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Wäre der Wohlstand ohne Atomkraft gefährdet?

Die Debatte um die Abkehr von der Atomenergie dauert an. Besonders die Folgen für die Wirtschaft werden kontrovers diskutiert. Wie abhängig ist der Wohlstand in Deutschland von der Kernenergie? Wäre er durch den Ausstieg ernstlich gefährdet?
  1. #520

    Hühner

    Zitat von exwro Beitrag anzeigen
    Atomstrom ist Co2 frei und ständig verfügbar und hat eine extrem hohe Energiebilanz und günstig zu produzieren..
    (Deutschland hat keine grossen möglichkeiten Pumspeicher zu bauen,(wie z.B Norwegen) die den strom speichern können, und ist somit auf Energie Quellen angewiesen die ständig verfügbar sind.

    Atomkraftwerke abschalten bedeutet:
    -Atomstorm aus dem Ausland importieren.(Die weniger hohe Sicherheitsstandarts haben. Polen baut gerade neue Atomanlagen direkt an der Grenze)
    -neue teure Kohle Kraftwerke zu bauen, die die Umwelt mit C02 belasten.
    -Gaskraftwerk errichten und das Gas aus Russland importieren. (Abhänigkeit der Russen)
    -Deutschland mit Windkraftwerken zu betonieren,Landschaftverschandelung(auch überlandleitungen) Lärm und Schattenwurf für die angrenzenen Personen. Dazu die sehr teueren Leitungsverlegung..die auch einige Proteste zur folge haben dürfte...
    -Spitzentechnologie mit den hösten Sicherheitsstandarts und Arbeitsplätze aus Deutschland zu vertreiben..

    Die ganzen Kosten für den übereilten Austieg der gesamten Gesellschaft in Rechnung zu stellen und damit die ---Binnenkonjuntur abzuwürgen, die Sozialleistungen nach oben schnellen lassen, die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrien weiter schwinden lassen.

    Das kann doch nicht die mehrheit der Deutschen wollen.!!!!

    Deutschland braucht einen vernünftigen Konsens. Keiner sagt das Atomkraft der Weisheit lezter Schluss ist und das ein umbau schon aus gründen der schwinden Uran Rohstoffe sinnvoll ist. Aber so lange es keine realistischen und bezahlbaren Alternativen gibt ! sollte daran festgehalten werden. Allerdings unter wettbewerbs gleichen Bedingungen die die weiterentwicklung von regenertiven Energien nicht behindert sondern fördert(auch aus Gewinnen aus Atomstrom)
    und einen entgültige Klärung der Entlagerung.
    Doch, doch, die Grünen haben dafür gesorgt, dass Deutschland einem Hühnerhaufen gleicht!
  2. #521

    falsch!

    Zitat von Harald Lennartson Beitrag anzeigen
    Hier werden immer wieder die gleichen Märchen von unterschiedlichen Leuten verbreitet:

    AKW sind CO2-frei. Stimmt nicht - der CO2-Ausstoß liegt irgendwo zwischen 40 bis 160 g/kWh. Uran muss gefördert werden, aufbereitet werden und die AKW müssen gebaut werden. Da werden Unmengen an CO2 freigesetzt.

    Deutsche AKW sind die sichersten der Welt. So ein Quatsch! Die Dinger, die hierzulande rumstehen, sind uralt. Zwar immer mal wieder nachgerüstet, aber Japan ist sicher technologisch auf Augenhöhe mit Deutschland (komisch: Früher wurde uns immer erzählt, die Japaner würden uns abhängen - jetzt laufen hier Atomdummies rum, die setzen Japan mit den Russen gleich!)

    Googeln lohnt sich!

    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF41...~Scontent.html

    http://diana.agirl.ch/umweltschutz/a...der-atomlobby/

    Und nun noch etwas, was auch der verbohrteste Atomdummy nicht wollen sollte:

    http://www.google.de/images?q=Kinder...N&hl=de&tab=wi

    Dann fahren wir eben mal mit dem Fahrrad alle Wege unter 5 km - oder ist es das nicht wert?
    Auch wiederum falsch! Die AKWs sind doch vorhanden!
  3. #522

    -

    Zitat von eastindian Beitrag anzeigen
    Ihre Datendarstellung in allen ehren, allerdings müssen Sie einmal bitte eine Quelle angeben, bevor ich diese Informationen für mich als gehaltvoll werte.
    Die Quellen habe ich in dem Beitrag gelistet, auf den sich meine Antwort bezog. Sie müssen allerdings bei den Fossilen Kraftwerken selber addieren. Ist eine lange Liste.

    Spitzenlaststrom habe ich dabei vollständig weggelassen. Ich habe vielmehr nur die Grund und Mittellastkraftwerke berechnet. Also jene Kraftwerke mit langen und mittleren Regelzeiten. Spitzenlasten abzufangen ist nicht die Aufgabe von AKW's. Deren Regelung ist viele zu träge. Sie produzieren vielmehr kostant vor sich hin. Ähnlich wie unsere Braunkohlekraftwerke. Sie können also Lastschwankungen gar nicht ausgleichen.

    Dafür brauchen sie die Mittellast und die Spitzenlastkraftwerke.
    Natürlich macht sich dann eine Flaute im steigenden Strompreis an der Leipziger Börse bemerkbar. Geanuso wie Tage mit Starkwind, an dene sie teilweise den Strom hinterhergeworfen kriegen. Es ist aber wie sie sagten alles eine Frage der Regelungstechnik. Da behindern AKW sogar mehr als sie nützen. Ein AKW auf eine andere Leistungsstufe zu bringen dauer Stunden bis Tage. Das heißt sie können nicht regeln.

    In dem Zusammenhang sei erwähnt, dass 32000 MW installierter Leistung in der Windkraft
    im Schnitt 4406 MW erzeugter Leistung gegenüberstehen.
    Im Jahresschnitt sind dies 14%. Das ist natürlich ein gewaltiger Regelungsbedarf, aber nicht unmöglich, sofern sie grundlast reduiern, mittellast hochfahren und den strompreis flexibel gestalten. denkbar wären sogar negative strompreise an tagen mit starkwind um industrie un dprivathaushalten zum verbrauch zu animieren.

    Ansonsten gehe ich davon aus, dass Deutesche AKW in etwa so sicher sind wie andere AKW auch. Das ist reiner nationalismus. fahren sie nach Schweden sagen die ihnen, die hätten die sichersten. Fahren sie nach FR behaupten die das selbe. in den USA und Japan dito. das ist eher so wie beim fußball.



    hier der urprungsbeitrag:

    http://forum.spiegel.de/showthread.p...03#post7551703
  4. #523

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    Ich möchte auch weiterhin den saubersten und ständig vorhandenen Strom, Strom aus AKWs. Dies meinen Kindern und Enkel zuliebe!
    Welche Partei im aufgeregten Deutschland kann ich künftig wählen?
    Da fällt mir Nichts mehr ein!
  5. #524

    Zitat von firem Beitrag anzeigen
    Das Messgerät verbraucht 500 Milliwatt/h. Klingt doch enorm. Ist aber nur 0,05 Watt.
    1) Einheiten sind falsch. Verbrauchte Energie wird in Wattsekunden = Joule gemessen, wahlweise auch z.B. in (Kilo)Wattstunden. Leistung aka. Verbrauch in Watt
    2) Milli = 1/1000, nicht 1 / 10 000.

    Der Unterschied ist schon wichtig. 900 km und man ist in München, 900 km/h und man kommt gerade mal durch die paar nächsten Alleebäume.
  6. #525

    Schleudergeräusche

    Zitat von klaus meucht Beitrag anzeigen
    Die Frage ist was ist Wohlstand. Ist es wirklich ein Wohlstandsverlust wenn wir die Waschmaschinen vor allen Nachts statt tagsüber laufen lassen?....

    Die Waschmaschine ist nur ein Beispiel. Vieles ist eine Frage der Bequemlichkeit, und nicht eine Frage des Wohlstandes.
    Die Fließgeräusche in der Zu- und Abwasserleitung, sowie die Pump- und Schleudergeräusche der Waschmaschine, nachts, empfinde ich als sehr störend, wenn nicht sogar gesundheitsgefährdend.
    Da gebe ich für die Energie lieber ein paar Cent für den teuren Tagesstrom mehr aus und habe dafür einen erholsameren Schlaf.
    Die Verbrauchsenergie ist ja die gleiche. Tagsüber kostet sie eben nur etwas mehr und die Energiebosse freuen sich.
  7. #526

    Windkraft- & Solarenergie ist für die Preisbildung nicht relevant

    Warum nicht?

    Weil die Preise nuneinmal auf den zur Herstellung der Strommengen aufzuwendenden Kosten beruhen.
    Windkraft- und Photovoltaikanlagen liefern aber keine konstanten Energiemengen aufgrund der offensichtlichen Wetterabhängigkeit. In Zeiträumen ihrer Minderleistung müssen Kohle-, Wasser- und vor allem Kernkraftwerke einspringen, die erheblich andere Kostensätze zur Erzeugung besitzen.

    Wenn also die Herstellungsverfahren nicht sicher sind, können die ihnen zugrundeliegenden Herstellungskosten nicht zur Preiskalkulation verwendet werden. Es ist nämlich davon auszugehen, dass man zwischenzeitlich auf ein anderes (billigeres oder teureres) Verfahren umsteigen muss.

    Bedeutet: Zur Preisbildung werden nur die jederzeit steuerbaren und stabil produzierenden Erzeugungsverfahren mit ihren Kosten kalkuliert: Kern- und Kohlekraftwerke (Die restlichen verfahren besitzen geringe Anteile und sind oft teurer)

    Die Mengen an Strom die mengenmäßig und zeitmäßig schwer vorhersehbar durch Wind- und Photovoltaikanlagen erzeugt werden, werden über die Strombörse gehandelt.
    Sie sind meist nie Bestandteil einer Kalkulation von Versorgungspreisen. Die Preise bilden die konventionellen (stabilen) Erzeugungsverfahren!
  8. #527

    Atomkraft? Nein, danke!

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    Ich möchte auch weiterhin den saubersten und ständig vorhandenen Strom, Strom aus AKWs. Dies meinen Kindern und Enkel zuliebe!
    Welche Partei im aufgeregten Deutschland kann ich künftig wählen?
    LACH!!! XD XD

    Da sieht's inzwischen schlecht aus bei den sogenannten Volksparteien... Mir ist der Blick in ihr Parteienprogramm zu schade, aber evt. strebt die NPD noch nach Atomstrom?
  9. #528

    -

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    Ich möchte auch weiterhin den saubersten und ständig vorhandenen Strom, Strom aus AKWs. Dies meinen Kindern und Enkel zuliebe!
    Welche Partei im aufgeregten Deutschland kann ich künftig wählen?
    Ständig vorhanden isrt da auch nix. Uran ist auch endlich. Sie haben aber immernoch das Problem der Enldagerung die sie ihrne Kindern und Enkeln aufbürden möchten. Machen sich doch mal folgendes Gedankenexperiment:


    Stellen sie sich mal vor unter Adenauer wären vor sechzig Jahren Thorium Reaktoren gebaut und stillgelegt worden. Dann dürften wir heute damit beginnen sie abzubauen.

    Stellen sie sich mal vor zu Kaiser Willhelms Zeiten hätte sich in einem AKW ein Störfall wie Tschernobyl ereignet. Wir wären heute erst in der Lage diesen Reaktor vollständig zu sanieren.

    Stellen sie sich vor Friedrich der Große hätte Thorium oder Fusionsreaktoren gebaut. Erst heute könnten wir die Reaktoren aus der Zwischenlagerung hohlen.

    Stellen sie sich vor in einem AKW von Leonardo da Vinci hätte sich ein Störfall ereignet der Venedig und die halbe Po-Ebene verseucht hätte. Dann dürften wir heute erst wieder damit beginnen, das Gebiet neu zu besiedeln.

    Stellen sie sich vor die Neandertaler hätten AKW`s betrieben, dann würden wir uns heute noch mit über 30% des von ihnen produzierten Plutoniums herumschlagen

    Stellen sie sich vor Homo Erectus hätte AKW's betrieben. Erst jetzt ist deren Abfall in einem Endlager soweit abgeklungen, dass er nicht mehr gefährlich ist. Das Endlager hätte aber über die letzten 1.000.000 Jahre von der Biosphäre getrennt sein müssen. Das sind 40.000 Generationen!

    Stellen sie sich vor, bis vor wenigen Jahrzehnten waren Afgahnistan und Somalia halbwegs entwickelte Staaten. Wie sieht es da heute aus? Was wäre wenn sie Atommüll hätten?

    Ich habe keine Angst vort der Zukunft mit erneuerbaren Energien. Ich habe Angst vor der Vergangenheit aus Atommüll.
  10. #529

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    Ich möchte auch weiterhin den saubersten und ständig vorhandenen Strom, Strom aus AKWs. Dies meinen Kindern und Enkel zuliebe!
    Welche Partei im aufgeregten Deutschland kann ich künftig wählen?
    Wie wärs mit Auswandern nach Frankreich?








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