Forum


 

Steuerflüchtlinge härter bekämpfen?

Der Fall Zumwinkel zeigt, dass offensichtlich noch immer immense Steuerflucht-Schlupflöcher existieren - die Staatsanwaltschaft Bochum geht offensiv dagegen vor. Müssen Steuerhinterzieher härter als bisher bekämpft werden?
  1. #450

    Und

    Zitat von delta058 Beitrag anzeigen
    30 Milliarden ist die Summe, die die Mehrwertsteuererhöhung brachte, d.h. wenn nicht die oberen 10000, auf die der größte Teil dieser kriminellen Gelder entfällt, so gierig wären (die haben es nun mal am wenigsten nötig) müßten nicht 80 Millionen Bürger dafür büßen.
    wie hoch soll der Bürger die Steuerverschwendung schätzen?
    IKB et alt lassen grüssen.
    Woher kommt nur der Glaube, daß der Staat alles besser macht.
    Er irrt genauso wie der Bürger.
    Nur in größeren Dimensionen.
    Und ganz ohne Haftung ....
  2. #451

    Zitat von Gröters Beitrag anzeigen
    Hat ausgerechnet er keine Beziehungen zur Justiz ?
    In solchen Fällen werden doch sonst die Staatsanwälteversetzt oder zurückgepfiffen!
    Das galt schon für Kohl nur noch begrenzt.
    Die Aufklärung kommt -mit 250 Jahren Verspätung- in Deutschland an.
  3. #452

    Verständnis

    Wenn sich die Politiker herrlich z.B. bei Diäten bedienen, manche Arbeitslosen und Sozialhilfe missbrauchen und der Staat manchmal wie ein Depp investiert und gleichzeitig nicht versteht, dass Kapital wie ein scheues Reh ist dann hat jeder - und nicht nur der Besserverdienende - das Recht und die Pflicht Steuer zu hinterziehen.
  4. #453

    Zitat von wolfblues Beitrag anzeigen
    Auch Sie machen den Fehler, Steuern und Abgaben miteinander zu vermengen. In Deutschland sind real gesehen die Steuern niedriger, die Abgaben jedoch weitaus höher, weil diese nur von einem Teil der....
    Nicht zu vergessen die rund 10% Einkommensverlust, die er im letzten Jahr durch den Verfall des Pfund Wechselkurses hinnehmen musste.
  5. #454

    Zitat von Mogambo Beitrag anzeigen
    Glauben Sie wirklich, dass die von Ihnen zitierten Gelder einfach weg sind? Wohl kaum! Geld ist nic einfach weg,, es hat halt nur ein anderer. Und im Falle Rover, Fokker ets. dürfen Sie davon ausgehen, dass mit den Geldern über einen gewissen Zeitraum z.B. Arbeitsplätze geschaffen wurden. Was ist dagegen einzuwenden??
    Na Klasse, dann haben sie ja auch nichts gegen die vermeintliche Steuerhinterziehung von Dr. Z.!?
    Dieses Geld ist ja nicht weg, hat jetzt nur ein anderer. ;-)
    Damit wurden Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert.
    Lassen Sie mich raten: Yachtkauf in der Karibik. Unterstützt die Werften-Industrie und den Hafenmeister vor Ort, sowie die sich daran anschließenden Dienstleistungen ...

    Vielleicht noch ein Bugatti Veyron: sichert ein Zwei Arbeitsplätze in Belgien....
    Nicht bzu vergessen, die französischen Weingüter...

    Mich stört es schon, wenn meine Geldanlage bei Mercedes-Benz von überforderten Managern HALBIERT wird, während diese Niete exorbitante Gehälter kassiert.
    Wenn alle so denken, gibt es auch kein Geld mehr für die notwendigen Investitionen in der Industrie. Die Arbeitsplätze sind dann auch weg.

    Aber das stört Sie wahrscheinlich auch nicht. Der Arbeitsplatz ist ja nicht wirklich weg, den hat jetzt halt ein anderer ;-)
  6. #455

    Zitat von mitwisser Beitrag anzeigen
    Wo sind eigentlich die nachhaltig wirtschaftenden Unternehmer geblieben? Diese shareholder-value-Manager sind schlicht überfordert und größenwahnsinnig!
    Sicherlich gibt es einige Manager, die nur noch den Shareholder-Value im Auge haben. Dann hat man aber auch wirklich ziemlich hirnlose Shareholder, oder ? Wenn ich in Aktien eines Unternehmens investiere und das langfristig und nicht zum Tageskurs, dann schaue ich mir auch an, in welche Richtung ein Unternehmen geführt wird. Ich schau mir dazu auchmal die Pläne des Vorstandes an, was die so vorhaben.

    Pauschal zu sagen "die sind größenwahnsinnig" würde ich nicht sagen. Vielleicht wollen Medien uns das auch nur Glauben machen.

    Und nichts tröstet mehr als der Fakt, das auf dem Sterbebett alle Menschen gleich sind : Nach dem Tod haben sie nichts mehr von dem Geld das haben oder nicht haben.
  7. #456

    Gespannt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall Zumwinkel zeigt, dass offensichtlich noch immer immense Steuerflucht-Schlupflöcher existieren - die Staatsanwaltschaft Bochum geht offensiv dagegen vor. Müssen Steuerhinterzieher härter als bisher bekämpft werden?
    Da bin ich aber einmal gespannt, welche politische Parteien auf dieser Liste stehen.
  8. #457

    Kein Genosse...

    Zitat von Der andere Genosse Beitrag anzeigen
    Was ist schlimm daran, wenn die Schweiz ihre Staatsfinanzen im Griff hat, deshalb weniger und anders besteuert? Für die stagnierenden Nettolöhne der Durchschnittsverdiener ist einzig und allein der Staat durch steigende Steuern und Abgaben verantwortlich. Denn die Bruttolöhne sind in jedem Jahr gestiegen.
    Haben Sie meinen Beitrag, und den, auf den ich geantwortet hatte, überhaupt gelesen? Wohl nicht, sonst wüßten Sie, warum ich auf den Begriff der "Moralkeule" gekommen bin.

    Der Staat hat gegenüber 1997 mit der letzten Steuerreform die Einkommen- und damit Lohnsteuern gesenkt, und zwar kräftig. Leider wurde dies durch - summiert - gestiegene Bruttoeinkommen, und vor allem durch die Tatsache, daß die Progression schon früh greift, konterkarriert. Für Abgaben ist der Staat nur bedingt verantwortlich, z.B. für Kassenbeiträge - hier würde ein anderer Umgang mit den Lobbyisten viel sparen helfen. Die Steigerung der Bruttolöhne lag teilweise - für den Durchschnittsverdiener - unter den Steigerungsraten für die Lebenshaltungskosten. Und wir schultern Aufgaben, z.B. die anteilig größere Finanzierung des EU-Haushaltes, als andere Länder. Die Schweiz hat als Nicht-Mitglied hier keine Kosten. Allerdings profitiert die Schweiz als Steuerparadies von den Milliarden-Summen, die international auf Schweizer Konten fließen. Und die Schweiz hatte keine Wiedervereinigung zu schultern, deren Kosten inzwischen im Billionen-Bereich liegen.
  9. #458

    Historische Chance zur Sanierung des Staatshaushalts

    Was passiert eigentlich mit den in Liechtenstein entdeckten Schwarzgeldern? Ich habe nirgendwo etwas davon gelesen, dass diese beschlagnahmt würden, also sieht es wohl so aus, dass die Herren Steuerhinterzieher ihr illegales Kapital behalten dürfen und mit einer vergleichsweise geringen Geldstrafe belohnt werden.
    Dabei wäre diese endlich mal in die Gänge gekommene Aktion der Steuerbehörden der perfekte Anlass, um unser Land aus der Schuldenfalle zu holen. Mit den in Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Niederlande und sonstwo gehorteten Schwarzgeldern könnte unser staatliches Defizit von knapp 1,5 Billionen €, das uns jedes Jahr einen beträchlichen Teil unseres BSP an Zinsen auffrisst, deutlich gesenkt, wenn nicht sogar komplett ausgeglichen werden.
    Das ist eine historische Chance, um D aus der Zinsfalle der internationalen Bankenmafia zu holen und dabei noch nicht mal den Bürgern neue Steuern aufzuladen, sondern lediglich die kriminellen Elemente bezahlen zu lassen, die ihr Geld illegal am Fiskus vorbei geschleust haben.
  10. #459

    Zitat von balkonienistschoen Beitrag anzeigen
    Lichtenstein hat so viel Einwohner wie eine deutsche Kleinstadt aber soviel Banken wie kaum eine deutsche Großstadt.
    Warum wohl ? Weil man in Lichtenstein sich so viel messer mit Geld auskennt ?
    Nein, weil das ein Schmarotzerstaat ist der von kriminellen ....
    Erstens wird Liechtenstein mit ie geschrieben. Und zweitens ist das, was sie hier schreiben, völlig an den Haaren herbeigezogen und entspricht in keinster Weise der Realität. Liechtenstein ist ein wunderschönes Land mitten im Herzen Europas. In Liechtenstein gibt es fast keine gesellschaftlichen Probleme. Der Lebensstandard ist enorm hoch, das Durchschnittseinkommen ist riesig. Die Menschen arbeiten entweder in der Industrie oder in der Dienstleistungsbranche. Es ist eine schamlose Frechheit, dass das Fürstentum Liechtenstein für die Vergehen reicher Deutscher verantwortlich gemacht wird. Ihr Deutsche werdet von euren eigenen Mitbürgern betrogen und belogen und macht das Land Liechtenstein dafür verantwortlich. Anstatt die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, wird gegen ein unschuldiges Ländchen gehetzt. Die Deutschen müssen sich nicht darüber wundern, dass sie auf der ganzen Welt so unbeliebt sind, wie kaum ein anderes Volk. Immer wird den anderen die Schuld in die Schuhe geschoben, anstatt vor der eigenen Türe zu kehren.
    PS: Der BND bespitzelt Deutsche im Ausland. Deutschland der Überwachungsstaat. Das ist doch der eigentliche Skandal.








TOP



TOP