Gesunde Ernährung ist, besonders angesichts aktueller Lebensmittelskandale, ein drängendes Thema. Nach Meinung vieler Experten kann die Industrie bei der Produktion einiges selbst für das Konsumentenwohl tun: Sie kann zum Beispiel bei den umstrittenen Zusatzstoffen erheblich sparen. Sollen die Lebensmittelkonzerte also entsprechend die Beimengung von Salz, Fett und Zucker generell reduzieren?
Ich glaube nicht, dass man der Industrie für die Zusammensetzung Vorschriften machen kann. Die Ampel wäre eine gute Möglichkeit gewesen, die Verbaucher einfach über zu ungesunde Zusammensetzungen zu informieren. Leider hat sich die Politik aber von der Lobby "beeinflussen" lassen. Wer weiß, welche Methoden dabei im Spiel waren...
Ich esse und kaufe was mir schmeckt. Wenn dazu Salz, Zucker und Fett nötig ist, dann kaufe ich das.
Wer glaubt er wäre ein normaler und durchschnittlicher Mensch, der essen kann was alle essen. kann das gerne tun. Doch für mich ist das was für alle gut ist schlecht.
Von Gemüse wird mir übel, außer es ist totgekocht. Vom Obst bekomme ich oft genug Ausschlag. Aber egal. Im Durchschnitt ist es ja gesund. ...für andere ...und den Obst- und Gemüsebauern.
Im übrigen bin ich noch in einer Zeit ohne Hamburger und allzeit verfügbarer Süßigkeiten aufgewachsen. Trotzdem waren kaputte Zähne und Fettleibigkeit kein Folge von FastFood und Schokolade.
Wir hatten damals noch "gesunde" Hausmansskost und Mutter hat noch zu Hause gekocht, bis uns die Wissenschaft beigebracht hat, dass gerade die Hausmannskost viel zu fettig und nährstoffreich war. Dagegen galt sogar der fettarme, pappige Hamburger als gesund.
Krank macht mich das schlechte Gewissen das uns die Ökofritzen und Tanten und deren 5. Kolonne in den Medien, einreden will. Haltet die Klappe. Eure Scheiß Meinungsdiktatur, die sogar vor meinem Frühstück und Klopapier nicht halt macht, ist Spießbürgerlich bis zum Faschismus. Bildete eure Religionsgemeinschaft aber lasst die Gesellschaft in Ruhe!
Also man sollte den LK keine Vorschrift der Beimengungen machen,allerdings sollte das bis jetzt Kleingedruckte mindestens doppelt so groß machen,eine Ampel wäre natürlich noch besser,aber das haben die Lobbyisten ja zu verhindern gewusst.Ich persönlich brauche jedenfalls eine Lupe um die meisten Inhaltsstoffe auf den Verpackungen zu lesen obwohl ich laut Augenarzt keine Brille zu tragen brauche.
Habe gerade eine Fischdose (Heringsfilets in Pfeffercreme) in der Hand und eine Lupe:"mmhZucker,Mango,Salz,Essig GewürzeJohannisbrotkernmehl,modifizierte Stärke,Hefeextrakt,Dextrose,Milcheiweiß,Maltodextr in,pflanzliches Öl,kann Spuren von Soja,Gluten und Ei enthalten,muss wohl aber nicht?
Die Beimengung von Salz, Fett und Zucker nennt man Kochen oder Backen. Was sollen die denn zusetzen, Wasser ?
Von der gesunden Ernährung wird man eben nicht satt. Erst wenn man genug Fett und Kolehydrate intus hat, setzt eine Sättigung ein. Wird dies reduziert, isst man einfach mehr.
Und der Geschmack ? Probieren Sie mal Tomatensosse oder Ketchup ohne Zucker oder Brot ohne Salz.
Die Lebensmittelskandale sind davon Unabhängig, denn das sind kriminelle Machenschaften. Man ist sich ja noch nicht einmal einig, was genau gesunde Ernährung ist.
Fricklerzzz
Es gibt einen Unterschied, ob die böse Tüte Chips während der stundenlangen Playstation-Daddelei oder nach dem Fußballtraining geknabbert wird. Bewegungsmangel bei Jugendlichen durch familiäre Defizite sind insgesamt sicherlich ursächlicher als das eine oder andere Fischstäbchen. Was bringt da eine Lebensmittelampel, die eine Cola Zero besser als Fruchtsaft abschneiden lassen würde?
Dieser Artikel spiegelt voll und ganz den Zeitgeist wider.
Verantwortung ist out - Schuld sind immer die anderen.
Fettsucht-Freßsucht, ein Glück, dass ich nicht selber schuld bin!
Was kann ich denn dafür, wenn die Chips so gut schmecken?? Die Industrie macht sie extra lecker, damit ich so viel davon esse. Der Konditor um die Ecke gibt sich extra vieL Mühe mit seiner Torte, damit ich ihr erliege und der Italiener neben dem Büro- seine Pizza duftet so appetitanregend, dass ich einfach nicht vorbeigehen kann.
Wenn ich so recht überlege, müsste die Politik was gegen die überall lauernde subtile Verführung unternehmen, denn dann kann ich mich entspannt zurücklehnen und so weitermachen wie bisher.
Die Politik muß keine Rücksicht nehmen auf die Industrie, um eine wirkungsvolle Kennzeichnungspflicht durchzusetzen. Denn im Gegensatz zum Tabakkonsum, der ja insgesamt reduziert weren soll, geht es ja nur darum, die richtigen Produkte auf dem Markt zu bevorzugen. Gegessen wird immer - das ist eine Naturnotwendigkeit - und auch der Trend zur Fertignahrung ist bedauerlicherweise nicht aufzuhalten, niemand soll also aus dem Markt gedrängt werden. Im Gegenteil, derjenige Hersteller, der seine Produkte am schnellsten an neue Regeln anpaßt, erringt einen Marktvorteil.