Then the Maserati and then the Volvo. Now I’ve just got the Mazda,’
Mehr Verwirrung war selten: Das Tauziehen um die wirtschaftliche und politische Zukunft Griechenlands entwickelte sich zu einer beispiellosen Achterbahnfahrt. Die Zukunft des Landes ist ungewiss. Wäre es für die Griechen besser, die Eurozone zu verlassen?
Then the Maserati and then the Volvo. Now I’ve just got the Mazda,’
Wegen höherer Sozialhilfe - Griechen infizieren sich absichtlich mit HIV
Die Zahl der HIV-Infektionen steigt in Griechenland sprunghaft an. Viele Menschen stecken sich in ihrer Verzweiflung absichtlich mit dem tödlichen Virus an. Denn die staatlichen Leistungen für Infizierte liegen weit über denen für Arbeitslose.
In Griechenland stecken sich offenbar Menschen absichtlich mit dem HI-Virus an, um Sozialhilfe zu erhalten. Das berichten Ärzte und Seuchenexperten in Athen. Schockierend nennt der Klinikdirektor des Athener Rotkreuz-Krankenhauses und Epidemiologe Marios Lazanas die Entwicklung. Mehrere Patienten hätten sich ihm offenbart und ihre finanzielle Not als Grund für eine bewusste Infektion genannt. Er führt diese vor allem unter Drogenabhängigen umgreifende Praxis daher auf die aktuelle Wirtschaftskrise und die Perspektivlosigkeit der Menschen zurück. „Uns erschüttert jedoch, dass sich einige Menschen deshalb absichtlich anstecken“, erklärt der Vorsitzende der griechischen Forschungsgruppe zur Aids-Bekämpfung.
HIV-Positive beziehen in Griechenland zusätzlich zu ihren Medikamenten lebenslang etwa 700 Euro im Monat. Das ist deutlich mehr als zum Beispiel Arbeitslose erhalten. Sie müssen sich unabhängig von der Höhe ihres letzten Einkommens mit 461 Euro monatlich begnügen und bekommen das Geld maximal ein Jahr lang.
(...)
Die griechischen Medien sehen im Spardiktat des Staates nur die vordergründige Ursache für das schockierende Phänomen der vorsätzlichen HIV-Infektionen. Der eigentliche Grund sei, dass es in Wirklichkeit noch nie ein soziales Netz in Griechenland gegeben habe. Denn genauso wie sich die Politiker mit geschönten Zahlen in die Eurozone gemogelt hätten, seien in Sachen Sozialleistungen jahrelang nur potemkinsche Dörfer aufgebaut worden.
http://www.focus.de/politik/ausland/...id_688144.html
Suizid, Drogen, HIV - Die Griechen richten sich zugrunde
Die wirtschaftlichen Probleme treiben einige Griechen in die Sucht
Die griechische Finanzkrise hat sich zur Lebenskrise entwickelt. Vermehrter Drogenkonsum, zunehmende HIV-Infektionen und signifikant gestiegene Selbsttötungen sind die Folgen der Not in Griechenland.
Die vorige Woche von der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ online veröffentlichte Untersuchung mit dem Untertitel „Vorzeichen einer griechischen Tragödie“ stützt sich unter anderem auf Daten der griechischen Regierung und der Europäischen Union. Die Autoren erkannten eine beunruhigende Verschlechterung von Gesundheitsdaten in den vergangenen Jahren, in denen Griechenland mit der Rezession kämpfte. Im griechischen Parlament vorgelegte Zahlen zeigen demnach, dass 2010 die Zahl der Suizide um 25 Prozent gegenüber 2009 stieg. In der ersten Hälfte 2011 nahmen sich dem Gesundheitsministerium zufolge sogar 40 Prozent mehr Menschen das Leben als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.
(...)
http://www.focus.de/gesundheit/news/...id_676235.html
Was ist das für ein System? Sind das die Blüten des Neoliberalismus? Gibt es da noch ein besser oder schlechter?
Den Griechen geht es in der EURO Zone besser denn je in den letzten Jahrhunderten. Das ist glasklarer Fakt. Vor 35 Jahren gab es in vielen Dörfern weder Schule noch befestigte Straße geschweige denn Selbstwähltelefon oder einen Arzt.
Dabei könnte es den Griechen viel besser gehen als anderen Nationen in der EU.
Hier ist der Beweis:
In Griechenland gibt es schätzungswesise 2 - 3 Millionen Autofahrer, wovon jeder jeden Tage mindestens 10 - 20 gravierende Verkehrsverstösse gegeht. z.B.
- Rasen in der Stadt und auch ausserhalb. Für griechische Autofahrer sind bisher Geschwindigkeitsbegrenzungen nur Richtwerte, die jederzeit überschritten werden können.
- Linksabbiegen aus der zweiten und dritten Reihe, mit Inkaufnahme von Behinderungen, der wenigen Autofahrer, die sich richtig links eingeordnet haben, gegebenenfalls auch von Autofahren, die nur geradeaus weiter wollen.
- Überfahren von roten Ampeln, bisher Volkssport
- Parken immer und überall, wo der Wagen noch reinpasst, auf Zebrastreifen, auf Fussgängerwegen, vor Einfahrten oder mitten auf der Strasse, weil man ja nur ein paar Minuten am Kiosk ist.
Fazit: Jeden Tag nur 100.000 Autofahrer, mal € 100 macht 10.000.000 Euro pro Tag und im Jahr 3.65 Milliarden.
Innerhalb weniger Jahre wäre Griechenland saniert, OHNE grvierende Einschnitte im Sozialsystem.
Ich werde mich demnächst der Stadt Athen andienen als Knöllchenschreiber, bei 5 % Provision wäre ich in ca. einem Jahr Millionär. Statt H. Reichenbach und die Troika zu schicken, sollten besser 10 Kompanien Politessen geschickt werden, das wäre effektiver.
Wäre es besser für Deutschland und Europa wen D den Euro Raum verlassen würde?
Ja.
...von der europäischen Armutsfront.
Letzte Nacht im Musikclub "Botanikos", in der Nähe der Odos Pireus gewesen. Dort sangen Marinella, N. Theodorou und die Herren Petrakis und Markakis. Das Programm begann wie immer Punkt Mitternacht, der Laden war bis auf dem letzten Platz gefüllt, ca. 1.200 Zuhörer. Nach deutschen Verhältnissen mindestens 25 % überfüllt aber wie in GR üblich wird auch der letzte freie Platz und wenn es vor dem Notausgang ist, mit Tischen und Stühlen zugepflastert.
Wir waren zu acht und mussten zusammen € 400,00 Eintritt berappen, dafür gab es zwei Flaschen Cutty Sark und Softdrinks sowie Knabbernüsse.
Um ca. 03:00 h war die Stimmung auf dem Siedepunkt, die Leute haben auf der Bühne und auf Tischen getanzt. Ich bin zwischendurch mal draussen vor die Tür gegangen, dort war die Armut mit den Händen zu greifen. Gegenüber des Clubs, der Kontrast könnte nicht grösser sein, ein bankrotter Industriebetrieb. Vor dem Club, u.a. zwei Porsche Cheyenne, ein Porsche Carrera S, ein Porsche Boxster, zwei BMW X 5, ein BMW X 6, ein MB ML 350, eine Maserati, eine Bentley und ein Jaguar. Um 04:00 h haben wir den Club verlassen und kamen in die rush hour, denn in dieser Gegend reiht sich ein Club an den anderen und alle sind voll.
Mir ist nicht bange um die Griechen.
Sie glauben, dass die Handvoll Partyclowns den Rest Griechenlands ernähren werden? Statt Geld rausschmeissen Schecks an Arme ausgeben? Die, die wie Sie getanzt haben, lassen sich Ihren Luxus im Gegenteil von den Armen in Hellas bezahlen. Es wäre Griechenland das einzigste land auf der Welt, wenn das nicht so wäre.
rolli
Wer sagt denn,dass es den Griechen nicht besser geht als anderen Nationen in der EU? Hier eine Liste des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf,kaufkraftbereinigt von 2009:
Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf
Griechenland lag hierbei vor 14(!) der 27 EU-Mitglieder und auch vor dem bald 28.,Kroatien
Beruecksichtigt man hierbei aber noch die griechische Schattenwirtschaft,die auf bis zu 40%(!) des BIP geschaetzt wird,so kann man getrost vermuten,dass Griechenland 2009 noch zu den wohlhabensten EU-Laendern gehoerte.
Womoeglich sogar wohlhabender als Deutschland.Genaueres wissen wohl bestimmte Leute in der Schweiz,Liechtenstein etc.
Es war ein sehr hohes Niveau,von dem aus Griechenland anfaengt herunterzukommen.
Ein Niveau,von dem die Menschen in der Slowakei und in Estland,deren Laender ebenfalls fuer den Rettungsschirm buergen muessen,nur traeumen koennen.
Der-im Moment eingefrorene-Mindestlohn in der Slowakei betraegt 317 Euro.All die Slowaken,die fuer diesen Mindestlohn arbeiten (wenn sie ihn ueberhaupt bekommen) werden sicher sehr viel Verstaendnis fuer das griechische Gejammer haben.
Aber wer ist schon bereit,Slowaken oder Esten zuzuhoeren? Die haben eben keinen Aristoteles oder Alexis Sorbas.Also was interessiert deren Schicksal schon einen Westeuropaeer."Estnischer Weeeein"? Pustekuchen...
Ich glaube nicht das es für Deutschland gut wär die Europäische Union zu verlassen, dass würde unsere Wirtschaft nur noch mehr schwächen.
Der Euro an sich ist eine gute Währung für Europa und besteht auf dem Wirtschafts- und Finazmarkt. Die Wirtschaftskrise ist nicht durch den Euro gekommen und Griechenland ist schon vorher ein Desaster gewesen, auch wegen der Polistischen Führung in GR.