Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?

Die Liste der Zusatzstoffe auf Nahrungsmittelverpackungen ist oft lang und geheimnisvoll. Nicht jeder Verbraucher kann verstehen, was eigentlich alles in den Lebensmitteln ist, die er im Supermarkt kauft. Notwendiges Fachvokabular oder raffinierte Verschleierungstechnik? Wie ehrlich ist die Nahrungsmittelindustrie?
  1. #600

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    Zitat von Demokrator2007 Beitrag anzeigen
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    Ein schlauer Mensch hat einmal ungefähr folgendes gesagt" verstecke die Fakten unter Entertainment und keiner ....
    Wenn man eine Kartoffel schält und sie dabei so gestaltet, dass sie die Form eines Apfel erhält, dann kann man mit dieser einen verblüffenden Test machen. Man verbindet einer Testperson die Augen und bittet sie, verschiedene geschälte Apfelsorten am Geschmack zu erkennen. So an dritter Stelle kommt dann der "Kartoffelapfel". Dieser wird von der Testperson dann meistens als Boskop identifiziert.
  2. #601

    Zitat von fx33 Beitrag anzeigen
    Sie haben soviel Ahnung vom Kochen wie ein Kuh vom Eislaufen. Sonst wüssten Sie, dass Sie grade Quark verzapft haben.
    Sie kochen vielleicht fettarm und schmackhaft die Lebensmittelindustrie gleicht fettarm nicht durch Finesse der Zutaten sondern durch Geschmacksverstärker und Zuckerersatzstoffe aus.
  3. #602

    Denaturierungsindustrien und Muellhalden

    Es gibt keine "Lebensmittelindustrie" ausser der Landwirtschaft.
    Die Fabriken sind schlicht fast allesamt Denaturierungsbetriebe fuer jene Lebensmittelindustrieprodukte, die aus der Landwirtschaft angeliefert werden. Mit den Meiereien gehts schon los.

    Bereits die industriekonformen Zuchtpflanzen auf Kunstduengerboeden foerdern schon nicht mehr die Gesundheit, weil unser Verdaueungssystem auf die turbogewachsenen Kunstpflanzen von der Evolution her noch lange nicht umgestellt ist. Also belasten sie den Koerper unnatuerlich.
    Ueber dieses bereits minderwertige Material macht sich dann die riesige Denaturierungsindustrie her.
    Panscht Gifte, Zucker, Salz, gehaertete Fette, Loesungsmittel hinein.
    Packt es meistens in Fremd-Substanzen ausschwitzende Kunsstoffe.
    Die Situation ist vergleichbar wie bei Moewen und Kindern, die anstelle unbelasteter Nahrung wie von der Muellkippe voller Industriegifte leben muessen: Krebs, Diabetes, Kreislaufentgleisungen, Allergien und Demenzkrankheiten sind u.a. die Folgen.
    Wir Menschen koennen es nicht mehr aendern, wir veratten mit unserer Art gerade die Welt und die Muellhalde kommt spaetestens ueber die Einkaufstueten in unsere Massentierhaltungsbatterien, die auch schon oft aus Muellmaterial gebaut ist, "recycelt".

    Wenn die in Riesenmengen beigefuegten Billig-Beimischungen mit Suchtpotential wie Zucker, Fett, Salz mit Warnfarben kenntlich gemacht werden muessen, ist das natuerlich keinerlei Systemaenderung zum Guten.
    Es waeren lediglich Warnschilder auf der Muellhalde, die vor besonders problematischen Bereichen warnen.
    Immerhin wenigstens eine kleine Haftungsumlastung: wer dennoch in dem Schrottbereich suhlt, weiss dann wenigstens, dass er es tut.
  4. #603

    Zitat von GrinderFX Beitrag anzeigen
    Ihr Beitrag ist einfach nur falsch, mehr aus falsch, man kann schon sagen, falsch, falscher am falschesten und hier reiht sich jetzt ihr Beitrag ein.
    Es zeigt sich doch immer wieder, dass gerade die teuren Produkte die ungesunden, gelogenen, künstlich hergestellten sind. Warum ist das so? Die .....
    I.
    In meiner Jugend, waren Fertiggerichte gleichzusetzen mit dem Synonym
    " sowas isst man nicht ", jeder wusste das er Mist kauft.
    Heute ist der durchschnittliche Produktmanager in der Industrie angehalten min. 2% Wachstum für sein Produkt zu erwirtschaften, da er sonst nicht im
    Kampf um die höheren Positionen berücksichtigt wird.
    Der durchschnittliche PM hat aber von Lebensmitteln " null Ahnung ".
    Er betet nach was er von der Entwicklung vorgetragen bekommt ( hier sitzen aber leider auch nur zweitklasige Figuren) und könnte auch Kosmetik oder Autoreifen verticken.
    Egal und diese " Egal " führt letztendlich dazu, dass man versucht zu täuschen, nennen wir es mal legalen Beschiss.
    Riesige Erdbeeren auf Milchprodukten in denen sich Erdbeeren nur auf dem Fließband nebenan durchgemogelt haben, sollen dem Verbraucher Fruchtcocktails von ungeahnter Qualität vorgaukeln. Der Gesetzgeber macht da fleissig mit.
    Wenn man das Durchschnittsgewicht Deutscher Bundestagsabgeordneter
    einholen würde, mein Gott, jetzt wissen wir doch endlich warum die Bestuhlung im Bundestag so teuer war und sogar verankert werden musste.

    Fazit: selbst wenn die Lebensmittel im Preise doppelt so teuer wären, würde die Industrie alles daran setzten soviel wie möglich von diesem Geld einzubehalten. Eine Verbesserung in der Qualität der Lebensmittel, wäre sehr
    wahrscheinlich nicht im Sinne der Industrie. Ein Mehr an Gewinn schon.
    Das eigentliche Verbrechen für mich ist die Lügerei, welche sich die ganze Branche der INDUSTRIE-Lebensmittel verschrieben hat.
    In anderen Branchen, wäre man dafür schon längst im Knast.
    Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.
  5. #604

    Zitat von kulturphänomen Beitrag anzeigen
    wirklichen Verbraucherschutz oder tatsächlich aufgeklärte Verbraucher will doch überhaupt
    niemand ... man lasse sich einfach diesen Begriff *Verbraucher* auf der Zunge zergehen

    andererseits muss auch ehrlich gesagt ....
    Hallo,

    blablabla ich habe mich mit beschäftigt und sorry ich ahbe noch andere dinge zu tuen da ich 2 jobs habe um zu überleben. Auch sind die angaben oft verstckt oder viel zu klein als das man sich die zeit nehmen könnte und warum macht man das ? Also deswegen die ampel und gut ist also für die ganz dummen. Kann ihnen doch egal sein als fachmann.
  6. #605

    Der Mensch ist das einzige Tier, das seine Lebensmittel zerstört

    bevor es sie verzehrt. Oder so ähnlich.
    Ich glaube es war Seneca. Müsste nachschauen, geht aber jetzt nicht. Scheint sich also um ein älteres und damit generelles Zivilisationsproblem zu handeln hier.
  7. #606

    Zitat von karmamarga Beitrag anzeigen
    bevor es sie verzehrt. Oder so ähnlich.
    Ich glaube es war Seneca. Müsste nachschauen, geht aber jetzt nicht. Scheint sich also um ein älteres und damit generelles Zivilisationsproblem zu handeln hier.
    Hallo,
    sie sind kein mensch ?
  8. #607

    -

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Mal ganz ehrlich - das MHD interessiert mich auch nicht.

    Ich mache mir Dosensuppen warm, deren MHD 8 Jahre abgelaufen ist, Kartoffelknödel die gut 5 Jahre drüber sind, Ketchups oder Saucen, die laut MHD schon vor drei Jahren fällig waren.

    Die Industrie hat mit Sicherheit festangestellte "MHD-Ausdenker" - schliesslich soll der Kunde ja wegwerfen und neu kaufen.

    Das Balsamicodressing für meinen heutigen Salat trägt das MHD 03.09.2009 , wurde erstmals im November 2009 geöffnet und die Restmenge war heute noch völlig in Ordnung.

    Auch die MHD sind nichts als eine dreiste Lüge der Industrie. Bei "zu verbrauchen bis" sieht das anders aus, das kann man schon Ernst nehmen.
    ???

    Ernst nehmen müssen Sie es ja nicht, aber wenn das MHD abgelaufen ist, sollte man eben die Ware prüfen. Es heisst ja MHD, weil der HErsteller bis zu diesem Datum GARANTIERT, dass det Zeuch in Ordnung ist. D.h. wenn es vorher ungenissbar wird, bekommen Sie Ihr Geld wieder. ES geht nuir um die Garantie. Ein Fernseher geht ja idR auch nicht nach 2 Jahren kaputt
  9. #608

    -

    Zitat von the.memory.hole.1984 Beitrag anzeigen

    Die Ampel ist irrefuehrend und die Beispiele im SPIEGEL sind tendenziell, weil nur "ungesunde" Nahrungsmittel dargestellt wurden. Die Diaet-Brause wird eine gruene Ampel bekommen (kein Salz, kein Zucker, keine Kalorien), der Bio-Oeko-Apfelsaft die rote Karte (zuviel Zucker).

    WIE GENAU hilft uns das dabei, bessere Entscheidungen zu treffen?

    mindestens vier Gruenden nicht ab:

    1.) Diese Art Verdummung hat nirgendwo funktioniert. Z.B. in den USA ist fuer jeden klar zu sehen, wieviel Salz,Fett, usw. Was hat das gebracht? Jetzt saufen die Amis Diet Coke statt O-saft und werden noch fetter und noch kraenker.

    2.) Es ist nicht ein Mangel an Informationen, der zur Obesity und Diabeteswelle fuehrt. Es weiss doch jedes Kind, dass ein gruener Salat kalorienaermer ist als eine Pizza. Eine Ampel wird genausowenig helfen, die Fettsucht zu beenden, wie die Warnungen auf Zigarettenpackungen hilft, das Rauchen zu beenden.

    3.) Eine Ampel wird dazu fuehren, dass Lebensmittel entsprechend "gruen-designed" werden. Das heisst: noch mehr Zuckerersatzstoffe, noch mehr Natriumglutamat und Geschmacksverstaerker, noch mehr "fettarm" und "fetfrei" - alles Nahrungsmittel, die weder gesund sind, noch irgendwie helfen werden, die Fettwelle zu stoppen. Die Aufgabe wird sein, wie geben wir den Menschen, wass sie wollen (fett, suess, salzig) ohne ein rotes Licht zu kriegen. Die Nahrungsmittelchemiker werden die Antwort finden und sie wird vermutlich nicht "gesund" sein.

    4.) Die Motivation des Staates ist nicht das Wohl der Buerger, sondern das Einsparen von Geld. Hier werden durchaus gesunde Nahrungsmittel (O-Saft, Olivenoel, Honig) verteufelt werden, weil der Staat glaubt, hier Kohle sparen zu koennen.

    Ein massvoller, bewusster Umgang mit Nahrung ist der Anfang gesunder Ernaehrung. Eine Ampel kann das nicht erzielen, sondern wird das GEGENTEIL bringen - Industriefrass wird gruen-designed, natuerliche oder naturnahe Lebensmittel werden auf der (Rot-)Strecke bleiben.

    Ein Staat, der seine Buerger dahingehend indoktriniert, dass alles, was Zucker, Fett, Salz, und Kalorien enthaelt schlecht ist, ist genauso bloedsinnig, wie ein Staat, der sagt, dass alle Araber Terroristen sind. Ampel ist Volksverdummung.

    Prost,

    TMH
    Dasist doch ein unsinniges Statement. Der Staat schreibt Ihnen doch nicht vor,. was gut und schlecht ist, sndern gibt Ihenne ien ENtscheidungshilfe an die Hand! Sie können doch, wenn Sie wollen, ausschließlich ROT essen. Macht Ihnen doch keiner einen Vorwurf. Der Punkt ist jedoch, schauen Sie sich mal im Supermarkt um, was die Leute kaufen - WARUM? Weil Sie es schlicht nicht besser wissen und glaubne was in der Werbung kommt. SIe hinterfragen nicht.
    Das betriffft nciht nur die Lebensmittel, sondern das ganze Leben, Es wird ungeprüft aus den Medien übernommen.
    Und wenn in Babynahrung Raffinanadezucker, oder gar Alkohol enthlten ist, wäre es sinnvoll, es den Müttern, die darüber überhaupt nicht nachdenken, mitzuteilen.

    Leider ist der großteil der Bevölkerung eben nicht in der Lage, gewonnnene Erkenntnisse einzuordnen, zu differenzieren und daraus schlüssiges Handeln abzuleiten.
  10. #609

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    Zitat von die.rothe.elli Beitrag anzeigen
    so wie ich das sehe, werden die verbraucher doch von vorne bis hinten beschissen...
    hab heute mal wieder einen blog-beitrag gelesen, der das mal wieder belegt: http://blog.marktjagd.de/allgemein/b...or-gentechnik/
    man ey.. hier gehts um babynahrung... kleine unschuldige wesen und selbst da schreckt man nicht vor lügengeschichten zurück... wenn ich ma ein kleines hab, guck ich auf jeden fall zweimal oder am besten noch dreimal hin, mit was ich mein baby fütter...
    Nicht dreimal hingucken....
    Einfahc kein Gläschen füttern .... Größere Menge y/x einkaufne. Kochen - nciht würzen - pürieren - Portionsweise einfrieren - füttern.
    Schaune was dem Kinde schmeckt...fertsch