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Stuttgart 21 - Milliardengrab oder Investition in die Zukunft?

Der Streit um das Mega-Projekt "Stuttgart 21" geht weiter und eskaliert. Ist der Bau des neuen Bahnhofs ein überflüssiges Milliardengrab oder eine sinnvolle Investition in die Zukunft?
  1. #1

    Es gibt schon Stuttgart 21 - Witze...

    Frage:
    Warum sind die Badener für Stuttgart 21 (Traditionell besteht eine tiefe Feindschaft zw. Schwaben und Badenern)???

    Weil die Badener daran glauben, dass sich Stuttgart selbst mit S21 versenkt und dann ein Stausee entsteht...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Streit um das Mega-Projekt "Stuttgart 21" geht weiter und eskaliert. Ist der Bau des neuen Bahnhofs ein überflüssiges Milliardengrab oder eine sinnvolle Investition in die Zukunft?
    Das müssen alleine die Stuttgarter entscheiden. Ihre Stadt, ihr Bahnhof, ihre Schulden.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Streit um das Mega-Projekt "Stuttgart 21" geht weiter und eskaliert. Ist der Bau des neuen Bahnhofs ein überflüssiges Milliardengrab oder eine sinnvolle Investition in die Zukunft?
    Ausgerechnet in Stuttgart wehren sich die Bürger.
    Endlich Widerstand gegen lächerliche Beequemlichkeiten auf Pump. Gegen Verschwendung und Korruption. Respekt den Schwaben.

    Hoffentlich scheitert ein wahnwitziges Bauprojekt.
  4. #4

    Gegen die Interessen der Bürger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Streit um das Mega-Projekt "Stuttgart 21" geht weiter und eskaliert. Ist der Bau des neuen Bahnhofs ein überflüssiges Milliardengrab oder eine sinnvolle Investition in die Zukunft?
    Es gab vor 3 Jahrzehnten in Oberursel Ts, eine ähnlich
    wuchtige Bürgerbewegung gegen eine wichtige Umgehungsstraße
    (A661). Möglicherweise nicht so zahlreich, aber querbeet
    durch das gesamte Bürgertum. Heute gibt es diese Umgehungsstraße und alle, auch die einstmals Militanten,
    können sich die Verkehrswege um Oberursel gar nicht mehr anders vorstellen. Es war ein "Wohlstandsreflex" von Bürgern
    in dem Glauben für eine gute Sache einzutreten, herzerwärmend, kollektivierend sozusagen. So ist es auch in Stuttgart. Es gibt kaum sinnvollere Investitionen der öffentlich Hand, als
    eine moderne und zeitgemäße Verkehrsinfrastruktur. Aber die
    Subjektivität und deren Exekutierung in der Stuttgarter
    Variante ist einfach nur furchterregend. Was wird dem sogenannten Bürgertum in Zukunft noch so alles einfallen
    und für "erhaltenswert" erklären?

    Buche
  5. #5

    Stimmvieh vom Land

    Dass das Umland Mappus wählen wird, möglich ist das, aber so doof wie sich die Landes-CDU ihre Wähler vorstellt, sind die auch nicht. Das Geld, das in dem Unsinnprojekt S21 versenkt wird, fehlt für Infrastrukturmaßnahmen im Umland. Kein Künzelsauer, Biberacher oder Schwenninger hat was von dem Projekt, dort in der Fläche wird aber die Kohle für den ÖPNV und den Erhalt kleiner Bahnstrecken fehlen. Zudem fragt sich jeder klarsichtige Mensch, warum Stuttgart, bahntechnisch mittig zwischen den internationelen Luftfahrtdrehkreuzen Frankfurt/Main und München gelegen, einen ICE-Anschluß an ihrem Provinzflughafen braucht? Damit Easyjet-Passagiere statt mit der S-Bahn mit zuschlagpflichtig per ICE zum Billigflieger fahren?
  6. #6

    Strukturkonservative S21-Gegner

    Nichts darf mehr verändert werden. Innovationen und Ivestitionen sind per se negativ (mal abgesehen von Windenergie. So ungefähr muss man sich den S21-Gegner vorstellen. Wir haben es hier mit einer strukturkonservativen Bewegung zu tun, die weite Teile der Grünen und Linken erfasst hat.
    Im Moment wird S21 allerdings hauptsächlich von den Grünen als Hauptwahlkampfthema für die Landtagswahl 2011 aufgebau(sch)t.
    Inhaltlich lässt sich mit den Gegnern nicht mehrdiskutieren. Da ist eine Betonfraktion entstanden, die ihre eigene Meinung über alles stellt und auf bedenkliche Weise demokrtische Entscheidungen rückgängig machen will. Man kann nur hoffen, dass sich die Köpfe dieser Bewegung endlich eines besseren besinnen. Schließlich wollen einige von ihnen im nächsten Jahr eine Koalition mit der CDU eingehen.
  7. #7

    Zitat von herr-paul Beitrag anzeigen
    Das müssen alleine die Stuttgarter entscheiden. Ihre Stadt, ihr Bahnhof, ihre Schulden.
    Blödsinn. Die Bahn zahlt einen Teil, das Land zahlt einen Teil, der Bund zahlt einen Teil, und ein klein bißchen zahlt Stuttgart.

    Als das Projekt wegen Finanzierungsschwierigkeiten zu scheitern drohte, half das Land mal schnell mit 900 Mio aus.
    Und das war, bevor die letzte Kostensteigerung bekannt wurde.
    Merkwürdig nur, dass nach den letzten Kostenberechnungen scheinbar für alles Geld da zu sein scheint.
    Außer für ordentliche Lärmschutzmassnahmen an der geplanten Rheintalstrecke. Aber das ist ja weit weg von Stuttgart, im annektierten Badnerland.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Streit um das Mega-Projekt "Stuttgart 21" geht weiter und eskaliert. Ist der Bau des neuen Bahnhofs ein überflüssiges Milliardengrab [...]?
    Die Kosten werden sich laut verschiedener Quellen (u.a. FAZ, Financial Times) auf 7 Miliarden Euro geschätzt, auch zweistellige Milliardenbeträge sind bereits im Hut...und erfahrungsgemäß wirds ja in 9 Jahren eher teurer als günstiger.
    Aber das ist okay, dann kann uns 2020 ja der/die Kanzler/in erklären, dass "Deutschland jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hat", und leider kein Geld für Soziales da sei.
  9. #9

    Wer die Schwaben kennt, weiß...

    die vergessen so schnell nix..das sind keine Kölner..
    Mappus muss sich warm anziehen...das wird hart.


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