Die Deutschen lieben's billig, zumindest bei Lebensmitteln. Und Aldi ist nach Überzeugung der meisten nicht nur unschlagbar günstig, sondern sogar qualitativ gut. Und das auch zunehmend im Non-Food-Bereich. Für viele Angestellte sieht die Sache allerdings anders aus - sie werden überwacht und nur schlecht bezahlt. Alles egal, Hauptsache niedrige Preise für die Kunden? Oder ein zu hoher Preis für billige Waren?
ALDI ist TOPP - Millionen Fliegen können nicht irren ...
Ich kann nicht über ALDI Süd urteilen, aber ich liebe ALDI Nord. Im Gegensatz zu allen anderen Einzelhändlern, Discount oder nicht, habe ich es bei ALDI noch nie erlebt, dass ein Artikel auf meiner Einkaufsliste fehlte.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Verhältnisse bei ALDI Nord so schlimm sind. Ich habe 4 ALDI-Läden in meiner Nähe, bei denen ich regelmäßig einkaufe. Ich bin der Meinung, wenn es irgendwo nicht stimmt, dann ist es zu spüren beim Umgang mit den Kunden; oder beim Umgang der Mitarbeiter untereinander. Ich finde keinen Anhaltspunkt, der auf Druck oder schlechtes Klima hinweist. Auch sind in den Filialen seit Jahren dieselben Mitarbeiter tätig. Sollten die Arbeitsbedingungen bei ALDi so schlecht sein, wie behauptet, würde dies auch durch eine hohe Fluktuation erkennbar sein.
Mein Fazit ist, dass ich mich von den verständlichen Störfeuern der Konkurrenz nicht verunsichern lasse. ALDI ist so stark, weil es stark geführt wird. Sowohl Lieferanten als auch Mitarbeiter haben immer die Wahl, ob sie sich für oder gegen ALDI entscheiden. Bisher scheinen also alle Beteiligten gut gefahren zu sein.
... ist immer noch eine Zumutung, trotz der Veränderungen.
Um wen muss man sich eigentlich mehr Sorgen machen ? Um den "Spiegel" oder um "ALDI" ?
Die Basis des Artikels scheinen ja wohl die "Ausfuehrungen" des an seiner ALDI-Karriere gescheiterten "Informanten" namens Andreas Straub zu sein, ergänzt durch einschlägig bekannte "grauenvolle Methoden", welche doch wohl auf so gut wie jeden Discounter zutreffen dürften.
Welch journalistische Glanzleistung des SPIEGEL.
Machen wir uns doch nichts vor: Hätte der Herr Straub statt seinem Karriereende von ALDI die nächste Stufe von anfänglich 60.000 EUR als nächste Stufe 100.000 EUR angeboten bekommen, wir wuerden seine Enthüllungen wohl kaum im SPIEGEL lesen müssen. Oder will mir der nunmehr Geläuterte etwa tatsächlich glaubhaft erklären, dass er bei seiner damaligen Entscheidung, von DAIMLER zu ALDI zu wechseln, dies aus reiner Naivität so entschieden hätte ?
Gewiss gibt es auch bei ALDI grenzwertige Methoden und Geschäftsabläufe, aber wenn im SPIEGEL-Artikel der um 30% höhere Lohn und der Anspruch des Loeschens des Lichtes beim Verlassen von Räumen (um nur zwei Beispiele anzuführen) bewusst negativ uminterpretiert werden, deutet eigentlich Alles auf einen primitiven Rachefeldzug des Herrn Straub hin, und das mit freundlicher Unterstützung des SPIEGEL, welchem offensichtlich die wirklich wichtigen Themen abhanden gekommen sind und der nur noch mit oberflächlicher populistischer Meinungsmache zu punkten gedenkt.
Auch wenn Sie darüber sicherlich den Kopf schütteln werden: Das empfinde ich nicht als positiv, sondern als negativ. Warum? Wenn niemals irgendwelche Artikel ausgehen, dann ist dies nur durch extreme Überversorgung erreichbar, d.h. es bleibt am Ende des Tages erklecklich viel übrig was sinnlos in die Tonne getreten werden muss. Diese Verschwendung können sich die Hungernden der Welt, aber längst schon der ganze Planet, nicht mehr leisten.
Kein Vorwurf an sie. Aber einer an Aldi.
Andauernd prämierte Qualität, Zufriedene Hersteller die es auch ohne ALDI nicht schwer hätten, Neue Mitarbeiter von der Konkurrenz.
Ganz unverständlich ist mir, das man bekannte Angestellte von anderen Grossen Läden später bei ALDI mit besserer Laune antrifft...... Brauchen Die das oder sind die dort einfach zufriedener?
Bauern sagen der Einkaufspreis der Äpfel für ALDI sind eigentlich gleich tief wie für Andere, Aber...... Da der ALDI nicht auf Eigen-Norm Verpackung und Normgrösse für Äpfel pocht. Haben die Bauern einiges weniger an Arbeit die auf Ihre Kosten ginge und bleiben auf weniger Über-Unternorm Äpfel sitzen............... Einfacher und gleicher Verdienst;-)
Das ALDI nicht Firlefanz Ideen auf den Rücken der Hersteller/Lieferanten in Sachen Verpackung, Dauernde Nachbesserungen und immer wieder Umstellungen bei höheren Rohstoffpreisen fordert wie die Konkurrenten...... erleichtert die Lieferung/Herstellung ungemein und das wohlgemerkt bei einem sehr grossen Kunden.
Da kann der Produzent noch Qualität liefern und muss nicht dran schrauben wie bei der Konkurrenz.
Fakt ist ALDI hat keine teuren Premium Immobilien. Sehr Überschaubare Marketingkosten (Konsumenten-Test).Ein unschlagbar einfaches Arbeitsablauf-System. Schnelle Logistik mit kleinen Endlagerflächen. Ein kleineres Sortiment mit weniger Lieferanten... das ist das was es ausmacht.
Da hat die Konkurrenz in der Premium-Immobilie mit den Schlafkappen an der Kasse, 20 versch. Honig und über 6 Mineralwässerchen und "Beamte" in den Büros schlichtweg keine Chance.