China hat 16 mal soviel Einwohner wie Deutschland, also exportiert ein Chinese 1/16 von dem, was ein Deutscher exportiert. Das BIP pro Einwohner ist in China ungleich niedriger als in D, also sollte man die Kirche im Dorf lassen, wenn sich so ein Riesenreich wirtschaftlich entwickelt.
Nach den Vorgaben des Stabilitätsgesetzes ist es Ziel der Wirtschaftspolitik, außenwirtschaftliches Gleichgewicht anzustreben und nicht Exportüberschüsse. Dieses Ziel hat schon seinen Sinn.
Bezahlt wurden diese Exportüberschüsse durch Verarmung der Arbeitnehmer, in keinem anderen Land der EU ist seit 2000 der Reallohn gesunken, nur in Deutschland. Profitiert haben die Exportindustrie und die Banken sowie die Importländer, die mehr konsumieren konnten, als sie produziert haben.



