Forum: Wirtschaft
Verdienen Lufthansa-Piloten zu wenig?
Piloten gehören zu den Besserverdienern in Deutschland - insbesondere bei der Lufthansa. Ist ihr Streik trotzdem berechtigt?
- #1790 19.04.2010 08:47 von
Bevor Sie sich erdreisten, alle unter einen Hut bringen zu wollen: Als die Kollegen streikten, wollten Sie nur das haben, was vor dem ganzen Privatisierungswahn bezahlt wurde. Und das war schon lächerlich wenig. Durch die "Vereinigung" beider Deutscher Staaten und dem daraus resultierenden Chaos - beamtete Kollegen in Anfangs und Endbesoldung im Westen, angestellte Kollegen im Osten, später dann auch im Westen - das machte unglaubliche Unterschiede der Bezahlung bei gleicher Arbeit. Nur das sollte angeglichen werden! Also nennen sie so etwas bitte nicht unverschämt!! Und informieren Sie sich doch bitte vorher. Sie haben vermutlich nur die ganzseitigen, und verlogenen Anzeigen in den Tageszeitungen gelesen? Und geglaubt? Nun zu den Ärzten: Ich kenne einige privat - sehr gut! Und einer von denen, der mir mein Leben erhalten hat, kämpft tagtäglich um sein Überleben-der finanziellen Art. Weil er kein "Künstler" ist, der Prommis die Brüste hebt!
Da haben Sie wieder alles in einen... murrle01 - #1791 25.04.2010 07:22 von
- #1792 14.08.2010 17:55 von
- #1793 07.11.2010 23:22 von
- #1794 08.11.2010 09:27 von
Verdienen Lufthansa-Piloten zu wenig?
Das ist ja wieder eine Umfrage! Kopfgeschüttel!
Jede Arbeit hat seinen Preis - und ob die Piloten zu "wenig verdienen" - kann man doch nicht beurteilen - jedenfalls kaum einer der Foristen - sonst müssten Unerlagen her, wieviel Prozent vom Umsatz sind dem Arbeitnehmer zu zahlen - auf weiviele Arbeitnehmer teilt sich der Betrag nochmals unterteilt in die verschiedenen Beschäftigungen ,auf.
So pauschal ist das sicherlich nicht zu beantworte. Es geht auch nicht um "gut" oder "schlecht" bezahlt,was das auch immer in Beträgen sein soll, vielmehr um die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Unternehmens . Verdient das gut, kann er eine außerordentliche Zulage gewähren, verdienet es schlecht, sollten die Arbeitnehmer etwas zurückzahlen. Die Zeit der 70ziger Jahre in Berlin ,unter der SPD , als tausende von kleinen und mittleren Firmen
zugunsten der heutigen Bausünden schließen mußten und entweder die kleinen Zulieferunternehmer in Rente gingen oder in die Bundesrepublik abwanderten, war für Berlin eine Katastrophe. Allein im Bezirk Schöneberg waren plötzlich
über 4000 Betriebe weg, auch kaputt gemacht durch aufgehetzte BEschäftigte durch die Gewerkschaften. Und was machten die Arbeitsgerichte? Sie entschieden - wei politisch gewollt - gegen die kleinen und mittleren Unternehmer, denen es wirtschaftlich oft schlechter ging als den Arbeitnehmern , indem sie noch bei Fehlverhalten der Arbeitnehmer (dauernd besoffen oder bekifft etc.) hohe (3 Monatsgehälter) Abfindungen entschieden. Eine meinr Aufgaben war es damals , an den Gerichtsverhandlungen teilweise teilzunehmen und da kam mir schon der "Kaffee hoch" . Die Ausgabepolitik seit 1970 war so verheerend, dass die heutige Misere vorhersehbar war, denn jede Regierung einer anderen Partei hatte schlechte Karten , wenn diese zu mehr Zurückhaltung in den Ausgaben aufrief und ich habe erlebt, wie ein Unternehmer (Industrielackiererei) die Lackierer verdienten schon immer hervorragend von den eigenen Beschäftigten kaputt gemacht wurde durch zu hohe Lohnforderungen und diese so dumm waren, dass sie nicht merkten, wie sie sich den Ast absägten, auf dem sie saßen. Das kommt bei den Aufhetzern - wei den Gewerkschaften -heraus. Sie können auch die heutigen Gewerkschaften und den Mieterverein dazu zählen. Dass berechtigte Mängel abgestellt werden müssen ist gut und dafür sollten diese Leute da sein, unterdessen wird - ohne Unrechtsbewußtsein - gefordert, was nachher vom Gericht als "nicht zulässig" abgeschmettert wird und dann wird gejammert, wenn an bestimmte Leute keine Vermietungen
mehr vorgenommen werden.
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