Sollen ARD und ZDF ihre Gebührengelder in Textangebote im Internet stecken? Oder sich auf Radio und Fernsehen beschränken?
Sie sollten mal versuchen, den Großteil der sieben Milliarden in vernünftiges Programm zu stecken:
Und bevor jemand mit dem Feigenblättchen arte/Phoenix kommt: Die kosten Peanuts.
Ich lese lieber einen Text, als mir eine Fernsehsendung anzuschauen oder Radio zu hören. Anstatt mir die "Tagesschau" anzusehen, nutze ich lieber das Internetangebot www.tagesschau.de.
Warum wurde mein erster solcher Beitrag hier (mit gleichem Inhalt) eigentlich zensiert??
ARD und ZDF sind TV-Anstalten und diese sollten sich auf ihre Kernkompetenz Fernsehen beschränken. Das Sendungen und TV-Produktionen, die der Gebührenzahler immerhin finanziert hat, über's Internet angeboten werden sollten, ist eine andere Sache, die aber mit dieser Thematik wenig zu tun hat.
Tach,
Ein ARD/ZDF-Portal mit spezifischem Online-Textteilen braucht es nicht. Es reicht, wenn ARD und ZDF ihre gesammelten Sendungen - ähnlich wie die BBC - in einem Online-Archiv zur Verfügung stellen. Natürlich kostenlos, zeitlich unbegrenzt und ohne peinliches DRM. Die Gebühren reichen dafür allemal.
Ich bin gegen jede Form von zwangsalimentiertem Staatsjournalismus.
Nach dem Umgang mit Frau Metzger in Hessen wundert mich Becks Affinität zu den ÖRR-Expansionsplänen allerdings noch weniger.
Würden die ÖRR sich nicht das Geld vom Bürger erpressen, so könnten sie von mir aus machen, was sie wollen.
Warum regt sich jeder so auf? Auf der Spiegel-Startseite findet man gleich einige Videos zum anklicken. Warum soll ARD/ZDF nicht Schreib-Journalismus machen, wenn Spiegel auch Videos macht?
Und noch ein Punkt: Warum mischen sich überhaupt die Medien ausserhalb des Netzes ins Internet ein. Sollte dann nicht heise und Wikipedia sich beschweren, dass sich seit Jahren auch Zeitungen ins Online-Geschäft einmischen?
Mir scheint als ginge es dem Spiegel darum, Stimmung gegen öffentlich rechtliche Fernsehanstalten zu machen. Und das wie es aussieht mit Erfolg...