Die wirtschaftliche Situation der USA bleibt auch noch vielfältigen Maßnahmen der Obama-Regierung angespannt und führte sogar zu einer kritischen Bewertung des Landes durch eine Rating-Agentur. Wie gefährlich ist das Haushaltsdefizit der USA für die Weltwirtschaft?
Wenn man genau hinsieht, sieht das Bild völlig anders aus. So jedenfalls sehen es die Ökonomen des Wallstreetjournals und vieler anderer Fachblätter. Die Wirtschaft in den USA gibt es nicht mehr. jedewnfalls nicht die althergebrachte, und für den groben Beobachter sieht das wie ein wirtschaftlicher Abstieg aus. Aber darunter gibt es sehr viel frischen Wind und brummt die Wirtschaft und - man staune - der Export. Die Schulden der Regierung sidn hoch, aber sie sind auch schnell wieder getilgt, wenn der wirtschaftliche Gesundungsprozess Fahrt aufnimmt. Allerdings sind die Führer der Republikaner ein Faktor, der dem Wahnsinn Hitlers und Bushs nahekommt, und damit sind sie unberechenbar.
rolli
Die USA ist allein von ihrer Grösse her eine absolute Weltmacht. Da können die Kleinstaaten von Europa noch so rummosern - an die USA kommen sie sowieso nie heran.
Man sollte dieses Land nicht einfach so abschreiben. Die Angelsachsen (auch die Engländer) erfinden sich gerne immer wieder neu, während Europa vor allem im eigenen Saft schmort. Die USA haben nach wie vor eine recht florierende Automobilindustrie. Die dicken Trucks und SUVs werden wieder wie vor der Krise gekauft, und jede Wette: die Amis kriegen ihre Lieblingsautos so modifiziert, daß sie weitaus sparsamer zu fahren sind als bei uns ein VW Golf.
Der wesentliche Unterschied zu Europa ist, daß die Amerikaner tatsächlich auf ihr Land stolz sind und zusammenhalten, während sich bei uns alle paar hundert Kilometer trotz nicht mehr vorhandener Schlagbäume wahre Gräben auftun.
Es ist eine Lüge die jahrzehntelang den Fortschritt gestopt und die Finanzen zerrüttelt hat. Die Lüge vom billigen Öl.
Neben dem eigentlichen Ölpreis gibt es ja noch 2 sekundäre Effekte:
* Erhöhte Militärausgaben um den Nachschub an Öl zu sichern
* Die Dividendenknechtschaft
1973 hätte man die Entscheidung fällen müssen, Ausstieg aus dem Öl, jetzt sieht man die Konsequenzen für diese Fehlentschiedung.
Jeden Tag verbraucht jeder einzelne US-Bürger, ob Baby oder Greis, 10 Liter Erdöl, davon müssen 7 importiert werden.
Bals kostet 1 Liter Erdöl US$ 1.
Wie soll dieser Wahnsinn mit Exporten ausgeglichen werden?
Kann er nicht, siehe Handelsbilanzdefizit.
Dem letzten beiesen die Hunde, in dem Fall den US-Finanzminister. Der kann nicht genügend Steuern einnehmen, weil die Bürger ja das Geld für so Sinnlosigkeiten wie Öl ausgeben.
CCAA California Clean Air Act, der große Versuch auf elektrische Moiblität umzusteigen.
Doch die Autokonzerne brachten das Gesetz zu Fall, weil der damalige US Präsident in einer so schwachen Position war, daß er im Fernsehen nur über Monica sprechen konnte.
Einer der Kläger gegen das CCAA war Mercedes, die wußten genau über das Entwicklugnspotential der Elektroautos bescheid, weil eine deutsche Forschungsfirma hat bei VW und Merceds 1995 die ersten Lithiumakkus für Elektroautos vorgestellt.
Während in den USA 2003 die letzten GM EV1 Elektroautos den Leasingnehmern weg genommen und unter heftigen Protesten verschrottet wurden, kaufte in China Wang Chuanfu, Gründer von BYD die erste Autofabrik mit dem Ziel mit Elektroautos den Weltmarkt zu erobern.
Stellen wir uns mal vor GM hätte den EV1 konsequent weiter entwickelt, wie wäre GM in der Ölkrise 2008 dagestanden?
Die einzige Therapie für die USA: MÖST - Mineralölsteuer wie in Deutschland. Aber genau diese Therpaie ist undurchfürhbar, weil die USA schon 0,80 EUR Benzinpreis wirtschaftlich nicht überleben. Siehe 2008.
Ich hoffe nicht dass die USA untergeht. Wer ist dann die Supermacht, China ?
Ein grauenvolles Ergebnis wäre das