China hat Deutschland als Exportweltmeister abgelöst. Ist das ein Nachteil für die heimische Wirtschaft? Oder ist die Bundesrepublik ohnehin zu abhängig von ihren Ausfuhren - sollte stattdessen die Binnennachfrage gestärkt werden?
Was haben die Leute bloß gegen Export. Ob die Gewinne in Euro oder Dollar erzielt werden, ist doch egal.
Prima. Dann eröffnen wir demnächst neben dem örtlichen Getränkehandel den ersten Markt für Erz-Förderanlagen. Das wird der Renner und ich freue mich schon, Sie als ersten Kunden begrüßen zu dürfen. Ich hoffe dabei, dass Ihr Grundstück eine entsprechende Größe hat, wird sonst eng.
Ich werde nun gleich ein paar Verbands-Kollegen kontaktieren, die werden sicher ganz verzückt jubilieren. Da eröffnen sich ja ganz neue Perspektiven.
Wo genau stehen denn da Waffen und andere Mordwergzeuge? Habe ich die übersehen oder sind die weggelassen worden?
Neue Perspektiven ergeben sich, wenn gewußt wird, dass es hier um einen ungesunden andauernden überhöhten Export-Überschuss zu Lasten der Binnenwirtschaft (dort sind 80% aller Arbeitsplätze) geht.
Lesen Sie Artikel 109 Absatz 2 GG und das dazu erlassene Stabilitätsgesetz, das seit Jahren von Regierung, Parlament und Wirtschaft missachtetet wird.
Das Gesetz ist von Schiller und Strauß aus 1967, damals macht man noch Gesetze, die nicht zeitnah vom BVerfG kassiert wurden.
http://www.wirtschaftslexikon24.net/...aetsgesetz.htm
BMW hat heute gemeldet, dass in Zukunft noch viel mehr marktnah, also im Ausland, prosduziert werden soll.
Allerdings sollen deshalb kein Jobs in das Ausland verlagert werden. Das aber ist nur die halbe Wahrheit.
Was in Zukunft im Ausland produziert werden soll, muss mit Sicherheit nicht mehr im Inland produziert werden, es sei denn man geht von einem ungebremsten Wachstum weltweit aus.
Die Überlegung von BMW ist genau das Gegenteil von der veröffentlichten >Version.
Weil man weiss, dass das Wachstum sich immer langsamer eine Obergrenze nähern wird, versucht man die Märkte unmittelbar
durch Produktion dortselbst besser zu erreichen.
Export bedeutet immer auch dass die Produktion - zumindest teilweise - im eigenen Land stattfindet, dass also auch
deutsche Arbeitspätze gesichert werden.
Export bedeutert auch, dass hier Steuern bezahlt werden und sozialversicherungspflichtige Jobs existieren.
Die Grünen setzen seit Jahrzehnten auf eine 'Dienstleistungsgesellschaft' in Deutschland, als kein oder kaum noch Export.
Man darf auch nicht übersehen, dass Importe nur dann bezahlt werden können, wenn Devisen durchWertschöpfung verdient werden können.
Sie verkennen hier die Zusammenhänge. Den Binnenmarkt stärken Sie mit entsprechend hohen Löhnen (resultierend aus entsprechender Forschung und Entwicklung bis hin zur Serienreife), keinesfalls mit dem Abbau der Exporte.
Schauen Sie sich doch in Ihrer Heimat BW um. Was wollen Sie 72% der Unternehmer dort empfehlen? Drosselt eure Exporte und entlasst die Leute?