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1frankenfurter
Lt. Gesetz soll jeder Strom einspeisen dürfen, soviel er will. Nur der Einspeisetarif für hausgemachen Strom ist der Streitpunkt. Photovoltaikstrom ist deutlich teurer als etwa der subventionierte Wind- oder Kohlestrom. An dieser Stelle muß man fragen, ob es überhaupt einen Strom gibt, der nicht mit Steuergeldern subventioniert wird. Viele wissen nicht, dass auch der Atomstrom bis heute bezuschusst wird. Greenpeace hat die staatl. Förderung der AKWs bis heute auf, glaube ich, 200 Milliarden Euro beziffert. Und ein Ende ist hier nicht in Sicht.
Die aktuelle Förderung beim Biogas und Bioöl (E10) ist in der Höhe deutlich höher als für Photovoltaik, meine ich. Und hier gibt es nicht nur preisliche, sondern auch ethische Probleme für mich, wenn ich sehe, dass Ackerflächen verwendet werden, um Energiepfanzen zu ziehen. Dabei ist dieser Verwertungskreislauf im besten Falle klimaneutral. Besser als nix könnte man sagen, aber die Königslösung bieten nur Techniken, die keinerlei Schadstoffe produzieren. Und hier nimmt Solar eine Schlüsselstellung ein. Die ersten Solarthermische Kraftwerke in Andalusien liefern heute schon Strom zu Preisen, die beinahe konkurrenzfähig zu den "billigen" Öl- und Kohlekraftwerken sind. Dito Offshore Windparks. Wenn der SPIEGEL einen Aufreger bringen will, dann sollte er bitteschön ALLE Subventionierungen im Energiebereich klipp und klar nebeneinanderstellen.