Forum: Wirtschaft
Verdienen Lufthansa-Piloten zu wenig?
Piloten gehören zu den Besserverdienern in Deutschland - insbesondere bei der Lufthansa. Ist ihr Streik trotzdem berechtigt?
- #1 17.02.2010 11:43 von Sunny
Fragen wir doch mal Guido.. ;)
Aber im Ernst: Piloten haben sicher einen anstrengenden und verantwortungsvollen Job, aber den haben andere Berufsgruppen mit wesentlich geringerem Salär auch (Busfahrer z.B. - und unter der Annahme, dass die Angaben zu den Gehältern stimmen). Bleibt also die Frage: was sind die Fluggesellschaften zu zahlen bereit, und das testen die Piloten jetzt aus.
Ist ja auch mindestens 2 Jahre her, seit das letzte Mal Piloten gestreikt haben...
Kurze Frage: wer bezahlt eigentlich eine Pilotenausbildung? Geht der Pilot in Vorleistung? - #2 17.02.2010 11:43 von unente
"Cockpit" will für Arbeitsplatzsicherheit streiken, nicht für mehr Geld.
Zitat von spon - #3 17.02.2010 12:08 von
Auf zu neuen Ufern !
Die Probleme mit Sysop werden grösser. In einer marktwirtschaftlichen Tarifauseinandersetzung ist es vollkommen egal, ob wie hier die Piloten gut verdienen oder nicht. Es geht ausschliesslich um den Interessenausgleich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Lufthansa hat trotz stärkstem Wettbewerb gute Erträge; garantiert unter anderem durch den Einsatz der Piloten und des fliegenden und nicht fliegenden Personals. Warum sollen hiervon ausschliesslich die Aktionäre profitieren ? Warum sollen die Mitglieder von Cockpit tatenlos zuschauen, wenn ihre Arbeitsplätze weg rationalisiert werden zugunsten von Billigfliegern unter dem Dach der Lufthansa? Ich denke, die Akzeptanz eines Streikes ist von der Bevölkerung erst dann gegeben, wenn Unternehmen wie Lufthansa gezwungen werden, ihre Unternehmensstrategie auch an den Beschäftigten zu orientieren. Wir brauchen mehr Streiks, um das Perfide in den Unternehmensstrategien 1fach unmöglich zu machen. Jede Drohung, Unternehmensverwaltungen in das Ausland zu verlagern, zeigt von der fehlenden moralischen Qualifikation dieser sogenannten Manager, deren Leistung nur im unteren Drittel des Rankings weltweit gewürdigt wird.
- #4 17.02.2010 12:14 von
Naja
Bei der wirtschaftlichen Lage zu streiken ist nicht so ganz ungefährlich. Durch die Wirtschaftskrise ist der Fracht und auch der Personenverkehr so stark zurückgegangen wie noch nie zuvor. Ob da ein Streik wirklich Sinn macht, wenn dann die Airline pleite macht, wage ich zu bezweifeln. Unternehmen müssen Überkapazitäten nun mal abbauen können, um ihr Überleben zu sichern.
- #5 17.02.2010 12:17 von
Schon wieder diese Boulevard-Vorlage, die am Thema vorbeigeht. Es geht nicht um Gehaltsverhandlungen, sondern um Rettung der Arbeitsplätze in Lufthansa-Cockpits und gegen das vehemente "Outsourcing", das seit Jahren vom Management betrieben wird-entgegen geschlossener Vereinbarungen.
Die Pilotenschaft bietet sogar eine Nullrunde an. - #6 17.02.2010 12:17 von
Schon wieder diese Boulevard-Vorlage, die am Thema vorbeigeht. Es geht nicht um Gehaltsverhandlungen, sondern um Rettung der Arbeitsplätze in Lufthansa-Cockpits und gegen das vehemente "Outsourcing", das seit Jahren vom Management betrieben wird-entgegen geschlossener Vereinbarungen.
Die Pilotenschaft bietet sogar eine Nullrunde an. - #7 17.02.2010 12:18 von Arthi
Eurowings
Es wird immmer von Lufthansa, Germanwings und LufthansaCargo geschrieben. Gehört Eurowings nicht auch zum Verbund, oder streiken die nicht?
- #8 17.02.2010 12:30 von Onkel Uwe
Korrekt und Danke
Zum anderen sei mal angemerkt, dass das hohe Gehalt der Piloten auch daher rührt, dass sie die Ausbildung abstottern dürfen. Und die ist nicht billig.
Was den restlichen Vergleich angeht steht dann wieder die Frage: bekommen Piloten zu viel oder werden Angestellte anderer Reiseunternehmen (Bus&Bahn) nicht vielleicht zu schlecht bezahlt, trotz ihrer tatsächlichen Verantwortung?
Da bezahlt man ja meist lieber den Manager mit seiner Pseudoverantwortung, die er dann doch nie trägt... - #9 17.02.2010 13:18 von unente
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