Der Streit über das neue Google-Angebot Street View wird in Deutschland intensiv geführt. Verletzen nun die Fotos der Häuserfassaden im Internet die Privatsphäre der Bewohner?
Naja, im Lande des DCMA, der Softwarepatente, 1-click patents, der Acta-Förderer und Patenttrolle wird doch an jeder Stelle der Schutz von Vermarktbarem gegenüber Trittbrettfahrern, Dieben und Free-Use-Freunden hochgehalten. Da finde ich es nur nachvollziehbar wenn Foristen wie Meckermann sich nach IHREM Vorteil fragen.
Immerhin nimmt Google für sich in Anspruch, die Ansicht unserer Häuser als Content zu verwenden und nebenbei eingeblendete Werbeplätze zu vermarkten - also Geld damit zu verdienen. Und das, ohne uns zu beteiligen. Solange Google übermäßig gut verdient, wäre da ein Anteil im Gegenzug zur Nutzungserlaubis schon angemessen.
Und hier gleich der Beweis ;-)
Es ist dem Foristen wichtig, bei seiner Begründung explizit auf den Sitz des Unternehmens hinzuweisen, also ist dies explizit Teil seiner Begründung und Angst vor Google
Tatsächlich ist aber auch das unvollständig, denn um das eigentliche Problem mit Google umfassend zu beschreiben, hätte er sagen müssen jüdisches US-Amerikanisches Unternehmen....das gehört beides untrennbar zusammen: Antisemitismus und Antiamerikanismus sind wie Vater und Sohn und tief bei deutschen rechten und linken Reaktionären verwurzelt.....
schwaches Argument. So etwas wie StreetView machen andere auch, kleine und große Firmen (wie z.B. Microsoft) - scheint ja niemanden zu stören.
Auch ein Irrtum, dem so viele aufgesessen sind. Google hat zwar festgestellt, wo z.B. WLANs sind, das wars aber auch: es wurden keine Daten aufgezeichnet. WLANs aufspüren kann übrigens jeder, der durch die Straßen fährt und ein WLAN fähiges Handy dabei hat...2. Googles auftreten: Salamitaktik gegenüber Datenschützern & die Tatsache, dass Netzwerke gescannt werden / Daten aufgezeichnet werden, die für Streetview nicht nötig sind.
Apropo Salamietaktik: mir ist lieber, jemand lotet die Grenzen des Datenschutzes aus (wie u.A. Google) als das er sie gleich voll und vor allem still und heimlich überschreitet, wie unsere Behörden, Polizei, Staatsanwaltschaften und auch z.B. die GEZ es täglich tun. Da ist komischerweise niemand auf die Strasse gegangen...
auch ein schwaches Argument. Ich schau mir höchsten, wenn ich ein Hotel gebucht habe, den ganzen Straßenzug an, um zu sehen, in welcher Gegend das Teil steht. Das die Bilder älter sind und vielleicht nicht mehr der Wahrheit entsprechen, darauf kann mich das Hotel ja in seiner Werbung hinweisen. Ab gesehen davon hat heute jedes Hotel aktuelle Bilder auf seiner Webseite, da braucht niemand StreetView...3. Keine Kennzeichnung des Aufnahmedatums in SV. Nachteilig für den, der ein altes Haus zu einem schönen Hotel ausbaut & wegen hässlichem Streetview-Foto weniger Gäste bekommt
Oh wie schlimm...dann habe ich ja als Pressefotograf immer gegen geltendes Recht verstoßen, wenn ich z.B. bei einer Demo auf eine Mülltonne geklettert bin, um bessere Bilder zu machen. Und alle Teilnehmer auf diesen Bildern waren scharf zu erkennen und nicht verpixelt...und alle am nächsten Tag in der Zeitung...4. Höhe der Kamera auf Streetview-Fahrzug. Panoramfreiheit galt nach meinem Verständnis immer für Fotos, die ohne hilfsmittel wie Leitern etc. entstehen - warum darf Google dann von 3 m Höhe über Hecken peilen?
Das ist so ein typisch an den Haaren herbei gezogenes Argument, von Leuten denen sonst nichts Stichhaltiges einfällt....
Endlich mal jemand der es auf den Punkt bringt dass Google die datenschutz Rechte nicht verletzt
Sehr unwahrscheinlich, dass alle paar Wochen die Aufnahmeautos ganz Deutschland abfahren.
Was soll das außerdem mit google earth zu tun haben ?
Das sehe ich auch schon über google earth und betrifft auch nur eine Minderheit, weil eben hauptsächlich Städe abfotografiert wurden. Die 50cm Unterschied sind wohl kaum von belang.
Ich weiß auch nicht warum die Leute die ganze Zeit so tun , als wäre ihre Gartendeko eine Art militärisches Geheimprojekt. Da wird mal wieder die eigene Wichtigkeit völlig überschätzt.
Diese bewertungsdaten von den verschiedenen Scoring-Firmen für Stadtviertel wurden gerade deshalb erst erhoben, weil man eben nicht ausreichend präzise von einer Fassade auf die Bonität schließen kann.
Deshalb basieren die Scoring-Daten auf wichtigere und aussagekräftigere Größen wie Einkommen , Kreditausfälle, Häufigkeit von Umzügen , Häufigkeit von Bestellen von Kathalogware , Häufigkeit des Bezahlens mit EC-Karten , Umsatz des Einzelhandels in der Gegend , Zusammensetzung des Einzelhandels, usw.
Außerdem sollte jeder örtliche Bankmitarbeiter die Wohn-Umgebung seiner Kundschaft selbstverständlich sowieso kennen.
Aber ich bitte Sie, was ist das denn für ein schwaches, sogar, verzeihen Sie den Ausdruck, armseliges Argument? In dem Forum in dem Sie gerade schreiben, dem SpON, produzieren auch Sie Content den Spiegel dazu verwendet, um Geld zu verdienen. Content ist King und nur der läßt sich vermarkten. Hier beim SpON-Forum haben Sie kein Problem damit, Sie ermöglichen es sogar erst durch Ihr Geschreibsel....aber Google ist ja so bööööööse....