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Steuerflüchtlinge härter bekämpfen?

Der Fall Zumwinkel zeigt, dass offensichtlich noch immer immense Steuerflucht-Schlupflöcher existieren - die Staatsanwaltschaft Bochum geht offensiv dagegen vor. Müssen Steuerhinterzieher härter als bisher bekämpft werden?
  1. #470

    Zitat von Fehrmann10 Beitrag anzeigen
    ... 10% der Steuerpflichtigen zahlten im Jahr 2006 rund 57% der gesamten Einkommensteuer-einnahmen des Bundes. Soll es noch mehr sein?
    Einkommensteuer ...
    ... ja ja.

    Die betrug 2005 horrende veranlagte 5 Mrd. zuzüglich nicht veranlagter 10 Mrd. Euronen ...
    ... macht Summasummsumm = 15 Mrd.

    Lohnsteuern hingegen brachten lausige 122 Mrd. € in die Kassen.

    Im selben Zeitraum betrugen die Einkommenssummen
    - für ArbeitnehmerInnen: 1.129,9 Mrd. (mit ca. 10,8 % Durchschnittssteuersatz fast geschenkt)
    - für Unternehmen- und Vermögen 561,25 Mrd. - und wenn Sie jetzt noch die Gewerbe- und Körperschaftssteuer zur Einkommensteuer hinzu addieren
    [GewSt 28+ KöSt 17 + EkSt 15 = 60 Mrd. €] ...
    ... dann sind natürlich 10,7 % Gesamtabgabenlast ein Grund zum "stiften" gehen.

    Soviel zur
    Reichensteuer
    So kann kein Staat bestehen.
    Stimmt.
  2. #471

    Der Herr Steinbrück

    sollte mal verschärft darüber nachdenken, ob das deutsche Steuersystem noch in Ordnung ist, wenn so viele der "Elite" des Landes mit ihren Anlagen in Vaduz meinen, demonstrieren zu müssen, dass es offensichtlich nicht in Ordnung sein kann. Wenn die "Elite" schon dieser Ansicht ist, neige ich dazu, denen aufs Wort zu glauben.
  3. #472

    tatsächlich?

    Zitat von Stahlengel77 Beitrag anzeigen
    Und nichts tröstet mehr als der Fakt, das auf dem Sterbebett alle Menschen gleich sind : Nach dem Tod haben sie nichts mehr von dem Geld das haben oder nicht haben.
    ähm...das ist jetzt aber nur Ihre Vermutung, oder?
  4. #473

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Sorry aber wer BEWUßT möglichkeiten schaft damit andere ihre kriminellen geschäfte (in dem fall steuerhinterziehung) tätigen ausüben können macht sich aus meiner sicht mit strafbar.
    Dann sind die deutschen Regierungen seit Jahrzehnten durch Unterlassung mithaftbar.
    Und Kohl am meisten, der hat doch wie am Fließband Schlupflöcher gebastelt.
  5. #474

    Zitat von wolfblues Beitrag anzeigen
    Übrigens hat ja der schöne Finanzplatz London und die engl. Regierung jahrelang mit Dumping-Steuern für Gutverdiener und Unternehmer gelockt, auf Kosten anderer EU-Staaten. Merken Sie eigentlich auch schon was von der rübergeschwappten Immobilienkrise? Da war doch was mit Kreditkarten-Besitzern, gell?
    Nicht weniger als Sie auch. Das die Citigroup (die uebrigens ein amerikanisches Unternehmen ist) Creditcrunch betreibt auf die Art und weise ist nichts neues.

    In Deutschland handelt besagte Bank auch nicht moralischer als hier, und macht dabei ganz gerne Verluste ihre Eintreibungsgebahren an deutschen Privatinsolvenzlern zu versuchen.

    Ich haet's sehr amuesant gefunden wenn der Laden bankrott gegangen waere.

    Generell habe ich gar nichts vermischt, sondern den Gesammtabzug also die gesammten arbeitnehmeranteiligen Lohnnebenkosten genannt, nicht die Steuern alleine.
    In diesen 28% sind bereits staatlich getragene Krankenversicherung und Sozialbeitraege enthalten. Im Endeffekt ist es relativ egal wie sich das ganze zusammensetzt, es ist relevant was am Ende dabei rauskommt.
  6. #475

    Steuerflüchtige und Steuerverschwender

    Die einen hinterziehen mit Hilfe der Steuerberater dem Staat die Steuern und die anderen sitzen in der Regierung und in den Palamenten und verschleudern die Steuern und dann gibt es Mensch, denen möchte man gerne das letzte Hemd noch wegnehmen.
    Was für ein schöner Staat das wohl ist, der so handelt, da macht es mir gleich noch mal soviel Spaß meine Steuern zu zahlen und ich freue mich schon auf die nächste Abgaben und Steuererhöhung, denn es gibt ja bei uns Leute die bekommen nie den Rachen voll.
    Hubert Rudnick
  7. #476

    BND ist also für etwas zu gebrauchen

    An dieser Stelle möchte ich einmal sagen: Hut ab vorm BND! Da die europaweite Bankenaufsicht Makulatur ist und es keine Kontrollpflicht durch die Banken gibt, sitzen wenigstens Mitarbeiter, unseres großartigen BND, an den richtigen Stellen. Jetzt kommt es nur darauf an, wie die Erkenntnisse genutzt werden, oder ob die Ergebnisse in Schubladen begraben werden. Für gelegentliche, dezente Hinweise an die Presse, dankt die für dumm gehaltene Bevölkerung!
  8. #477

    Zitat von achwas! Beitrag anzeigen
    Einkommensteuer ...
    ... ja ja.

    Die betrug 2005 horrende veranlagte 5 Mrd. zuzüglich nicht veranlagter 10 Mrd. Euronen ...
    ... macht Summasummsumm = 15 Mrd.

    Lohnsteuern hingegen brachten lausige 122 Mrd. € in die Kassen.

    Im selben Zeitraum betrugen die Einkommenssummen
    - für ArbeitnehmerInnen: 1.129,9 Mrd. (mit ca. 10,8 % Durchschnittssteuersatz fast geschenkt)
    - für Unternehmen- und Vermögen 561,25 Mrd. - und wenn Sie jetzt noch die Gewerbe- und Körperschaftssteuer zur Einkommensteuer hinzu addieren
    [GewSt 28+ KöSt 17 + EkSt 15 = 60 Mrd. €] ...
    ... dann sind natürlich 10,7 % Gesamtabgabenlast ein Grund zum "stiften" gehen.

    Soviel zur


    Stimmt.
    Was wollten Sie uns damit sagen? Die Einkommensteuer hat nichts mit Einkommen von Körperschaften zu tun.
  9. #478

    Danke, Herr Zumwinkel

    Danke dafür, dass Sie alle Klischees, alle Vorteile und alle Debatten über Manager-Gehälter und der Verkommenheit des Selbstbedienungsmanagements bestätigt haben.

    Der Gesetzgeber sollte die millionenschweren Diebe am Staatseinkommen damit bestrafen, dass das gesamte Vermögen eingezogen wird. Bis auf den letzten Cent.

    Lichtenstein sollte man einem Wirtschaftsboykott unterziehen und mit Strafzöllen von mehreren 1000% belegen. Offenbar kriegt man die nur am Geld.

    Postminister von Lichtenstein wäre doch ein adäquater Job für Herrn Zumwinkel.
  10. #479

    Zitat von cycokan Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen die rund 10% Einkommensverlust, die er im letzten Jahr durch den Verfall des Pfund Wechselkurses hinnehmen musste.
    Erstens mal ist es "sie", zweitens was interessiert mich der Wechselkurs ich mit dem Festland keine Geschaefte mache? Nichts.
    Ich habe mit Deutschland wirtschaftlich nichts zu schaffen. Beruflich bestenfalls mit den Staaten.
    Im Gegensatz zu Deutschland wird hier der Lohn mit der Inflation nach oben korrigiert. Jedes Jahr.


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