Forum: Wirtschaft
Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
- #600 15.03.2010 10:32 von
...
Wenn man eine Kartoffel schält und sie dabei so gestaltet, dass sie die Form eines Apfel erhält, dann kann man mit dieser einen verblüffenden Test machen. Man verbindet einer Testperson die Augen und bittet sie, verschiedene geschälte Apfelsorten am Geschmack zu erkennen. So an dritter Stelle kommt dann der "Kartoffelapfel". Dieser wird von der Testperson dann meistens als Boskop identifiziert.
- #601 15.03.2010 10:34 von Kontra
- #602 15.03.2010 10:51 von
Denaturierungsindustrien und Muellhalden
Es gibt keine "Lebensmittelindustrie" ausser der Landwirtschaft.
Die Fabriken sind schlicht fast allesamt Denaturierungsbetriebe fuer jene Lebensmittelindustrieprodukte, die aus der Landwirtschaft angeliefert werden. Mit den Meiereien gehts schon los.
Bereits die industriekonformen Zuchtpflanzen auf Kunstduengerboeden foerdern schon nicht mehr die Gesundheit, weil unser Verdaueungssystem auf die turbogewachsenen Kunstpflanzen von der Evolution her noch lange nicht umgestellt ist. Also belasten sie den Koerper unnatuerlich.
Ueber dieses bereits minderwertige Material macht sich dann die riesige Denaturierungsindustrie her.
Panscht Gifte, Zucker, Salz, gehaertete Fette, Loesungsmittel hinein.
Packt es meistens in Fremd-Substanzen ausschwitzende Kunsstoffe.
Die Situation ist vergleichbar wie bei Moewen und Kindern, die anstelle unbelasteter Nahrung wie von der Muellkippe voller Industriegifte leben muessen: Krebs, Diabetes, Kreislaufentgleisungen, Allergien und Demenzkrankheiten sind u.a. die Folgen.
Wir Menschen koennen es nicht mehr aendern, wir veratten mit unserer Art gerade die Welt und die Muellhalde kommt spaetestens ueber die Einkaufstueten in unsere Massentierhaltungsbatterien, die auch schon oft aus Muellmaterial gebaut ist, "recycelt".
Wenn die in Riesenmengen beigefuegten Billig-Beimischungen mit Suchtpotential wie Zucker, Fett, Salz mit Warnfarben kenntlich gemacht werden muessen, ist das natuerlich keinerlei Systemaenderung zum Guten.
Es waeren lediglich Warnschilder auf der Muellhalde, die vor besonders problematischen Bereichen warnen.
Immerhin wenigstens eine kleine Haftungsumlastung: wer dennoch in dem Schrottbereich suhlt, weiss dann wenigstens, dass er es tut. - #603 15.03.2010 10:54 von
I.
In meiner Jugend, waren Fertiggerichte gleichzusetzen mit dem Synonym
" sowas isst man nicht ", jeder wusste das er Mist kauft.
Heute ist der durchschnittliche Produktmanager in der Industrie angehalten min. 2% Wachstum für sein Produkt zu erwirtschaften, da er sonst nicht im
Kampf um die höheren Positionen berücksichtigt wird.
Der durchschnittliche PM hat aber von Lebensmitteln " null Ahnung ".
Er betet nach was er von der Entwicklung vorgetragen bekommt ( hier sitzen aber leider auch nur zweitklasige Figuren) und könnte auch Kosmetik oder Autoreifen verticken.
Egal und diese " Egal " führt letztendlich dazu, dass man versucht zu täuschen, nennen wir es mal legalen Beschiss.
Riesige Erdbeeren auf Milchprodukten in denen sich Erdbeeren nur auf dem Fließband nebenan durchgemogelt haben, sollen dem Verbraucher Fruchtcocktails von ungeahnter Qualität vorgaukeln. Der Gesetzgeber macht da fleissig mit.
Wenn man das Durchschnittsgewicht Deutscher Bundestagsabgeordneter
einholen würde, mein Gott, jetzt wissen wir doch endlich warum die Bestuhlung im Bundestag so teuer war und sogar verankert werden musste.
Fazit: selbst wenn die Lebensmittel im Preise doppelt so teuer wären, würde die Industrie alles daran setzten soviel wie möglich von diesem Geld einzubehalten. Eine Verbesserung in der Qualität der Lebensmittel, wäre sehr
wahrscheinlich nicht im Sinne der Industrie. Ein Mehr an Gewinn schon.
Das eigentliche Verbrechen für mich ist die Lügerei, welche sich die ganze Branche der INDUSTRIE-Lebensmittel verschrieben hat.
In anderen Branchen, wäre man dafür schon längst im Knast.
Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. - #604 15.03.2010 11:00 von
Hallo,
blablabla ich habe mich mit beschäftigt und sorry ich ahbe noch andere dinge zu tuen da ich 2 jobs habe um zu überleben. Auch sind die angaben oft verstckt oder viel zu klein als das man sich die zeit nehmen könnte und warum macht man das ? Also deswegen die ampel und gut ist also für die ganz dummen. Kann ihnen doch egal sein als fachmann. - #605 15.03.2010 11:40 von
Der Mensch ist das einzige Tier, das seine Lebensmittel zerstört
bevor es sie verzehrt. Oder so ähnlich.
Ich glaube es war Seneca. Müsste nachschauen, geht aber jetzt nicht. Scheint sich also um ein älteres und damit generelles Zivilisationsproblem zu handeln hier. - #606 15.03.2010 12:16 von
- #607 15.03.2010 12:21 von Mulharste
-
???
Ernst nehmen müssen Sie es ja nicht, aber wenn das MHD abgelaufen ist, sollte man eben die Ware prüfen. Es heisst ja MHD, weil der HErsteller bis zu diesem Datum GARANTIERT, dass det Zeuch in Ordnung ist. D.h. wenn es vorher ungenissbar wird, bekommen Sie Ihr Geld wieder. ES geht nuir um die Garantie. Ein Fernseher geht ja idR auch nicht nach 2 Jahren kaputt - #608 15.03.2010 12:26 von Mulharste
-
Dasist doch ein unsinniges Statement. Der Staat schreibt Ihnen doch nicht vor,. was gut und schlecht ist, sndern gibt Ihenne ien ENtscheidungshilfe an die Hand! Sie können doch, wenn Sie wollen, ausschließlich ROT essen. Macht Ihnen doch keiner einen Vorwurf. Der Punkt ist jedoch, schauen Sie sich mal im Supermarkt um, was die Leute kaufen - WARUM? Weil Sie es schlicht nicht besser wissen und glaubne was in der Werbung kommt. SIe hinterfragen nicht.
Das betriffft nciht nur die Lebensmittel, sondern das ganze Leben, Es wird ungeprüft aus den Medien übernommen.
Und wenn in Babynahrung Raffinanadezucker, oder gar Alkohol enthlten ist, wäre es sinnvoll, es den Müttern, die darüber überhaupt nicht nachdenken, mitzuteilen.
Leider ist der großteil der Bevölkerung eben nicht in der Lage, gewonnnene Erkenntnisse einzuordnen, zu differenzieren und daraus schlüssiges Handeln abzuleiten. - #609 15.03.2010 12:29 von Mulharste
Die aktuellen Top-Themen



