Forum: Netzwelt
Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Netz-Presse?
Sollen ARD und ZDF ihre Gebührengelder in Textangebote im Internet stecken? Oder sich auf Radio und Fernsehen beschränken?
- #2280 03.11.2009 16:55 von
- #2281 03.11.2009 18:23 von
- #2282 03.11.2009 18:32 von
- #2283 03.11.2009 19:49 von
- #2284 16.11.2009 09:53 von
Ja, sa sollten sie, denn...
... Internet und Fernsehen werden immer mehr zusammenschmelzen. Die Politiker, die den öffentlich-rechtlichen das untersagen wollen, reden nur den Privaten nach dem Mund. Und ernsthaft, die bieten doch - bis uach ganz wenige Ausnahmen - wirklich nichts außer Konservenfernsehen.
- #2285 16.11.2009 12:16 von
- #2286 16.11.2009 12:29 von
Noch mehr von diesem privaten Dreck? Um Gottes Willen, bitte nicht. Öffentliche Anstalten haben auch einen Bildungsauftrag. Entfällt das, dann ist es um die Kultur hier im Land völlig geschehen.
Die Jüngeren werden es nicht mehr wissen, aber es gab einmal ein Zeit, da musste man sich eine Bildzeitung oder eine Neue Revue kaufen um zu erfahren, dass Heidi Klum ein Kind bekommen hat.
Heute ist so etwas wichtige Nachricht im Spiegel und auf N24. - #2287 16.11.2009 16:07 von
Ich glaube nicht, dass wir eine öffentlich-rechtliche Netzpresse brauchen. Die privaten Angebote sind doch vollkommen ausreichen. Zudem gibt es noch zahlreiche Blogs von Bürgern, die Leser auch mit Infos versorgen.
Ich denke Blogs haben noch enormes Steigerungspotential.
Weiterführender Artikel zum Thema - #2288 16.11.2009 21:05 von
- #2289 16.11.2009 23:11 von fpa
Qualität ohne Zwangsgebühren
Warum nehmen Sie nicht das Beispiel DMAX? Das Geld für die Qualität des Tagesprogramms wird dort wohl auch damit verdient, dass sie nachts Appetizer für Ihre Branche senden. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Von der Pokerwerbung. Natürlich nur für kostenloses Spielen ohne dass es um Geld geht. Ist doch klar.
Hand aufs Herz. Liege ich mit meiner Vermutung richtig, dass es für die meisten dieser Softcore Filme eine Hardcore Doublette gibt, die man z.B. über das Internet erwerben kann?
Keine Ahnung, ob Sie bei DMAX auch schon mal als "Schauspieler" in einem jener Streifen vorgekommen sind. Über eines bin mir jedoch sicher. Mit diesen Filmen wird keine müde Mark verdient. Genauso wenig, wie mit der kostenlosen Pokerschule. Ich gehe davon aus, dass ALLE dort auftretenden "Schauspieler" (ich solte das englische Wort "actor" nehmen, dann ist es neutraler und kann ohne ironische Gänsefüßchen auf beides angewendet werden), Regisseure und Produzenten, ihr eigentliches Geld mit Hardcore Filmen verdienen. Liege ich richtig? Die Betonung liegt auf "alle", nicht etwa einige. Und die Karriere verlief von Hard auf Soft, und nicht etwa umgekehrt. Oder?
Dass Gute an Ihnen ist. Sie sind offen und stehen zu dem was Sie sagen und tun. Das verdient meinen größten Respekt. Im Gegensatz zu einem "Nationalhelden a.D." Boris Becker, der natürlich überhaupt nicht ahnen kann, dass mit seiner Werbung hundertausende zu illegalem Glücksspiel verleitet werden sollen.
Ob wir diese Art Werbung allerdings brauchen, ob wir sie wirklich wollen? Oder schlucken wir sie nur als Kröte, weil sie vermeintlich billiger kommt als die Kröte mit dem Namen GEZ?
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