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E-Book oder kein Buch?

Muss man den Buchmarkt und seine Preise schützen, oder ist Angriff die beste Verteidigung in Zeiten des elektronischen Buches? E-Book oder kein Buch?
  1. #190

    Na selbstverständlich

    muß man im Zeitalter der Massenverblödung ein E-Book besitzen und wenn dann noch jemand vorliest,das wäre Spitze :-).
  2. #191

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Muss man den Buchmarkt und seine Preise schützen, oder ist Angriff die beste Verteidigung in Zeiten des elektronischen Buches? E-Book oder kein Buch?
    Der Buchmarkt ist exrem übersättigt! Eine kleine Schlankheitskur würde ihm sowieso nicht schaden. Das Buchangebot ist zur Zeit viel zu groß, weil mittlerweile fast jeder bekloppte Nichtskönner ein Buch schreiben will. Ähnliches spielt sich ja auch in der Musikbranche ab. Jeder ungebildete Blödmann will ein Superstar werden um mit so wenig Einsatz wie möglich den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.
    Das sollte auch nicht der Sinn des Schreibens sein. Denn dadurch sinkt die Qualität der angebotenen Literatur erheblich und letztendlich wird sich das früher oder später an dem sinkenden Absatz bemerkbar machen. Das E-Book wird den Trend nur beschleunigen, weil es sich leider viel zu leicht illegal vervielfältigen lässt.
  3. #192

    ?

    Zitat von Tim_D Beitrag anzeigen
    Das sollte auch nicht der Sinn des Schreibens sein. Denn dadurch sinkt die Qualität der angebotenen Literatur erheblich und letztendlich wird sich das früher oder später an dem sinkenden Absatz bemerkbar machen.
    War früher in Sachen Literatur alles besser? Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert waren in Deutschland Felix Dahn, Karl May und Hedwig Courts Mahler die meistverkauften Autoren...
  4. #193

    Zitat von Glossolalia Beitrag anzeigen
    War früher in Sachen Literatur alles besser? Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert waren in Deutschland Felix Dahn, Karl May und Hedwig Courts Mahler die meistverkauften Autoren...
    Es muss nicht unbedingt besser gewesen sein, aber das Angebot war sicherlich deutlich überschaubarer und der Kommerz stand auch nicht so im Vordergrund wie das heute der Fall ist. Und glauben Sie mir, Karl Mays Winnetou war um Längen besser als so ein dahingerotztes Buch wie "Feuchtgebiete"! So viel gedruckten Müll wie heute gab es glaube ich noch nie. Von hier aus kann es eigentlich nur nach oben gehen.
  5. #194

    Buch oder Zeitung, beides wird als E-Book verfügbar sein.

    Wie wird das Buch in höchsten 20 Jahre aussehen?

    Das Buch in der bisherigen Form wird es immer geben. Allerdings wird sich der Markt teilen.
    1. In Bücher, die nur noch per E-Book verfügbar sind. Das werden Bücher sein, die man nur 1-mal zu lesen pflegt.
    2. In Bücher, die nicht nur als E-Book für den schnellen Leser verfügbar sind, die man aber auch als herkömmliches Buch zusätzlich kaufen kann, weil man es mit einem erheblichen Zeitaufwand und in Ruhe und in zeitlichen Abständen mit Unterbrechungen lesen möchte. Z. B. Lyrik, Gedichtbände, wissenschaftliche Werke.
    3. Bücher, die aus verschiedenen Gründen nur in der bisherigen Form verfügbar sein werden.
    4. Da bei kleinen Auflagen die bisherige Buch-Papier-Form erheblich zu teuer sein wird, wird man künftig auch größere Bücher als lose Blatt-Sammlung kaufen können.
  6. #195

    Zeitung oder Buch, beide werden als E-Book verfügbar sein

    Wie wird die Zeitung in höchsten 20 Jahre aussehen?

    Folgendes wird sowohl für die regionalen Tagezeitungen als auch in abgewandelter Form für alle anderen Zeitungen gelten. Das Papier, die Austräger, der Redaktionsschluss, das Druckhaus, all das und noch viel mehr wird für das Abonnentensystem auf Dauer zu teuer sein, ohne dass die Werbeeinnahmen den Preisauftrieb auch nur annähernd ausgleichen könnten. Jetzt schon erreicht ja die Tageszeitung für die Werbenden nur noch einen zu kleinen Teil der Konsumenten bzw. der unspezifizierten Werbeopfer. ALDI und Andere sind vermutlich entweder deshalb schon abgesprungen, haben ihren Werbeanteil erheblich reduziert und sind zur Beilage übergegangen. Für einige Einzelhändler, vor allen Dingen die Discounter, ergibt sich zudem künftig die Möglichkeit, ihren potentiellen Kunden die Werbebotschaften per Mail zu senden und mit der Registrierung und den Käufen einen Bonus zu verbinden. Das kommt und wird den Werbemarkt weiter verändern. Was bleibt der Zeitung übrig? Ein Zeitungs-E-Book, das jeden Morgen ab 5 Uhr, oder auch je nach Meldungsmarkt oder persönlichen Gewohnheiten zwischendurch, aufgeladen wird. Man kann dann als E-Book abonnieren:

    1. Die internationale, die nationale und die regionale Politik.
    2. Das Ortsgeschehen und die Familiennachrichten. Ein Amtsblatt wäre dann nicht mehr notwendig.
    3. Den regionalen, den nationalen und den internationalen Sport mit weiteren Differenzierungen je nach Interesse und Sportart.
    4. Das Feuilleton, regional, überregional, international.
    5. Musik und Unterhaltung in allen differenzierbaren Teilbereichen.
    6. Zeitungs-Informationen mit oder ohne Werbung, billiger oder teuerer.

    Weitere Unterscheidungen wird der Markt beweisen. Wo das hinführt? In die weitere Unabhängigkeit des Konsumenten von der örtlichen oder regionalen Presse. Aber die ist ja jetzt schon durch den permanenten Rückgang der Abo-Zahlen Fakt. Die dann nicht mehr so genannten Zeitungen haben künftig aber auch die Möglichkeit, ihren Aktionsradius grenzenlos zu erweitern. Außerdem wird der jetzige Kostendruck erheblich verändert. Bisherige Kostenblöcke fallen weg. Und das Fernsehen wird diese Aufgaben nicht übernehmen wollen oder können. Gegen solche Versuche wird es Gesetze geben müssen. Denn ohne diese wäre die TV-Info-Monopolisierung und damit die Gefahr der Meinungsmanipulation in der Demokratie eine latente Gefahr. Wann wird damit begonnen? In den USA sind schon Anfänge erkennbar. Bei uns ist es in den nächsten Jahren soweit. In 10 Jahren werden noch beide Systeme nebeneinander bestehen (wollen). In 12 bis 18 Jahren wird vermutlich die regionale Tageszeitung bisheriger Prägung nicht mehr existieren. Die Geschwindigkeit wird auch davon bestimmt, in welchem Maße die Kosten für Rohstoffe und Energie steigen. Die Kostensteigerung beginnt vehement Mitte dieses Jahres auch bei uns.
  7. #196

    Vorteile eines eBooks zum gedruckten Buch sind offensichtlich, aber...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Muss man den Buchmarkt und seine Preise schützen, oder ist Angriff die beste Verteidigung in Zeiten des elektronischen Buches? E-Book oder kein Buch?
    Wie der Titel schon sagt, liegen die Vorteile eines elektronischen Buches (eBook) klar auf der Hand, hier nur einige Vorteile aufgelistet:

    + platzsparend (mehrere hundert eBooks passen auf Speicher)
    + wenig Gewicht (selbst mit einem eReader zusammen)
    + kein Verschleiß
    + oft beliebig kopierbar (wenn ohne DRM / Wasserzeichen)

    +++ EIN RIESEN BEITRAG ZUM UMWELTSCHUTZ

    + überwiegend preisgünstiger als ein gedrucktes Buch
    + keine Versankosten, da meistens als Download-Artikel
    + schelle Lieferung / Erhalt (Download Zeit nur ein paar Minuten z.B. in unserem Shop auf: http://www.ebook-service.com
    + bessere Auswahlübersicht (in einem eBook-Shop findet man oft mehrere tausend Artikel - auf unser neuen eBook-Plattform: https://ebook-service.e-bookshelf.de sind 50.000 ! Artikel verfügbar)
    + Leseproben oft verfügbar
    + leichte und kostengünstigere Vermarktung für ein selbst geschriebenes eBook

    aber es gibt auch Nachteile:
    - kein materielle Ware
    - größter Nachteil für Kunden - KEIN RÜCKGABERECHT (auch gesetzlich geregelt!)
    - eReader hat nur gewisse Akkulaufzeit Zeit, wenn mobil genutzt

    Aber...?

    Meine Frau geht trotzdem immer noch in die Buchhandlung um die Ecke und kauft sich tolle Bücher / Broschüren, die kann man (Frau auch ;-) ) anfassen, Eselsohren machen und Textpassagen anmarkern und der Geruch eines neu ausgepackten Buch`s geht durch nichts zu ersetzen!!!

    In diesem Sinne wird das "gedruckte Buch" auch weiterhin seine Daseinsberechtigung haben...
  8. #197

    Kindle

    Ich habe mir jetzt ein Kindle geholt, weil ich sehr oft reise. Da ich immer nur 20kg (bzw. 15 kg)Gepaeck mit nehmen darf, habe ich immer das Probem gehabt, wieviele Buecher ich mit nehmen kann. Und Buecher wiegen einiges.
    Ich bin jetzt vor ein paar Tagen von meinem ersten Urlaub mit dem Kindle zurueck gekommen: es war fantastisch. Ich hatte etwa 80 gaenzlich verschiedene Buecher drauf: von Krimis zu Klassikern ( die uebrigens sehr oft kostenlos sind) und sogar ein paar Sachbuecher. Es ist wunderschoen, waehrend man unterwegs ist, eine Auswahl, fast wie zu Hause, zu haben.
    Natuerlich werde ich auch weiterhin Papierbuecher lesen, man kann zum Beispiel,schneller drin herumblaettern. Aber der Bildschirm laesst sich wie ein normales Buch lesen , nichts flickert und die Batterie haelt etliche Wochen.
  9. #198

    titel

    Zitat von ebook Beitrag anzeigen
    +++ EIN RIESEN BEITRAG ZUM UMWELTSCHUTZ
    ...der sich allerdings gleich wieder relativiert, wenn wie beim Handy alle zwei Jahre ein neuer Reader fällig ist und der alte als hochgiftiger Elektroschrott auf der Halde landet. Die rund um die Uhr surrende Infrastruktur von Amazon-Serverfarmen über Glasfaser bis heimischen PC ist auch nicht unbedingt umweltfreundlich. Die IT-Industrie insgesamt zählt inzwischen zu einer der umweltschädlichsten überhaupt.
  10. #199

    ..das Ding ist doch gelaufen

    Eigentlich machte bereits das Notebook das E-Book ueberfluessig, weshalb sich letzteres ja auch nie wirklich durchsetzte. Jetzt droht dem E-Book aber ein vorzeitiges Aus durch das I-Pad. Und gedruckte Buecher gibt es immer noch. Das laeuft vermutlich analog wie bei Tontraegern: CDs, DVDs, BluRays werden immer mehr von mpX und Cloud verdraengt und werden wohl das Jahr 2020 nur noch als Antiquitaet erleben, waehrend es Vinyl immer, teure Boxen und Livekonzerte immer noch gibt


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