gelten könnte.

    Darüber hinaus geht es im Artikel um eine Straftat "Ausspähen von Daten". Das nämlich ist die Aufzeichnung von Nutzdaten aus offenen Funknetzen. Soweit ich mich erinnere wurde von einem Studenten, der ein offenes Funknetz nur nutze, um kostenlos zu surfen, wg. "Ausspähung von Daten (hier nur eine vom DHCP des WLAN-Routers automatisch vergebene IP-Adresse) der Laptop als sogenanntes Tastwerkzeug eingezogen und eine Strafe von 30 Tagessätzen (30 Tages-Bruttoverdiensten) verhängt. Das Urteil ist m.W. letztinstanzlich Rechtsgültig.

    Ich denke gegen Google sollte man genauso vorgehen. 30 Tagesumsätze + Einziehung aller Streetviewfahrzeuge als Tatwerkzeuge wäre m.E. angemessen.
  3. #532

    Soso....

    Zitat von googleuser Beitrag anzeigen
    Also nun mal aufpassen. Die ganze Diskussion ist mal wieder typisch deutsch !!! Niemanden auf der Welt interessiert sich dafür, ob nun mein Haus fotografiert wird oder nicht. Ausserdem, ist es nicht so, dass nur der etwas dagegen hat, der etwas zu verbergen hat? Ich arbeite nun schon seit langer Zeit in meiner Firma mit sämtlichen Googlediensten (natürlich kostenlos !!!) und bin sehr zufrieden. Ich habe nichts zu verbergen. Der Dienst Streetview ist das beste was uns Deutschen passieren kann. Da können wir uns doch mal der Welt präsentieren ! Aber wir Deutschen wollen ja nicht weltoffen sein, nur immer meckern und meckern und meckern. Sch...Land und sch....Regierung sage ich da nur. Da spricht nur der Neid bei der Aigner und ihrem ganzen Gefolge. Ich vote für Google. Soll die Aigner doch demokratisch abstimmen lassen über street view. Da wird sie merken wieviel Befürworter es gibt. Aber eine Demokratie gibt es in Deutschland nur auf dem Papier. Armes Land.
    ...und weshalb, glauben Sie, will google dann Ihr Haus fotografieren, wenn sich kein Mensch auf der Welt dafür interessiert?? Und wenn Sie nichts zu verbergen haben: Teilen Sie doch google auch noch den Grundriss Ihres Hauses mit. Und bitten Sie den Kameramann doch auch noch ins Wohnzimmer und ins Bad. Sie haben doch nichts zu verbergen, oder?
  4. #533

    kT

    Zitat von Bollerich Beitrag anzeigen
    findets außer mir eigentlich niemand besorgniserregend, dass in der ganzen diskussion außer Acht gelassen wird, dass jeder der sein WLAN nicht verschlüsselt auch eine gewisse Schuld trägt? Wenn ich meine Aktentasche voller provater Briefe auf die Rückbank meines Cabrios lege, darf ich mich auch nicht wundern, wenn die geklaut wird.
    Da haben Sie vollkommen recht. Es bleibt aber trotzdem Diebstahl.
  5. #534

    so, so

    Zitat von grimes Beitrag anzeigen
    Es kann kein Versehen sein, wenn ein Datensatz der WLAN-Datenbank statt ca. 40 Byte (MAC, SSID, (Verschlüsselungsstatus), Geoposition) nun weit über 1000000 Byte umfasst.
    Lt. ZDF-Heute sind "versehentlich" 600 GB an Daten aufgelaufen.

    Versehentlich eine Maultasche mitgenommen...
    Und wo bleibt jetzt Aigner? Kleines Lachnümmerchen?
  6. #535

    Zitat von el3ktro Beitrag anzeigen
    Jeder Informatikstudent im 2. Semester wird Ihnen aber auch erklären können, dass

    1. die MAC-Adresse ihres WLANs NICHT die gleiche ist wie die, mit der sie im Internet sind

    2. die MAC-Adresse, mit der sie im Internet sind, nur bis zum 1. Router weitergeleitet wird, also bestenfalls bis zu ihrem Internetprovider.

    Selbst wenn WLAN-MAC und Internet-MAC also gleich wären - was sie nicht sind - kann Google damit überhaupt nichts anfangen.
    Bitte weiterdenken. Das Datenmapping wird auf einer ganz anderen Ebene vorgenommen... Google interessieren MAC Adressen nur insofern das sie als weiterer Schlüssel auf die Informationen dahinter (Sie) dienen.
  7. #536

    Naja, wer´s glaubt

    Zitat von jamaicablue Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Google hat Datenfragmente im Rahmen der WLAN - Erkennung gesammelt. Hierbei wurden Inhalte von nicht gesicherten Verbindungen mitgeschnitten. Na und?
    Reichlich naiv.
    Mit diesen Datenmengen kann Google tatsächlich Statistiken erstellen. Ich wette, aus den Beständen ließe sich ableiten, das Kreuzberg die TAZ bevorzugt anklickt (so was kann Google ziemlich kommentarlos mit Analytics verknüpfen), und Neuköln lieber bei Al Jazeera surft. Da interessieren die Inhalte doch überhaupt nicht.
  8. #537

    das ist nicht das Problem

    Zitat von Bollerich Beitrag anzeigen
    findets außer mir eigentlich niemand besorgniserregend, dass in der ganzen diskussion außer Acht gelassen wird, dass jeder der sein WLAN nicht verschlüsselt auch eine gewisse Schuld trägt? Wenn ich meine Aktentasche voller provater Briefe auf die Rückbank meines Cabrios lege, darf ich mich auch nicht wundern, wenn die geklaut wird.
    Wenn bei dir eingebrochen wurde, fragt die Versicherung als erstes, ob irgendwo ein Fenster offenstand.
    Wenn ja, ist die Versicherung aus dem Schneider.
    Von daher einfach eine Übertragung aus anderen Lebensbereichen.
  9. #538

    Das war kein Fehler, sondern eiskaltes Kalkül

    Googles Motto: Erstmal alle erreichbaren Daten hamstern, auch wenn wir zunächst nichts mit anfangen können. Später können wir immer noch drüber nachdenken, wie wir sie verknüpfen und nutzen. Speicherplatz ist ja billig. Haut man uns auf die Pfoten, geben wir uns tief zerknirscht, "...oops, ist uns vesehentlich passiert, Tschuldigung".
    Bei Google passiert überhaupt nichts aus Versehen. Es geht denen ausschließlich um das Datensammeln und nicht darum, uneigennützig aktuelle Informationen ins Netz zu stellen. Schaut man sich z.B. bei Google Earth um, so stellt man fest, daß viele Bilder antiquarisch sind. Vom Spaßbad in Ludwigsfelde (Eröffnung Frühjahr 2006) sieht man nur die Baustelle. Unser Haus hat auf dem Bild noch keine Sat-Antenne, bei den Nachbarn parkt noch das alte Auto, also ist das Bild auch > 4 Jahre alt. Macht ja nix, Hauptsache, die Adresse ist erfaßt, die Namen der Bewohner stehen ja im Telefonbuch. Aus dem Luftbild des Mehrfamilienhauses samt Gartenanlage kann man dann wunderschön ein zielgenaues Profil für die Werbung erstellen.
    Anmerkung: Einen ähnlich lautenden Beitrag habe ich heute im c't-Forum veröffentlicht, dieser ist also kein Plagiat.
  10. #539

    Zufall?

    Ja sollte es den bei Goggle wirklich geben?!








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