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Zu hohe Arzneikosten - soll der Staat Höchstpreise festsetzen?

Das deutsche Gesundheitssystem leidet unter den hohen Medikamentenpreisen. Seit längerem kündigt Gesundheitsminister Philipp Rösler an, etwas dagegen zu tun. Nun könnte es konkret werden: Die Pharmaunternehmen sollen zu niedrigeren Preisen gezwungen werden.
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das deutsche Gesundheitssystem leidet unter den hohen Medikamentenpreisen. Seit längerem kündigt Gesundheitsminister Philipp Rösler an, etwas dagegen zu tun. Nun könnte es konkret werden: Die Pharmaunternehmen sollen zu niedrigeren Preisen gezwungen werden.
    tja, da hat wohl der verband der pharmakologischen industrie gegeizt als es um parteispenden und -sponsoring bei der FDP ging, was?

    aber im ernst. ich wäre ehrlich überrascht, wenn ausgerechnet einem FDP minister gelänge, woran sich spd und cdu gesundheitsminister jahrelang die zähne ausgebissen haben...!
  2. #2

    1. April?

    Habe zumindest vermutet, dass heut der 1. April ist. Ausgerechnet die FDP will der Pharmalobby ans Bein pinkeln?
    Sehr schlechter Scherz!! MUAAAHAAAAAHAAAA
    Vermute eher sie wollen eine größere Parteispende rauspressen: Entweder ihr spendet an die FDP ein paar Milionen oder wir sorgen dafür, dass ihr Milliarden verliert.

    Sollen die Pharmafirmen doch verlangen was sie lustig sind. Einfache Abhilfe würde doch schaffen, wenn man die teuren Medikamente nur noch auf Privatrezept bekommt und die gleichsam wirksamen, aber viel günstigeren Generika die Krankenkasse zahlen lässt. Die teuren "Original"-Medikamente gibt es dann nur noch im Ausnahmefall, falls es keine vergleichbaren Generika gibt.

    Aber da würden Pharmafirmen, Apotheker und Ärzte gleichermaßen auf die Barrikaden gehen, denn sie verlören Jahr für Jahr Milliarden an Einnahmen, die sie seit jeher völlig ohne Not in die Tasche gestopft bekommen. Wir ham's ja ...
  3. #3

    Pleite ist Pleite ...

    Zitat von stonie Beitrag anzeigen
    tja, da hat wohl der verband der pharmakologischen industrie gegeizt als es um parteispenden und -sponsoring bei der FDP ging, was?

    aber im ernst. ich wäre ehrlich überrascht, wenn ausgerechnet einem FDP minister gelänge, woran sich spd und cdu gesundheitsminister jahrelang die zähne ausgebissen haben...!
    Ach das glaube ich in dem Fall noch nicht mal. Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt, wogegen die Leistungen nicht unbedingt zur Weltspitze gehören.
    Ich denke mal die Kohle ist einfach nimmer da es der Pharma in den Rachen zu schieben. Das ganze muss man sich einfach wie ne längst fällige Kürzung von versteckten Subventionen vorstellen. Da nutzt noch so viel Lobbyarbeit, böse Wille und kriminelle Energie nix. Pleite ist Pleite ...
  4. #4

    Wer es glaubt, wählt FDP...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das deutsche Gesundheitssystem leidet unter den hohen Medikamentenpreisen. Seit längerem kündigt Gesundheitsminister Philipp Rösler an, etwas dagegen zu tun. Nun könnte es konkret werden: Die Pharmaunternehmen sollen zu niedrigeren Preisen gezwungen werden.
    in Deutschland ist so etwas nicht möchlich! Der Vorschlag von Rösler geht ja auch nur in die Richtung, daß Krankenkassen und Pharmaindustrie die Preise aushandeln. Welches Interesse sollten den z.B. die Krankenkassen an niedrigen Medikamentenpreisen haben? Wir Versicherten zahlen doch sowieso alles. Staatlich festgesetzte Höchstgrenzen für Medikamente sind ein Fake. Dann gibt es eben plötzlich mal Lieferengpässe für wichtige Medikamente, und Rösler und wir Patienten knicken ein wie Schmidchen Schleicher.

    In sämtlichen EU-Nachbarländern sind Medikamente ca. 30-50% billiger. Einfach mal über die Kirchturmspitze und die nicht mehr vorhandenen Grenzen schauen! Ich würde mir gern meine Medikamente aus Frankreich schicken lassen. Gerade die FDP, Rösler und das deutsche Apothekerunwesen verhindern das seit Jahren erfolgreich!

    Aber dafür können wir ja auch gratis in der neuen Rentner-Bravo lesen.
  5. #5

    Wie bitte?

    Preise erzwingen? Industrie attackieren? Ja sind wir hier bei den Sozis oder was? Wo bleibt die liberale Gesinnung, Herr Rössler? Lassen Sie gefälligst dem Markt seinen freien Lauf, dann wirds schon werden. Wie in der Finanzwirtschaft. Oder auf dem Stromsektor. Da gehts doch auch, oder?
  6. #6

    wie niedlich....

    aber lassen wir Herrn Rösler ruhig ein bißchen spielen....ändern wir auch er nichts.
  7. #7

    Immer noch kein Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das deutsche Gesundheitssystem leidet unter den hohen Medikamentenpreisen. Seit längerem kündigt Gesundheitsminister Philipp Rösler an, etwas dagegen zu tun.
    Lasst mich raten, was dabei heraus kommt, wenn ein FDP-Gesundheitsminister die Pharmaindustrie zu niedrigeren Preisen zwingen will:
    Höhere Zuzahlungen der Patienten?

    Nicht anders sind alle Ankündigungen seiner "glorreichen" Vorgängerin ausgegangen und der unterstelle ich mindestens so viel Ferne zur Pharmaindustrie wie einem Gesundheitsminister der Ärzte- und Apothekerpartei.

    Im Übrigen gäbe es ein bereits existierendes wirksames Mittel, dass die Preise vermutlich regelrecht implodieren lassen würde. Das schlummert aber vom Auftraggeber selbst in die Schublade verbannt vor sich hin: die Arznei-Positivliste.

    Wenn (ohne ausführliche ärztliche Begründung) nur noch erstattet wird, was da drin steht, möchte ich mal die Pharmahersteller sehen, wie sich sich um die Einträge in dieser Liste balgen.
  8. #8

    Das geht alles nicht weit genug

    Hoechstpreis fuer was die Firmen ein Medikament verlangen koennen ist der niedrigste Preis den sie irgendwo in einem G20 Land verlangen, meinetwegen noch 3% mehr damit sie Gewinn machen.

    Oder erlaubt einfach den Einkauf eines Medikament im Ausland.
  9. #9

    Immer noch kein Titel

    Zitat von stonie Beitrag anzeigen
    aber im ernst. ich wäre ehrlich überrascht, wenn ausgerechnet einem FDP minister gelänge, woran sich spd und cdu gesundheitsminister jahrelang die zähne ausgebissen haben...!
    Wetten, dass Röslers "Elan" genau bis zum Wahlabend in NRW anhält?
    Danach darf er dann auch öffentlich vor der Pharmalobby einknicken. Aber was heisst schon einknicken. Ich halte es sogar für sicher, dass er VOR seinem "Brüller" die Pharmalobby bereits beruhigt hat: "Ist nur eine Übung."

    Denn irgendwie verwundert MICH, dass das sonst übliche Gegenfeuer der Pharmaindustrie von wegen "teurer Forschung" usw. ausbleibt.
    Warum wohl? Bei einem bekannten Fehlalarm mit Vorwarnung muss man nicht in Panik geraten.








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