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Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?

Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
  1. #610

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?

    Nun ja, was das Zeug wirklich macht, weiß wohl fast niemand. Die meisten Leute sehen die ganzen Chemikalien wohl eher mit einem gemischten Gefühl. So sieht das wohl auch jeder Kinderarzt. Net wirklich überraschend. Allerdings ist der Besuch bei McDonalds auch nicht besonders gesund. Wäre interessant, ob diese Verordnung auch für Fast Food Ketten gelten soll.
  2. #611

    Zitat von Kontra Beitrag anzeigen
    Wie doof muss man eigentlich sein um die bisherigen Angaben auf Lebensmittelverpackungen nicht zu verstehen, ein IQ unter 80 würd ich meinen oder Linke-Wähler.
    Ähm - nur mal so: die aktuelle Lebensmittelkennzeichnung ist offensichtlich von intelligenten Menschen erdacht worden, um weniger intelligente über die tatsächliche Kalorienzahl zu täuschen (GDA). Anders ist der willkürliche Parameter "Portion" nicht zu erklären - das ist unwissenschaftlicher Nonsens den die Lobbyisten durchgedrückt haben. Die einzige sinnvolle Angabe ist die cal/100g. Eine Ampel würde dies viel deutlicher zeigen.
    Ich vermute aus Ihren Äusserungen Sie sind konservativ ?!, daher denken Sie bitte nochmal über diesen Sachverhalt nach.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...680956,00.html
  3. #612

    Zitat von Kontra Beitrag anzeigen
    Sie scheinen mir etwas unorganisiert, einkaufen unter Zeitdruck, wahrscheinlich weil Sie den Schnäppchen der Werbeflyer hinterherhetzen und vor den anderen Schnäppchenjägern ihren Korb mit Billigmüll füllen wollen.
    Ich gehe oft und gern einkaufen und selbst neue Lebensmittel
    sind nach dem ersten Einkauf auf Tauglichkeit für die Zukunft überprüft.
    Auf die Inhaltsstoffe schauen, E-Stoffe drin erstmal liegen lassen, Zuckerersatzstoffe drin, liegen lassen, Farbstoffe drin, liegen lassen, genmanipulierte Stoffe drin, liegen lassen, Emulgatoren drin, liegen lassen, wem die Schrift zu klein ist Brille kaufen oder Produkt liegen lassen.
    Das machen Sie je nach Intelligenz 2-3mal und den können Sie im Laufschritt durch die Kaufhalle hetzen und kein Müll wandert mehr in ihren Einkaufskorb, wenn Sie es nicht wollen.
    Ups, ein Theoretiker. Machen Sie das, Sie aufgeklärter Verbraucher. Ihre Tauglichkeitsprüfung für die Zukunft sollten Sie aber vorsichtshalber bei jedem Einkauf neu durchführen sage ich Ihnen als Praktiker. Nach jahrelangen arbeiten für die Lebensmittelindustrie weiß ich so in etwa von was ich rede.
  4. #613

    Beispiel Becel oder probiotischer Joghurt

    Warum kostet die "grüne" Becel das 5-fache einer "normalen" Magarine. Magarine ist doch angeblich schon viel gesünder als Butter. Warum kostet ein kleines Fläschchen Aktivia oder anderer probiotischer Joghurt das x-fache von "normalen" Joghurt ? Weil da eine andere Bakterienkultur reingekippt wird? Der Zucker in den Dingern ist der selbe wie in Billigzeug.
    Ich denke wenn man auf Zucker und Fett achtet, kann man auch mit Billgkram aus dem Discounter gesund leben.
    Trotzdem wäre ein Kennzeichnung auf Lebensmittel wünschenswert. Rot=schlecht bzw. bitte nicht sooft. Grün=gut.
    Für die Kinder halt. Dann würden sie vielleicht doch eher ein Obst kaufen, statt schnell ne Tüte Chips.
    Davon abgesehen ist das auch eine Erziehungsfrage. Ich behaupte mal, auch als HartzIV-Empfänger kann man einigermaßen gesund essen und trinken. Man muss eben selber kochen. Wenn z.B. Nudeln, dann eben mit selbstgemachter Soße ohne Hackfleisch. Öfter mal Kartoffeln mit Gemüse. Putenfleisch ist auch nicht so teuer und gesünder als Schnitzel oder Hackabfälle. Milch und Saft kosten auch nicht viel mehr wie Cola oder Bier. Und Wasser ist eh nicht ungesund. Aber ich kenne viele(gerade junge) Familien, die gar nicht mehr "richtig" kochen können oder wollen. Ist ja vieleinfacher ne Pizza aufzutauen oder nen Burger zu mampfen.
  5. #614

    Wessen Interessen vertreten denn unsere Politiker?

    Man sollte doch annehmen, die ihrer Wähler. Wenn nicht, dann eben andere wählen!
    Die Ampel würde den Leuten, die es tatsächlich interessiert, was sie essen, viel Zeit ersparen.
    Wäre es den Verbrauchern wirklich egal, was sie in sich reinstopfen, dann müssten die Lebensmittelkonzerne die Ampel ja nicht fürchten. Ihre Verweigerungshaltung zeigt aber, dass sie die Leute lieber weiterhin hinters Licht führen wollen.
    Natürlich kann man sich auch jetzt schon informieren über die Lebensmittel, aber man braucht dafür Zeit.
    Wer allerdings behauptet, gesunde Lebensmittel seien grundsätzlich teuer, der beweist große Ignoranz.
    Teuer sind vor allem Convenient (Bequemlichkeits-) Produkte, die man nur aufwärmen muss. Und Junk Food beim großen M etc. ist auch alles andere als günstig.
    Also her mit der Ampel, je früher, desto besser.
  6. #615

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
    Die Verhinderung der Ampelkennzeichnung durch SchwarzGelb ist ein weiteres Beispiel dafür wie schädlich Klientelpolitik ist.
    Letztendlich schadet sie der Klientel selbst, weil sie innovationsträge macht und die Hersteller der Konkurrenz nicht mehr gewachsen ist.
  7. #616

    Titel

    Zitat von the.memory.hole.1984 Beitrag anzeigen
    Die Ampel wird keine zusaetzliche INFORMATION enthalten, sondern eine UNDIFFERENZIERTE WERTUNG: dieses Lebensmittel ist SCHLECHT (rot) oder GUT (gruen)...

    Eine Ampel wird dazu fuehren, dass Lebensmittel entsprechend.....
    Sie haben völlig Recht mit dem, was Sie schreiben. Vor allem die Vermeidung von Zucker zu Gunsten von zuckerfreien Chemikalien und die Reduzierung von Fett zu Gunsten von Geschmacksverstärkern und Verdickungsmitteln wird jetzt kaum noch zu stoppen sein.
  8. #617

    -

    Zitat von genugistgenug Beitrag anzeigen
    eben, was bringt es wenn man sich nur von 'grünen' Sachen ernährt und das dann in Massen.
    Eigentlich ganz einfach - ALLE Zutaten aufgeschlüsselt, LESBAR und die Bewertung auf die Packung und für 100 Gramm.
    z.B. diese 25 Gramm Portion Chips ist doch mehr wie lächerlich oder wenn dem Mund Erdbeeren vorgegaukelt werden sollte man gleich Sägemehl und Schimmelpilze dazuschreiben.
    Unsere eigene Regelung - was wir nicht aussprechen können bleibt im Laden stehen
    jap, aber wie will man es kommunizieren. In der Schulke en Fach Ernährungslehre einführen? Zwangskurse für werdende Mütter? Alles überall dranschreiben - was dann kaum einer versteht?

    Nein, vieleicht sollte man der Nahrungsmittelindusitrie einfach vorschireben, was verwendet werden darf.

    Einen Maximum CHemie Anteil, Maximum Fettanteil, MAximum Zuckeranteil. Mishczucker verbieten...etc etc.....

    ach ich weiß es auch nicht
  9. #618

    Zitat von Demokrator2007 Beitrag anzeigen
    Natürlich ist der Konsument schuld, soll er doch gefälligst Lebensmittelwirtschaft und Verbraucherschutz studieren und jeder ein Gehalt von mind. 1500 Euro fordern, auch Arbeitslose verzichten auf.....
    Naja, also ECHTE Lebensmittel müssen nicht zwingend teurer sein. Nur hat man dann etwas weniger Abwechslung und ebne keine Erdbeeren zu Weihnachten. Wenn Sie als Single nen Blumenkohl kaufen, reciht der für zwei Tage. Suppe, Frittiert, geocht, gebraten - Kosten: zZt um die 90ct/ Stück
  10. #619

    Die DGE lehnt die "Ampel" als unwissenschaftlich ab

    Ein bißchen mehr Neutralität stünde dem SPIEGEL gut zu Gesicht. Viele Ernährungsexperten lehnen die isolierte Bewertung eines Lebensmittels mit Hilfe einer Ampelkennzeichnung ab, da sich nur die Nährstoffaufnahme aus einer Gesamternährung beurteilen lässt. So auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE: Wissenschaftliche Basis für Ampelkennzeichnung einzelner Lebensmittel fehlt. DGE aktuell 9/2009 vom 25.09.2009


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