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Wohin steuert unser Gesundheitssystem?

Zusatzbeiträge, Kopfprämie, Gesundheitsfonds - im deutschen Gesundheitssystem herrscht Chaos. Politik, Krankenkassen und Lobbyisten ringen um Leistungen und Beiträge. Wie aber könnte eine gerechte, ausgewogene und vor allem finanzierbare Gesundheitsversorgung aussehen?
  1. #10

    Wohin steuert unser Gesundheitssystem?

    Solange die Bevölkerung nicht einsehen möchte, dass die Kosten für das Gesundheitswesen aufgrund diverser Entwicklungen immer weiter steigen werden und sich das auch nicht wegreformieren lässt, steuern wir nirgendswohin, sondern lassen uns von der Pharmainstrie, privaten Krankenkassen und anderen Verbänden ziellos durch die Gegend treiben.
  2. #11

    Zitat von schwarzer Schmetterling Beitrag anzeigen

    3. jeglichen lobbyismus unter strafe zu stellen
    Die USA haben gerade das Gegenteil gemacht, die haben dem Lobbyismus Tür und Tor geöffnet und da unsere wechselnde Regierungen alles nachäffen was die Amis machen, sehe ich da nun überhaupt keine Chancen.
    Noch mehr Soldaten an den Hindukusch, warum nicht alle, immerhin wird dort die Freiheit des Kapitals verteidigt. Oder welche Freiheit wird dort verteidigt,
    Herr Struck?
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zusatzbeiträge, Kopfprämie, Gesundheitsfonds - im deutschen Gesundheitssystem herrscht Chaos. Politik, Krankenkassen und Lobbyisten ringen um Leistungen und Beiträge. Wie aber könnte eine gerechte, ausgewogene und vor allem finanzierbare Gesundheitsversorgung aussehen?
    Die vorgeblich gemeinnützigen Parteien zeigen gerade bei den Reformen des Gesundheitssystems was sie wirklich sind, nämlich gemein und eigennützig. Jede Partei versucht ihr eigenes Süppchen zu kochen, und das was die Politik wohl am wenigsten interessiert, sind die Folgen für die Versicherten.

    Insbesondere die FDP scheint alles dafür zu geben, dass zum Schluss nur noch privatisierte Krankenkassen übrig bleiben, in denen Unternehmer Kasse machen und der Staat sich auf die Rolle des Zuschusszahler beschränkt.

    Ein Vorbild für eine Reform des Gesundheitssystems könnte vielleicht die Schweiz liefern: Eine Grundversorgung ohne Altersdiskriminierung und Gesundheitsprüfung wie die derzeitige gesetzliche Krankenversicherung in die dann aber alle einzahlen und die darüber hinausgehende Zusatzleistungen nach privatem Vorbild. Leider darf das deutsche Volk so etwas nicht selbst entscheiden, und dass die vor allem von Eigen- und Lobbyinteressen gelenkten politischen Parteien fähig sind, eine (vom Standpunkt der der betroffenen Versicherten) intelligente Lösung hervorbringen, das übersteigt zu meinem Bedauern meine Vorstellungskraft bei weitem.

    PS: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Parteien selbst das passende Vorbild für die Gesundheitsreform geliefert haben. Deren Rolle nähert sich ja schließlich auch immer mehr staatlich subventionierten Unternehmen, die ihren wesentlichen Daseinszweck darin sehen, politische Entscheidungen zum Nutzen der Parteileitung und der ihnen verbundenen Lobby zu Lasten der Allgemeinheit zu vermarkten!
  4. #13

    Ach so.

    Zitat von Interessierter0815 Beitrag anzeigen
    Abschaffung der Bemessungsgrenze.....
    Ja klar. Dieser Quark wird auch durch ständige Wiederholung nicht sinnvoller.

    Da soll also jemand, der 20.000.- Euro im Monat verdient, 2.800.- Euro in die KK einzahlen? Und damit die versoffene Leber, die verquarzte Lunge und den versauten Magen eines Nichtsnutzes finanzieren?

    Na, dann träumen Sie mal schön weiter von Ihrem sozialistischen Paradies.

    Merke: Wer viel verdient ist nicht automatisch viel krank. In aller Regel achtet so jemand mehr auf seine Gesundheit als jemand, der den ganzen Tag rumhängt, sich vom TV verblöden lässt und eine Pulle Bier nach der anderen reinzieht.

    Ein sog. Besserverdiener leistet mit seinem Beitrag von mehr als 500.- Euro/Monat genug für das Solidarsystem. Irgendwo gibt es auch Grenzen.

    Aber ich weiss schon: Grundsätzlich gehören Gehälter ab 5.000.- Euro sowieso verboten. Das wäre dann der nächste Schritt.
  5. #14

    Zitat von fiutare Beitrag anzeigen
    Da soll also jemand, der 20.000.- Euro im Monat verdient, 2.800.- Euro in die KK einzahlen? Und damit die versoffene Leber, die verquarzte Lunge und den versauten Magen eines Nichtsnutzes finanzieren?
    Anstatt sich über die 17.200.- Euro im Monat zu freuen wird noch rumgemault.
  6. #15

    Lafontaine : die Diagnose

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zusatzbeiträge, Kopfprämie, Gesundheitsfonds - im deutschen Gesundheitssystem herrscht Chaos. Politik, Krankenkassen und Lobbyisten ringen um Leistungen und Beiträge. Wie aber könnte eine gerechte, ausgewogene und vor allem finanzierbare Gesundheitsversorgung aussehen?
    http://www.youtube.com/watch?v=XozhU...eature=related

    ungeschnittenes Bonusmaterial
  7. #16

    Zitat von fiutare Beitrag anzeigen
    Ja klar. Dieser Quark wird auch durch ständige Wiederholung nicht sinnvoller.

    Da soll also jemand, der 20.000.- Euro im Monat verdient, 2.800.- Euro in die KK einzahlen? Und damit die versoffene Leber, die verquarzte Lunge und den versauten Magen eines Nichtsnutzes finanzieren?

    Na, dann träumen Sie mal schön weiter von Ihrem sozialistischen Paradies.

    Merke: Wer viel verdient ist nicht automatisch viel krank. In aller Regel achtet so jemand mehr auf seine Gesundheit als jemand, der den ganzen Tag rumhängt, sich vom TV verblöden lässt und eine Pulle Bier nach der anderen reinzieht.

    Ein sog. Besserverdiener leistet mit seinem Beitrag von mehr als 500.- Euro/Monat genug für das Solidarsystem. Irgendwo gibt es auch Grenzen.

    Aber ich weiss schon: Grundsätzlich gehören Gehälter ab 5.000.- Euro sowieso verboten. Das wäre dann der nächste Schritt.

    Nun ich kenne niemand, der zwanzigtausend Euro verdient, der nicht letztentlich mit seinem Einkommen von den Leistungen anderer partizipiert. Aber da sie ja augenscheinlich ein überängstlicher Mensch sind, ist ihnen wohl entgangen, dass die mittleren und unteren Einkommen seit zwanzig Jahren, ZU GUNSTEN der Hohen Einkommen und der leistungslosen Einkommen (Kapitalrendite, Erben) ständig im Sinken sind.
    Tatsächlich haben wir doch das Problem, die gesamte medizinische Infrastruktur zur Verfügung stellt, die die privatverischerten viel zu wenig bezahlen. (Auch die teilweise vielfachen Leistungsbeiträge sind nicht annähernd genug) Also sollten die Allgemeinheit überlegen, ob sie Privatversicherte bei Notfällen entweder ausschließt von der allegemeinen medizinischen Infrastruktur, oder wirklich kostendeckende Beiträge verlangt.
  8. #17

    gesundheitssystem

    2005 waren die Ausgaben für die Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenkassen um 500 000 000 € höher als die Ausgaben für die Zahnbehandlung.

    Das Zusammemspiel von besserer ärztlicher Versorgung, sozialen Umständen und Ernährung, bewirkt nun mal eine größere
    "Erlebenszeit" mit dem Ergebnis, es werden mehr medizinische Leistungen erforderlich.Und die kosten Geld!

    Wir werden in diesem Gesundheitssystem nicht von den Kosten aufgefressen, sondern von den Heiligen St.Bürokratius und St.Korrptus
  9. #18

    Zitat von fiutare Beitrag anzeigen
    Ja klar. Dieser Quark wird auch durch ständige Wiederholung nicht sinnvoller.

    Da soll also jemand, der 20.000.- Euro im Monat verdient, 2.800.- Euro in die KK einzahlen? Und damit die versoffene Leber, die verquarzte Lunge und den versauten Magen eines Nichtsnutzes finanzieren?

    Na, dann träumen Sie mal schön weiter von Ihrem sozialistischen Paradies.

    Merke: Wer viel verdient ist nicht automatisch viel krank. In aller Regel achtet so jemand mehr auf seine Gesundheit als jemand, der den ganzen Tag rumhängt, sich vom TV verblöden lässt und eine Pulle Bier nach der anderen reinzieht.

    Ein sog. Besserverdiener leistet mit seinem Beitrag von mehr als 500.- Euro/Monat genug für das Solidarsystem. Irgendwo gibt es auch Grenzen.

    Aber ich weiss schon: Grundsätzlich gehören Gehälter ab 5.000.- Euro sowieso verboten. Das wäre dann der nächste Schritt.
    Wer viel verdient hat auch viel über, also labern sie kein stuss!

    Außerdem, scheinen Sie nicht wirklich unser Finanzsystem zu kapieren, sonst würden Sie nicht zu soch billiger Polemik greifen!

    Und wem das nicht passt, bitteschön, die Grenzen sind offen! Nimmt druck vom Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Und tschüss!
  10. #19

    *

    Solange Politiker und Abgeordnete sowie deren Günstlinge sich aus der von ihnen gepriesenen Solidargemeinschaft verabschiedet haben, wird keine Veränderung stattfinden.

    Solange wird der besser verdienende GKVler schamlos ausgenommen, um alle von Politiker und Abgeordneten begünstigten Menschen aus politischen Gründen gut zu versorgen.

    Merkel könnte und solle eigentlich auch einen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung der ärmeren Bürger und ihrer Großfamilien leisten.








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