Die Bundesbank degradiert Thilo Sarrazin. Er verliert wichtige Zuständigkeiten und ist künftig nur noch für Nischengeschäfte zuständig. Demonstrativ distanziert sich der Vorstand von Sarrazins umstrittenen Äußerungen über Migranten. Sollte Sarrazin konsequenterweise zurücktreten?
Was halten Sie von Sarrazins Forderung, in der Familienpolitik umzustellen - weg von Geldleistungen, hin zur direkten Förderung von Kitas und Schulen?
Das sehe ich genauso. In der Tat können wir Gerechtigkeit auf Dauer nicht durch Transferleistungen herstellen, sondern nur durch Bildung und gesellschaftlichen Aufstieg. Dazu brauchen wir gute Kinderbetreuung, exzellente Schulen, auch Ganztagsschulen mit Mittagessen, eine effektive Familienpolitik vor Ort. Das Ziel muss sein: Aufstieg ist möglich, unabhängig von Herkunft und Status der Eltern.
Nein, daher meine harrsche Reaktion.
Eine staatlich (finanziell) geförderte Rückführung IntegrationsUNwilliger, die nichts zum Gemeinschaftswohl beitragen, aber die Vorzüge dieser Gemeinschaft ausnutzen wollen, in das Ursprungsland, dessen Kultur ja so hoch gehalten wird, kann kein Unrecht sein.
Hier ist nicht die Rede von Zwangs-Vertreibung a la Beneš.
Nachdem die Turnschuh und Strechhosenwelt in Berlin vor Jahren eingeführt wurde, dürfte die Integration – für jeden der gewillt ist sich zu integrieren – eigentlich kein Problem mehr sein.
Wie sie vielleicht wissen ist das Hochhaus (Karree am Kurfürstendamm) zufälligerweise einige Etagen höher als genehmigt. In Sachen Wertheim – Kaufhaus wurden Fläche von zugelassenen 30.000 auf 60000 m2 überschritten. Werner Düttmann hat die Fassade entworfen. Ich denke mit Geld hätte sich das mit den polnischen Kirchen schon machen lassen. Können Sie alles nachlesen bei Wolf Jobs Siedler – Phoenix im Sand .
Wenn sich aus vielen Einzelfallüberprüfungen eine große Zahl ergibt, so ist dies auch möglich.
Ich glaube hier in diesem thread hatte gestern jemand auf einen Link verwiesen, in dem jemand mit der Begründung, es wäre gesetzlich möglich, bei Sozialhilfebezug abzuschieben, neue gesetzliche Maßnahmen ablehnte.
Nun, man stelle sich mal vor, man würde alle Migranten, die schon lange Sozialhilfe beziehen und auch keine Arbeit aufnehmen wollen, abschieben.
Problem gelöst.
Nebenbei: Gesetzlich ist das sogar richtig. Nur hat das die Justiz total verwässert. Und die Politik nimmt es eben hin.
Auch jetzt wieder steht die Politik vor einer Entscheidung.
Da gibt es seit längerem eine Regelung, nach der langjährig geduldete abgeschoben werden, wenn sie nicht bis zu einem bestimmten Stichtag einen Arbeitsplatz gefunden haben.
Der Stichtag naht jetzt. Und prompt fordern gewissen Politiker wieder, diesen Stichtag auszusetzen - wegen der Wirtschaftslage.
Dem könnte man ja noch folgen - nur: Warum haben sie sich nicht schon vorher darum gekümmert?
Da haben sie mich falsch verstanden. Es geht nicht um die Rituale der Vergangeheitsbewältigung und die Beschäftigung mit historischer Schuld, sondern um den Missbrauch nationaler Symbole und Rituale durch die NS-Diktatur. Dieser Missbrauch wirkt nach.
Das darf man nicht herbeiführen, das muss langsam wieder entstehen. Es kommt nicht drauf an wie lange das NS-Regime an der Macht war, sondern welche Spuren es hinterlassen hat. Diese sind zu massiv und zu nachhaltig um gerade mal 60 Jahre nach Kriegsende bereits ihre Wirkung zu verlieren. Die Generation der Täter und Opfer ist noch unter uns.
Man könnte zB. ein finanzielles Angebot (10T €/Kopf + Reisekosten) zunächst alljenen machen, die nicht nach den herrschenden Regeln Deutsche werden wollen, dauerarbeitslos und ohne berufliche Perspektive sind. Würde bei einem potentiellen Adressatenkrei von ca. 1,5 Mio. Menschen rd. 20 Milliarden kosten, die sich volkswirtschaftlich aber auf Dauer vermtl. rechnen würden.
Für die Rückreisewilligen aus dem Unterschicht-Adressatenkreis sicher auch ein lukratives Angebot, da mit dem Geld im Herkunftsland gut eine adäquate Existenz aufgebaut werden kann.
Wir haben zB. auch nach der Wende hunderttausende von Russen so in ihre Heimat zurückgeführt - ganz ohne (pc-) Aufschrei.
So, bin jetzt weg - die Pflicht ruft.