Datenschutz - wie kann der Staat Google & Co besser kontrollieren?

Der Internetriese Google hat mit seinem jüngsten Projekt Aufsehen erregt. Für die Anwendung Street View wurden Deutschlands Straßen flächendeckend mit Kameras gefilmt. Häufig sind auch Menschen und Autokennzeichen zu erkennen gewesen. Wie können Daten besser vor Google und Co geschützt werden? Diskutieren Sie mit!
  1. #10

    winke winke

    Also ich bin schon ganz gespannt darauf, das StreetView in D online geht. Ich weiß auch, welche Koordinaten ich als erstes ansurfen werde ... bin nämlich gespannt, ob ich auch auf dem Foto bin, nach dem ich so freundlich in die Kamera gewinkt habe. ;-)

    Nebelbomben, Ablenkung, sich nicht um wirklich wichtige Dinge kümmern wollen ... ich stimme diesen Stichworten absolut zu. Ich finde es schon nahezu unverschämt, wie solche Politikernasen, die null Ahnung haben das Maul aufreisen.

    Hallo Frau Aigner, kennen Sie eigentlich Virtual Earth von Microsoft? http://www.bing.com/maps/

    Hier wird zwar nicht auf Straßenhöhe fotografiert, aber im Gegensatz zu den Google-Angeboten, kann ich hier sogar die Farbe meiner Gardinen erkennen. Dank der perspektivischen Luftaufnahmen könnten Einbrecher hier auch wesentlich besser Angriffs- und Fluchtwege planen als mit Google.

    Aber gut, das wurde halt noch nicht in der BILD besprochen, daher kennen unsere Super-Politiker das natürlich noch gar nicht ... LOL
  2. #11

    Zitat von kaiser-k Beitrag anzeigen
    Zwei Seiten der Medaille:

    Was so eine Hausfassade bei der Beurteilung der Lebensverhältnisse z.B. für eine Kreditvergabe bei der Bank bedeuten könnte ...

    Andererseits buche ich kein Hotel mehr, bevor ich nicht "davor" gestanden habe.
    ist doch super! Ganz praktisch das street view. Davon mal abgesehen, bezweifle ich dass in einer normalen Bank das Know-How vorherrscht aus den verstreuten Informationen die im netz liegen ein Gesamtbild eines Schuldners zu zeichnen, dass nicht bereits durch bestehende Voraussetzungen zur Informationsauskunft (Schufa etc.) gedeckt wird. Im Gegenteil zu Google/Internet sind diese Auskünfte auch vom betroffenen zu beglaubigen, also wesentlich brauchbarer im Wahrheitsgehalt oder vor Gericht.
  3. #12

    Ueber dan Wolken...

    Zitat von kumiori Beitrag anzeigen
    Hallo Frau Aigner, kennen Sie eigentlich Virtual Earth von Microsoft? http://www.bing.com/maps/

    Hier wird zwar nicht auf Straßenhöhe fotografiert,..
    "Ueber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!"

    Einem Reinhard Mey kann auch Frau Aigner nicht wiedersprechen :)
  4. #13

    die wahren Datenverbrecher...

    Google mit seinem Street View hier anzuprangern ist doch albern.Eine sehr informative Darstellung,interessant und oft hilfreich.
    Die wahren Datenverbrecher liegen ganz wo anders,aber der normale Meckerer gegen Google weiss oft nicht was ihm geschieht.Anders kann ich es mir nicht vorstellen warum man zB. nichts unternimmt gegen ELENA,hier wird die Persönlichkeit erschlagen.
  5. #14

    Ilse

    Hat Ilse eigentlich Internet Zugang? Vielleicht sollte sie für sich und ihre Partei erst einmal einen Computer Grundkurs bei der Volkshochschule Etting buchen.

    Die wahren Datensammler sitzen doch in Berlin. In diesem Zusammenhang Dank an das Bundesverfassungsgericht.
  6. #15

    Praktische Hilfe

    Zitat von kaminister Beitrag anzeigen
    ist doch super! Ganz praktisch das street view. Davon mal abgesehen, bezweifle ich dass in einer normalen Bank das Know-How vorherrscht aus den verstreuten Informationen die im netz liegen ein Gesamtbild eines Schuldners zu zeichnen, dass nicht bereits durch bestehende Voraussetzungen zur Informationsauskunft (Schufa etc.) gedeckt wird. Im Gegenteil zu Google/Internet sind diese Auskünfte auch vom betroffenen zu beglaubigen, also wesentlich brauchbarer im Wahrheitsgehalt oder vor Gericht.
    Darauf freuen dürften sich auch die Steuerbehörden z.B. bei der Auffindung von Schweizer Tarnadressen; Briefkasten-Firmen könnten es in Zukunft etwas schwieriger haben ...

    So sehe ich in der Tat auch einige vorteilhafte Möglichkeiten, GSV nicht nur "zum Spaß" zu benutzen: Jedes Internet-Angebot kann mit einem Blick zunächst ins Impressum und anschließend rundum 'vor Ort' überprüft werden.
  7. #16

    Zitat von kaiser-k Beitrag anzeigen
    Darauf freuen dürften sich auch die Steuerbehörden z.B. bei der Auffindung von Schweizer Tarnadressen; Briefkasten-Firmen könnten es in Zukunft etwas schwieriger haben ...

    So sehe ich in der Tat auch einige vorteilhafte Möglichkeiten, GSV nicht nur "zum Spaß" zu benutzen: Jedes Internet-Angebot kann mit einem Blick zunächst ins Impressum und anschließend rundum 'vor Ort' überprüft werden.
    Ich verstehe die Aufregung nicht ... das mache ich schon seit Jahren. Es gibt doch mittlerweile zig Angebote, die Adressdaten mit Satelittenfotos verbinden. "Ah, die Firma hat ne große Lagerhalle." oder "Ah, Wohngebiet ... nur Vertrieb" ;-) ... Warum soll ich mir das jetzt nochmal mit StreetView anschauen?
  8. #17

    IlseNet

    Bin schon auf das Web 3.0 gespannt, wo Haus und Einkommen miteinander verknüpft sein werden. Doch vorher wird leider das IlseNet eingeführt, liebe User.

    Wir haben doch nichts zu verbergen. Oder doch? ^^
  9. #18

    Ich verstehe die Aufregung nicht

    Googles Street View ist meines Erachtens und speziell im Vergleich zur Datensammelwut anderer Einrichtung eine Nebensächlichkeit. Das sich unsere Politiker nun gerade darüber einen Kopf machen, finde ich sehr befremdlich. Beinahe überall werden personengebundene Daten erhoben, verarbeitet und manchmal auch missbräuchlich verwendet. Street View hingegen beinhaltet nicht mehr, als Jedermann auf der Straße sehen kann. Warum also diese Aufregung um beinahe nichts?
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Internetriese Google hat mit seinem jüngsten Projekt Aufsehen erregt. Für die Anwendung Street View wurden Deutschlands Straßen flächendeckend mit Kameras gefilmt. Häufig sind auch Menschen und Autokennzeichen zu erkennen gewesen. Wie können Daten besser vor Google und Co geschützt werden? Diskutieren Sie mit!
    Hm, ist schon komisch...irgendwie stört mich das aber nu so garnicht, ob da gesichter, kennzeichen oder fassaden zu sehen sind. Hunderttausende nutzen GoogleMail freiwllig und akzeptieren per AGB, das nicht nur ihre mail-daten sondern auch die des angeschriebenen von Google gespeichert und ggf. weiter verwendet werden. Da gibt es seltsamer weise keinen aufschrei, im gegenteil. Ansonsten seh ich es eher umgekehrt: nicht vor Google´s sammelwut habe ich angst, sondern vor der "unseres" staates. Was Google über mich "weiss" kann ich erstens beeinflussen und zweitens scheint mir das dementsprechende gefahrenpotential recht klein zu sein. Wenn diese daten aber dem staat zur verfügung stehen (und das tun sie...), bekomme ich es echt mit der angst zu tun. Die gefahr, die von "unserem" diesbezüglich nur noch als faschistoid zu bezichneden staat ausgeht, ist imho ungleich grösser. Die fage müsste folglich lauten: "Wie können wir uns (unsere daten) vor diesem staat schützen?"