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US-Wirtschaft - wie gefährlich ist der Absturz für die Weltkonjunktur?

Die amerikanische Wirtschaft kommt nach der Finanzkrise nicht wieder in Fahrt. Gerade der Immobilienmarkt liegt noch immer am Boden. Über den Wechselkurs versucht die US-Regierung, die amerikanische Exportindustrie zu stärken. Droht die kriselnde Wirtschaft Amerikas die Weltkonjunktur abzuschnüren?
  1. #1

    Nein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die amerikanische Wirtschaft kommt nach der Finanzkrise nicht wieder in Fahrt. Gerade der Immobilienmarkt liegt noch immer am Boden. Über den Wechselkurs versucht die US-Regierung, die amerikanische Exportindustrie zu stärken. Droht die kriselnde Wirtschaft Amerikas die Weltkonjunktur abzuschnüren?
    Hallo,

    die US sind total ueberbewertet, es passiert mir der US was mit jeder Grossmacht passiert, sie verschwindet. Die kosten der Armee werden ainfach zu hoch. Die kosten der Kriege die man fuehren muss um seine vormachtstellung zu halten uebersteigen die kapazitaeten.
    Siehe das Roemische Reich/das Englische Empire/Die Hollaender/Spanier, alle diese laender hatten einmal den gleichen stand wie die USA, was aus denen geworden ist weiss man ja heute.

    Die eneuen maerkte sind China/ Indien / Afrika.

    Es wir einen Aufschrei geben und eine kleine kriese, aber das legt sich schnell. die meisten Firmen sind deshalb schon fruehzeitig neue Maerkte suchen gegangen. Die USA versuchen nur den verfall aufzuhalten.
  2. #2

    USA fallen als Nachfrager aus – Deutschland sollte Binnenmarkt stärken 1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die amerikanische Wirtschaft kommt nach der Finanzkrise nicht wieder in Fahrt. Gerade der Immobilienmarkt liegt noch immer am Boden. Über den Wechselkurs versucht die US-Regierung, die amerikanische Exportindustrie zu stärken. Droht die kriselnde Wirtschaft Amerikas die Weltkonjunktur abzuschnüren?
    Nicht wieder in Fahrt ist gut. Und am Immobilienmarkt steht der nächste Absturz bevor, der gravierendere Auswirkungen haben wird als der von 2007/08, da die USA schlicht zahlungsunfähig sind. D.h., Rettungsaktionen sind nur noch inflationswirksam mit frischgedrucktem Geld, nicht mehr mit Kapital möglich.

    In USA gehts ans Eingemachte: Wir oder die Banken – für beide reicht es nicht mehr
    Zitat von onzapintada Beitrag anzeigen
    Die nächste Phase der Krise nach dem Vorspiel 2008 könnte näher sein als wir vielleicht ahnen, und diese ist durch die ganzen Bankenbürgschaften und Garantien der letzten Jahre nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben worden. Nichts wurde gerettet, außer dem Vermögen und der Macht einer kleinen Oberschicht - und ganz im Gegenteil, durch die sogenannten „Bankenrettungen“ bekommt die Krise in der nächsten Phase erst das Potential, auch große und mächtige Staaten zu zerstören....
    30 Jahre neoliberale Misswirtschaft: USA Schwellenland mit überdimensionierter Armee
    Zitat von onzapintada Beitrag anzeigen
    Solange die USA es nicht schaffen, ihre Bankster unter Kontrolle zu bekommen, ist ein Neuanfang und Wiederaufbau der Industrie nur sehr schwer möglich. Das Imperium USA, besser gesagt das Schwellenland mit überdimensionierter Armee, das sie nach 30 Jahren neoliberaler Misswirtschaft geworden sind, wird diese Armee schon sehr bald schlicht nicht mehr bezahlen können.
    Die US-Geldelite: Das Trojanische Pferd der Chinesen
    Zitat von onzapintada Beitrag anzeigen
    Die Chinesen mit ihrer Unterbewertungsstrategie könnten sich hier keinen besseren Verbündeten wünschen als die US-Geldelite, ihr Trojanisches Pferd in den USA, die ihnen mit ihrem - trotz geschredderter Produktionsbasis - immer noch aufrechterhaltenen US-Weltmachtanspruch, zu welchem auch ein starker Dollar gehört, in die Hände arbeitet.
    Kurzfristig wird das Problem allerdings sehr akut werden, wenn zig Millionen ihren Job und ihr Hauseigentum verlieren. Und auch mittelfristig ist die Lage in den USA nur gegen die Geldelite durchsetzbar. Mit ihr nicht. Es reicht schlicht nicht mehr für Bevölkerung und Bankster.
    Resumee: Wenn Amerika eine Zukunft haben will, muss es zuerst mit seinen Bankstern fertigwerden.
    Und wie das gehen soll, ist bei der in den USA auf die Geldelite-Oligarchie konzentrierten Macht schleierhaft.

    ...
  3. #3

    USA fallen als Nachfrager aus – Deutschland sollte Binnenmarkt stärken 2

    ...
    US-Wirtschaft so fragil wie noch nie zuvor
    Zitat von onzapintada Beitrag anzeigen
    Währung als Schatten, oder Spiegelbild, natürlicher oder von Menschenhand geschaffener Ressourcen. … Wenn dieser Schatten/ Spiegelbild von den Interessen der Geldelite getrieben wird, kann er durch sein aufgeblähtes Volumen die Realwirtschaft in den Schatten stellen, erdrücken, ein Land deindustrialisieren, ihm die wirtschaftliche Basis entziehen, die die Währung lediglich abbildet. Klartext: Die US-Geldelite will hohen Dollarkurs, d.h. mehr Vermögen, d.h. mehr Macht – Die US-Realwirtschaft dagegen ist zu diesen Konditionen aber nicht konkurrenzfähig und wird langsam aber sicher zerschreddert.
    Übrig bleibt ein Finanzimperium auf Stelzen oder Pfählen, wie bei einem zweistöckigen Haus, dessen Erdgeschoss man bis auf einige Träger abgerissen hat, um künftig nur noch im zweiten Geschoss zu wohnen. Das ehemalige solide Haus ist zu einem Pfahlbau geworden.
    Einer der wichtigsten Pfeiler dieser Konstruktion ist das US-Militär, bei dem deshalb nicht gespart wird. Obwohl die gerade die hohen Kosten, die Pfeiler (das Militär) zu unterhalten, es finanziell unmöglich machen, wieder neue solide Mauern im Erdgeschoss einzuziehen, sprich die Realwirtschaft und Industrie wiederaufzubauen.
    Es handelt sich auf jeden Fall um eine weitaus instabilere Konstruktion als vorher, welche während des jetzigen Sturms (lange Weltwirtschaftskrise) durchaus zusammenbrechen könnte. ...
    Noch eine Anmerkung zur weltweiten Dollar-Flut:
    Zitat von onzapintada Beitrag anzeigen
    Die Feststellung, dass die Vereinigten Staaten in ausuferndem Maße die Märkte mit Dollar fluteten, ist zwar richtig. Und dass dies die Weltwirtschaft gefährdet, stimmt ebenfalls. Aber das Jammern darüber wird nicht helfen. ...was hindert Peking, seine Währung, den Yuan entsprechend dem Anstieg der frischgedruckten Dollar-Flut gegenüber der US-Währung, also kräftig, aufzuwerten?
    … d.h., sich noch mehr dem bereits in die Wege geleiteten Aufbau des eigenen Binnenmarktes zuzuwenden. Eine Aufgabe, die in Deutschland erst noch durchgesetzt werden muss.

    Die USA werden als Nachfrager auf viele Jahre hinaus ausfallen. Bei vernünftiger Politik muss das für Deutschland aber keine Katastrophe bedeuten, wenn man halt wieder ins eigene Land investiert und den Binnenmarkt stärkt. Gegner dieser Politik ist auch in Deutschland der Finanzsektor inklusive der von ihm bezahlten neoliberalen Lobbyisten.
  4. #4

    Das ist das Ende einer Weltmacht.

    Das Einzige, was in den USA noch funktioniert, ist die ungehemmte Finanz-Mafia, die nach wie vor ihr skrupelloses Treiben fortsetzt.

    Ansonsten haben die Amis, bis auf ihr überdimensioniertes Miltär, das kaum noch zu finanzieren ist, nicht mehr viel zu bieten.

    Die Zukunft gehört den Großmächten Asiens.
  5. #5

    Die Ablösung...

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    - - -
    Die eneuen maerkte sind China/ Indien / Afrika.
    - - -
    Ja, richtig, aber die neue Supermacht wird Europa werden. Natürlich nicht mit einer Merkel, einem Sarkozy, Berlusconi oder Zapatero. Da braucht’s Politiker mit völlig anderem Format, solche mit Ideen.
  6. #6

    Beinahe Richtig...

    Zitat von onkel hape Beitrag anzeigen
    Das Einzige, was in den USA noch funktioniert, ist die ungehemmte Finanz-Mafia, die nach wie vor ihr skrupelloses Treiben fortsetzt.

    Ansonsten haben die Amis, bis auf ihr überdimensioniertes Miltär, das kaum noch zu finanzieren ist, nicht mehr viel zu bieten.

    Die Zukunft gehört den Großmächten Asiens.
    ...Wenn wir als Europäer endlich lernen zusammenzuhalten und uns nicht gegenseitig über den Löffel balbieren bzw. nicht weiter auf des anderen kosten zu reüssieren d a n n haben wir Europäer auch eine grosse Zukunftschance- also Nationalegoismus runter- (Gesunder)-Gemeinsamer EU-Egoismus hoch... und keinen Cent auf die Zukunft der USA setzen !
    Es ist einfach so- Devils Own Country wird von der Realität d e s entfesselten Kapitalismus aufgefressen den SIE immer den ANDEREN Predigten- Aus Amen E N D E !!!!!!!!!!!!!!
  7. #7

    Falsches Thema

    Im Grunde ist die Titelgeschichte nur eine völlig unnötige Ablenkung von innerdeutschen Themen.

    Leider ist die deutsche Politik noch immer voll mit gehirngewaschenen neoliberalen Dogmatikern. Die Gier der üblichen Verdächtigen ist grenzenlos und die Forderungen nach Steuersenkungen angesichts des vermeindlichen "Aufschwungs" werden lauter.

    Es wäre sinnvoller, wenn das ehemalige Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sich mit innerdeutschen Problemen auseinandersetzen würde statt vormaligen Absatzmärkten nachzuweinen und über exterritoriale Korruptionssümpfe zu schwadronieren.
  8. #8

    -

    Zitat von onzapintada Beitrag anzeigen
    Nicht wieder in Fahrt ist gut. Und am Immobilienmarkt steht der nächste Absturz bevor, der gravierendere Auswirkungen haben wird als der von 2007/08, da die USA schlicht zahlungsunfähig sind. D.h., Rettungsaktionen sind nur noch inflationswirksam mit frischgedrucktem Geld, nicht mehr mit Kapital möglich.

    In USA gehts ans Eingemachte: Wir oder die Banken – für beide reicht es nicht mehr


    30 Jahre neoliberale Misswirtschaft: USA Schwellenland mit überdimensionierter Armee


    Die US-Geldelite: Das Trojanische Pferd der Chinesen

    Und wie das gehen soll, ist bei der in den USA auf die Geldelite-Oligarchie konzentrierten Macht schleierhaft.

    ...
    Daß man die "Wall Street" zurechtstutzen kann, hat Roosevelt in den dreissigern bewiesen.
    Nur fürchte ich, daß die USA diesemal eher den faschisitischen Weg gehen.
  9. #9

    -

    Zitat von e.schw Beitrag anzeigen
    Ja, richtig, aber die neue Supermacht wird Europa werden. Natürlich nicht mit einer Merkel, einem Sarkozy, Berlusconi oder Zapatero. Da braucht’s Politiker mit völlig anderem Format, solche mit Ideen.
    Wir haben aber nur eine Merkel, einen Sarkozy, einen Berlusconi und einen Zappareto. Und deren Politik ist ein "Weiter so" im Sinne der Lehren von Hajek und Friedman.
    So wird das garantiert nichts mit Europa.
    Der EURO ist eh' schon so gut wie tot.


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