Mit solcher Kamera und Zoomtechnik ist es möglich, die PIN Nr zu lesen. Haben die Aldi Mitarbeiter das getan?
Die Deutschen lieben's billig, zumindest bei Lebensmitteln. Und Aldi ist nach Überzeugung der meisten nicht nur unschlagbar günstig, sondern sogar qualitativ gut. Und das auch zunehmend im Non-Food-Bereich. Für viele Angestellte sieht die Sache allerdings anders aus - sie werden überwacht und nur schlecht bezahlt. Alles egal, Hauptsache niedrige Preise für die Kunden? Oder ein zu hoher Preis für billige Waren?
Mit solcher Kamera und Zoomtechnik ist es möglich, die PIN Nr zu lesen. Haben die Aldi Mitarbeiter das getan?
Nicht dasGerät hat 20€ gekostet, sondern die Fehlerdiagnose beim Technikcenter in Essen! Den Versand trägt ebenfalls der Kunde, zzgl. zu den reinen Reparaturkosten und die Ersatzteilkosten! Da eine Optimierung zu sehen, halte ich für eine ziemlich einseitige, intransparente Analyse- meine Essenz aus diesen Erfahrungen lautet: Die produzieren Wegwerfartikel, deren Ökobilanz eine Katastrophe sind, und nutzen Aldi als Verkaufsplattform, den Schrott an die vielen Wenigverdiener zu bringen, die sich vom Preis blenden lassen.
Wer im Bioladen einkauft, will sich und der Umwelt Gutes tun. Fair sind die Produkte, unfair seien aber Löhne - oft schlechter noch als bei Discountern wie Aldi oder Lidl, kritisieren Gewerkschafter.
Biosupermärkte: Niedriglöhner am Gemüsestand
Soll ich mich jetzt über den billigen Aldi oder den teuren Bioladen aufregen?
Wenn man vor der Filiale steht und sieht, welche Schlitten da stehen, dann kann man nicht sagen, dass hier die Ärmsten einkaufen. Im Gegenteil das Geld reichte für den Mercedes Bus, der mit der Storch Werbung, aber für die Windeln geht man dann zum Aldi.
Da kommt der Herr Bürgermeister und die anderen die vor Geld nicht mehr laufen können, aber alle müssen beim Aldi es möglichst günstig haben. Da laufen dann die letzten noch von der Gewerkschaft geschützten Indianer die mit über 60000 Jahresgehalt auskommen müssen um dann ja das billige Smartphone oder die Kamera für die Kinder zu kaufen.
Dann jammert die Sozial Pädagogin die ständig Urlaub in der Karibik macht, dass sie auf das Brot allergisch ist, und dass man sie vergiftet, aber Brot kauft man beim Aldi. Möööööglichst billig. Öko Brot beim Bäcker ist eine Zumutung.
Mea Culpa, ich kaufe manchmal hier Pflanzen und Tischdecken, aber nur Pflanzen und Tischdecken. Daher kann ich das beschreiben.
Peinlich sind beim Aldi bestimm nur die Kunden.
Weil die eigentlichen Ausbeuter sind sie. Sie kaufen immer bei dem Billigsten, auch wenn sie es anderes besser könnten.
Wer sich eine EC Karte leisten kann, kann auch wo anders einkaufen. Ich kann mir die nicht leisten, aber ich kaufe Lebensmittel nicht beim Aldi und Elektronik schon gleich gar nicht. Ich kaufe in der Bio Abteilung bei REWE oder EDEKA.
Ich wette, der steht bei einem für solche Praktiken bekannten Discounter auf derLohnliste! Seit einer der Albrechtbrüder verstorben ist, hat der andere das Wohl und Wehe von Aldi in die aktionistischen Hände der new economists gelegt, deren SQ sich auf die Interpretation von Salden und Margen fokussiert. Das eigentlich Traurige an der ganzen Geschichte ist, dass das vernunftbegabte Image von Aldi, mit viel Herzblut und Enthusiasmus zu Lebzeiten der Albrechts aufgebaut, einer Demontage anheim zu fallen droht, da offensichtlich die Mitbewerber dünkeln. Aber lassen wir sie, diese Kampagne kostet die noch mehr Kunden, und wird Aldi durch Gegenrede wieder entlasten.
Peeka:Vor allem die Überwachung des Kassenbereichs macht mich doch stutzig, weil ich fast alles mit EC-Karte bezahle (Kreditkarten werden ja leider nicht akzeptiert). Allerdings wäre es interessant zu erfahren, ob gleiches zum Beispiel bei Tankstellen oder auf Bahnhöfen passiert.
Das gibt es woanders auch, also nur Stimmungsmache. Übrigens finde ich bei Aldi-Sued viele zufriedene Mitarbeiter.
Man muss auch bei Aldi den Preis im Verhältnis zur Qualität sehen und das stimmt bei Aldi immer noch.
Zu den Bermerkung der unbezahlten Überstunden im Artikel sei angemerkt, dass das wohl in sehr vielen Bereichen üblich ist, nur bis jetzt kaum in den Medien aufgegriffen wurde und auch der große Teil der Öffentlichkeit und besonders der Regierung schweigt zu diesem Phänomen.. Man sollte da bei Aldi nicht zu stark auf die Pauke schlagen.
tut mir leid, aber Aldi ist wie alle Billig-Lebensmittelhersteller auch nur ein Konzern von vielen, die auf Massentierhaltung bauen und unser Volk krank macht.
Nicht umsonst hat Deutschland europaweit die höchste Krebsrate. Wir schaufeln den Brennstoff in uns rein, der am billigsten ist. Und das ist wie auch bei Autos, genau der, der uns kaputt macht.
Der einzige, der daran richtig gesund und munter ist, ist der Besitzer der Supermarktketten. Nicht umsonst gehören diese zu den reichsten Deutschen.
Fleisch und Milch sind eben die billigsten Rohstoffe in Deutschland, werden sie immerhin mit 60 Milliarden Euro pro Jahr vom Steuerzahler subventioniert. Ohne diese 60 Milliarden Euro, wären die Produkte bei Aldi nicht mal ansatzweise so billig wie sie heute sind.
Und ohne diese Subventionen, wären die Regale bei Aldi leer. Denn der Großteil der Produkte sind entweder direkte Tierprodukte, oder welche, in die Tierabfälle reingemischt werden (Milchpulver, Gelatine u.s.w.).
Wenn man sich darüber Gedanken macht, dann kann man schnell zu dem Schluss kommen, dass man mehr Geld fürs Essen ausgeben sollte und weniger für schwachsinnigen Konsum alá Smartphone oder Fernseher, die dann dazu auch noch das Gehirn ins Internet auslagern.
Essen ist das wichtigste, was wir brauchen.
Die Produkte bei DM sind genau so billig, aber die Mitarbeiter werden respektiert. Punkt.
Die Demütigung von Menschen, die Atmosphäre die herrscht bei der täglichen, schwer entrinnbaren, Arbeit ist das Hauptproblem. Das ist eine Folge einer manchmal schrägen Mentalität von Eignern.
Und einer der prinzipiellen Systemfehler des Kapitalismus, wo Menschen relativ hilflos in solche Lebens-Lagen geraten. Und dort nichts weiter sind als Kostenfaktoren. Das steht im Gegensatz zum wichtigsten Wert des GG, der Menschenwürde.
Ja, und der Jauch, der nette Onkel, ist im Grunde ein knallharter Marktliberaler, das blitzt immer wieder durch.