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Muss mehr Flughafenlärm angesichts wirtschaftlicher Interessen akzeptiert werden?

In Frankfurt soll der ohnehin schon riesige Rhein-Main-Flughafen ausgebaut werden. Mehr Flüge bedeuten aber auch mehr Lärmbelästigungen für die gebeutelten Anwohner. Argument für die Mehrbelastung ist natürlich wirtschaftliches Wachstum. Muss für diese Interessen immer mehr Lärm in Kauf genommen werden?
  1. #150

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Haben Sie nichts anderes mehr zu bieten als die üblichen, liberal-konservativen, wirtschaftswachstumfetischistischen Floskeln?
    Also ich nenne das einfach Realität. Etwas, was der neuen Generation Wutbürger vollkommen abgeht. Sie zeigen das ja auch gerade wieder.

    Wenn ich Wohnen und Arbeiten räumlich trenne, höre ich den Krach der Metallbaufirma nicht mehr, erzeuge dafür aber Verkehr.

    Wenn ich die Anforderungen bezüglich Mobilität erheblich ausweite (wer hats erfunden?) dann erzeuge ich mehr Verkehr.

    Wer durch Veränderung von Rahmenbedingungen dafür sorgt, daß das Produkt yxz nicht mehr in Deutschland hergestellt werden kann, sorgt gleichzeitig für eine Zunahme des Frachtverkehrs.

    Wenn ich mit völlig schwachsinnigen Verboten bei gleichzeitig hohen Preisen dafür sorge, daß immer weniger im eigenen Land Urlaub machen, dann werden die woanders hin fliegen oder fahren. Was mehr Flugbewegungen oder sonstigen Verkehr bedeutet.

    Bis hin zu: Wer für einen Appel und ein Ei an die Autobahn oder zum Flughafen zieht muß mit Lärm rechnen. Genau deshalb war es da so billig.

    Das alles hat mit neoliberal, unbegrenztem Wachstum oder sonst was gar nichts zu tun. Nur mit Logik.

    Erschwerend kommt hinzu, daß diejenigen, die gestern die Vetreibung der Metallbude aus der Stadt gefordert hatten, morgen auf der Straße stehen, um den dadurch gestiegenen Verkehr zu beklagen.


    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Ich warte nur noch darauf, daß das übliche "Argument" kommt:

    "rot-grün gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland und will einen Agrarstaat..."
    Das wurde ich so nicht schreiben. Den Agrarstaat wollen sie ja nun auch nicht mehr... :D
  2. #151

    Zitat von Dieter 59 Beitrag anzeigen
    Also ich nenne das einfach Realität.
    Die Realität ist die, daß sich immer mehr Menschen im Umfeld von Flughäfen durch die exorbitant steigenden Lärmbelastungen übergebührlich gestört fühlen. Das können nur die ermessen, die in der Nähe von Flughäfen wohnen.

    Daß diese Problematik international und nicht nur auf Deutschland beschränkt ist, habe ich nicht nur Ihnen darzustellen versucht. Ihr Problem, wenn Sie das beharrlich ignorieren.

    Das überaus alberne Argument des "Wutbürgertums" liest man gerne von liberal-konservativer Politikerseite, wohin das führt, hat man in Stuttgart gesehen. Ab dafür... - auch wenn das Kuckucksei jetzt ein anderer ausbrüten muß.

    Ihr Problem und das vieler Ihrer Mitstreiter ist: Die Menschen leben nicht mehr nach dem Motto: "Friß, was Dir Politik vorsetzt oder stirb'".

    Das ist ein Verhalten aus den 50-er und 60-er Jahren.

    Wenn ich Wohnen und Arbeiten räumlich trenne, höre ich den Krach der Metallbaufirma nicht mehr, erzeuge dafür aber Verkehr.
    In der Regel wohnt der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens nicht mehr in seinem Betrieb.

    Wenn ich die Anforderungen bezüglich Mobilität erheblich ausweite (wer hats erfunden?) dann erzeuge ich mehr Verkehr.
    Welche "Anforderungen" bezüglich Mobilität? Sie schreiben in Rätseln. Wenn Sie allerdings damit meinen, daß mehr Straßen mehr Verkehr erzeugen, weil immer irgendjemand darauf fahren will - nicht weil er unbedingt muß - dann haben Sie recht.

    Wer durch Veränderung von Rahmenbedingungen dafür sorgt, daß das Produkt yxz nicht mehr in Deutschland hergestellt werden kann, sorgt gleichzeitig für eine Zunahme des Frachtverkehrs.
    Wenn Sie die Auslagerung der Produktion von Halbzeugen und geringwertigen Wirtschaftsgütern in Billiglohnländer meinen, gebe ich Ihnen auch darin recht. Finde ich nicht gut, hat aber mit politischen Rahmenbedingungen nichts zu tun. Ist Entscheidung der Unternehmen.

    Wenn ich mit völlig schwachsinnigen Verboten bei gleichzeitig hohen Preisen dafür sorge,....
    Was haben - *ähem* - "schwachsinnige" Ver- oder Gebote mit der Tatsache zu tun, daß Billigflugtourismus immer noch ein enormes Wachstum erfährt? Schauen sie in die wöchentlichen Wurfsendungen bekannter Discounter - Malle für 99,-- EUR/Woche.

    Bis hin zu: Wer für einen Appel und ein Ei an die Autobahn oder zum Flughafen zieht ...
    Das macht niemand mehr, der logisch denken kann. In den neuen Bundesländern gab es mal einen solchen Trend, inzwischen sind die Leutz dort auch schlauer geworden.

    Erschwerend kommt hinzu, daß diejenigen, die gestern die Vetreibung der Metallbude aus der Stadt gefordert hatten, morgen auf der Straße stehen, um den dadurch gestiegenen Verkehr zu beklagen.
    Wenn die "Metallbude" - in dem Gemeindeverbund, in dem ich lebe, gab es vor 20 Jahren eine ganze Reihe von Gesenkschmieden mit den ihnen eigenen Emissionen - die Standards erfüllt, die ein gedeihliches Zusammenleben ermöglichen (hier war es ein Gesenkschmiedeprogramm, was insbesondere die Erschütterungen auf Null bzw. ein erträgliches Maß reduzierte), dann geht Ihr Vorhalt gegen eine politische Partei - natürlich die Grünen - ins Leere.

    :-)
  3. #152

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Die Realität ist die, daß sich immer mehr Menschen im Umfeld von Flughäfen durch die exorbitant steigenden Lärmbelastungen übergebührlich gestört fühlen. Das können nur die ermessen, die in der Nähe von Flughäfen wohnen.
    Niemand hat geschrieben, dies sei die künftig zu bevorzugende Wohnlage oder es würde dort keine Probleme geben. Ganz im Gegenteil. Auch die Aussage, es müsse da keinen Interessenausgleich geben, hat sich sehr in Grenzen gehalten. Nur strebt der Wutbürger den nicht an. Kubjuweit hattte schon recht, als er das als neuen Egoismus der Mitte bezeichnete. Es geht nicht mehr um das Interesse als Bürger. Das wird nur bei den anderen eingefordert. Es geht um das Interesse als Eigenheimbesitzer, Eltern oder meinetwegen auch Autofahrer.

    Zitat von acusticusneurinom Beitrag anzeigen
    Das überaus alberne Argument des "Wutbürgertums" liest man gerne von liberal-konservativer Politikerseite, wohin das führt, hat man in Stuttgart gesehen. Ab dafür... - auch wenn das Kuckucksei jetzt ein anderer ausbrüten muß.
    In den Vorgängen zu diesem Provinzbahnhof hat man vor allem eines gesehen: Demokratische Mehrheiten spielen zunehmend keine Rolle mehr.

    Auf den Rest Ihres Postings gehe ich nicht ein. Zum einen wird es OT, zum anderen sind sie eh nicht bereit anzuerkennen, daß staatliche Entscheidungen nicht nur regulierend wirken, sondern auch externe Kosten produzieren. Das hat schon in der Theorie keine Rolle gespielt, denn es hätte die Richtung der Schlußfolgerungen erheblich gestört.
  4. #153

    Zitat von Dieter 59 Beitrag anzeigen
    Niemand hat geschrieben, dies sei die künftig zu bevorzugende Wohnlage oder es würde dort keine Probleme geben. Ganz im Gegenteil.
    Ach! Ist ja eine ganz enorme Erkenntnis.

    Auch die Aussage, es müsse da keinen Interessenausgleich geben, hat sich sehr in Grenzen gehalten. Nur strebt der Wutbürger den nicht an. Kubjuweit hattte schon recht, als er das als neuen Egoismus der Mitte bezeichnete.
    Finden Sie. Dann schau'n wir doch mal, ob das so stimmt:

    DER SPIEGEL*41/2010 - Der Wutbürger: Der zweite Grund ist, dass die Deutschen älter werden. Was jetzt passiert, ist ein Vorbote der demografisch gewandelten Gesellschaft. Die Wutbürger sind zu einem großen Teil ältere Menschen, und wer alt ist, denkt wenig an die Zukunft. Ihm bleiben noch zehn oder zwanzig Jahre, die will er angenehm verbringen, was verständlich ist. Der Bau des Bahnhofs vergällt ihm das Leben, von dem neuen Bahnhof selbst wird er nicht mehr viel haben. Er ist saturiert, er hat keine großen Ziele mehr, strebt nicht, sondern erhält, verteidigt den Status quo, ihm graut vor dem Wandel.

    Sie werden feststellen, daß sich hier ein Journalist den Frust von der Seele geschrieben hat, eine eigene, seine ganz persönliche Meinung über die Vorgänge in Stuttgart vertritt. Das ist sein gutes Recht.

    Wie passen da "Die Piraten" und ihre Partei hinein? Alles alte Wutbürger? Saturiert und vollgefressen, der typische Borgeouis?

    Tut mir ja leid, aber Sie scheinen in den üblichen, konservativen Denkschablonen zu agieren, alles, was neu ist, ist Fortschritt und Fortschritt ist Wachstum und Wachstum muß einfach sein.

    Es geht nicht mehr um das Interesse als Bürger. Das wird nur bei den anderen eingefordert. Es geht um das Interesse als Eigenheimbesitzer, Eltern oder meinetwegen auch Autofahrer.
    Soso. Und wie ist es mit dem Interesse des Pauschalreisenden, des "gemeinen" Paxes, der seinen Anspruch aus den Reiseprospekten verwirklicht sehen will, für 99 EUR nach Malle zu jetten? Immer öfter, billiger? Na?

    In den Vorgängen zu diesem Provinzbahnhof hat man vor allem eines gesehen: Demokratische Mehrheiten spielen zunehmend keine Rolle mehr.
    Tja. Dann überlegen Sie mal, woran das liegen könnte. Vielleicht an der Tatsache, daß viele Bürger sich von den Vertretern dieser Mehrheit ziemlich - ich drücke es mal salopp aus - "verarscht" fühlen?

    Auf den Rest Ihres Postings gehe ich nicht ein. Zum einen wird es OT,..
    SIE haben doch mit den dubiosen Anspielungen auf exorbitante Verbote in diesem Land begonnen, die Industrie und Arbeitsplätze vernichteten, die Menschen heraustrieben, in den Urlaub, in die Auswanderung - und keine Beispiele geliefert

    zum anderen sind sie eh nicht bereit anzuerkennen, daß staatliche Entscheidungen nicht nur regulierend wirken, sondern auch externe Kosten produzieren.
    Stimmt. Das Nachrüsten zur Einhaltung von Umweltstandards kostet Geld. Sieht jemand, der nur sich und seinen Betrieb als Heilsbringer - also ein Vertreter der klassischen "Wutbürger-Mitte" - so Ihre Schlußfolgerung - sieht, nicht gerne ein.

    Das hat schon in der Theorie keine Rolle gespielt, denn es hätte die Richtung der Schlußfolgerungen erheblich gestört.
    Es tut mir aufrichtig leid, daß ich Ihre Schlußfolgerungen gestört habe.
  5. #154

    Muss mehr Flughafenlärm angesichts wirtschaftlicher Interessen akzeptiert werden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Frankfurt soll der ohnehin schon riesige Rhein-Main-Flughafen ausgebaut werden. Mehr Flüge bedeuten aber auch mehr Lärmbelästigungen für die gebeutelten Anwohner. Argument für die Mehrbelastung ist natürlich wirtschaftliches Wachstum. Muss für diese Interessen immer mehr Lärm in Kauf genommen werden?
    Sowohl die wirtschaftlichen Interessen (Äpfel aus Australien oder ähnliches) als auch die Ferienbilligwirtschaft - auch die Anwohner von Flughäfen fliegen gerne in den Biligurlaub - nur nicht bitte mit Lärm vor dem eigenen Haus verbunden, nach dem Motto: den können ja andere haben .
    Wir sind eine billige egoistische Gesellschaft und die Politik bediente diese Wünsche der Mehrheit. Die Schönefelder Grundstücke - früher waren das riesige Ackerflächen - wunderschön - wurden von der Politik für illustre Summen - mir bekanntes höchstes GEbot 85 Millionen DM für Ackerland, was dann die falsche Seite war.
    Sinnvoll wäre gewesen, alle 3 Flughäfen in Berlin offen zu halten, aber das hätte nicht der Eitelkeit des ehemaligen kleinen Tempelhofer Stadtrats für Bildung , Wowereit, entsprochen.
    Nun ist das Projekt völlig vergurkt.
    Aber, auch die Bürger des Südostens sind Mitschuld. Für den Erhalt von Tempelhof, dem 1. Flughafen der Welt überhaupt - haben die am und um den Flughafen Tempelhof wohnenden Bürger 1/2 Million Unterschriften gesammelt gehabt, aber Schönefelder und Umlandbürger w o l l t en den Flughafen unbedingt. Intelligent wie die sind, haben sie nicht an den Lärm gedacht, aber natürlich sehr ,sehr preiswert ihren Grund und Boden erworben.
    Eine Großstadt kann 3 Flughäfen vertragen, abgesehen davon, dass 3 Flughäfen auch umweltschonend und für alle Bürger Berlins und Brandenburgs leicht erreichbar gewesen wären. Die STadtautobahn hätte nicht ausgebaut werden, kein Häuserabriss in Köpenick u.s.w., u.s.f. - nun haben die eitlen Affen der Politik eine richtige Ohrfeige erhalten und ihre bevorzugten SPD- Nichtskönner auch - und , dass diese Leute noch versuchen , die Bauaufsichtsbehörde von DAhme -Spreewald zu beeinflussen ist eine Riesenschande. Auf die Leute der Bauaufsichtsbehörde bin ich richtig stolz. Wie schön, dass es noch verantwortungsbewußte Dienststellen gibt.
    Wenn jeder ein bißchen Lärm hat, ist es erträglcih und das wäre bei 3 Flughäfen der Fall gewesen.
    Aber, der jetzige Name des Flughafens paßt zu dem Desaster (Willy Brandt) ws hat der denn mit unserem Flughafen zutun? Der Flughafen muß "Otto Lilienthal" , nach dem Berliner und Brandenburger erstem Flugpionier heißen.
    Überhaupt, egal von welcher Partei, die Beweihräucherung von gutbezahlten Politikern ekelt schon.
  6. #155

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Sinnvoll wäre gewesen, alle 3 Flughäfen in Berlin offen zu halten, aber das hätte nicht der Eitelkeit des ehemaligen kleinen Tempelhofer Stadtrats für Bildung die Beweihräucherung von gutbezahlten Politikern ekelt schon....
    Sie kommen nicht auf die Idee, daß ein großer Flughafen wirtschaftlicher zu betreiben ist als 3 kleine, von denen einer - Tempelhof - darüberhinaus mit den ständig größer werdenden Maschinen kaum noch klarkam - bzw. für die Piloten eine echte Herausforderung bedeutete?

    So leid das manchem Tempelhofer, der an seinen Flughafen glaubte, tun mag - die Zeit war vorbei und reif für etwas Neues.

    Daß allerdings der "BauHERR" Wowereit aufgrund der fehlenden Brandschutzabnahme von großspurigen Versprechungen - was die Inbetriebnahme angeht - Abstand nehmen muß, erfüllt mich schon mit einer gewissen Häme. Die liebe Eitelkeit eben... .
  7. #156

    Muss mehr Flughafenlärm angesichts wirtschaftlicher Interessen akzeptiert werden?

    Zitat von dinghi Beitrag anzeigen
    Sie kommen nicht auf die Idee, daß ein großer Flughafen wirtschaftlicher zu betreiben ist als 3 kleine, von denen einer - Tempelhof - darüberhinaus mit den ständig größer werdenden Maschinen kaum noch klarkam - bzw. für die Piloten eine echte Herausforderung bedeutete?

    So leid das manchem Tempelhofer, der an seinen Flughafen glaubte, tun mag - die Zeit war vorbei und reif für etwas Neues.

    Daß allerdings der "BauHERR" Wowereit aufgrund der fehlenden Brandschutzabnahme von großspurigen Versprechungen - was die Inbetriebnahme angeht - Abstand nehmen muß, erfüllt mich schon mit einer gewissen Häme. Die liebe Eitelkeit eben... .
    DAzu benötigt man keine Idee! Estee Lauder wollte groß wirtschaftlcih einsteigen, unsere Rettungsstaffel , die Polizei ,die jetzt im Bandenburgischen weit vom Schuss - ihre Hubschrauber haben, aber, ach, wie schön ist doch die Welt - eine Verhunzung und der Ausbau und die Öffnung zum Hasenheider Rauschgiftpark - natürlich - wie bei den 3 linken Parteien - umsonst - zu Lasten der Steuerzahler - ist als Volksverdummung gewünscht.
    Übrigens, viele prall gefüllte Maschinen der mittleren Flugzeuggröße können und konnten in Tempelhof weiterhin landen.

    Der Großflughafen BER ist niemals mehr "wirtschaftlicher zu betreiben", dafür haben die edlen Ritter der faulen Pflaumen , Wowereit und Konsorten , gesorgt.
    Und "wirtschaftlicher arbeiten" kann doch nicht im Ernst ein Argument sein, um einen ganzen Landstrich über Gebühr voll zu dröhnen.
    Morgens um 4 Uhr flog die einzige noch laute Maschine über uns hinweg - die Postmaschine - und jeden Morgen das gleiche Prozedere- ich habe den Piloten immer gute Landungen gewünscht. Das Gebrumme war vertraut - wie die Glocken unserer Kirchen, die früher zu jeder Stunde schlugen.
    So, und nun bestelle ich mir gleich mal das neue Buch von Sarrazin - der einzige wahre Mahner - unter den ganzen Lügenbolten.
  8. #157

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Übrigens, viele prall gefüllte Maschinen der mittleren Flugzeuggröße können und konnten in Tempelhof weiterhin landen...
    Ich weiß nicht, was Sie unter "mittlerer" Flugzeuggröße verstehen - etwa das hier?
    In einer typischen 2–2-Bestuhlung in der Business Class und 3–3-Bestuhlung in der Economy Class fasst die A319-Kabine 124 Passagiere

    Mit dem 319-er schon grenzwertig, mit dem 320-er schon richtig heikel, vor allem bei schlechtem Wetter.
    Der Großflughafen BER ist niemals mehr "wirtschaftlicher zu betreiben"...
    ....ein großer Flughafen ist für einen Betreiber wirtschaftlicher zu handhaben als drei kleine. Versuchen Sie doch einmal, ansatzweise sachlich zu bleiben. Aber wenn das so ist:
    So, und nun bestelle ich mir gleich mal das neue Buch von Sarrazin - der einzige wahre Mahner - unter den ganzen Lügenbolten.
    Fein. Dann glauben Sie mal an dessen "Wahrheit"... . Er freut sich schon darauf, daß Sie sein zweites Buch kaufen.
    Da verdient er im Jahr sicherlich mehr mit seiner Polemik wie früher als Finanzsenator.
    Und nicht nur Sie fallen 'drauf 'rein. Glückwunsch an Herrn Sarrazin - bauernschlau eingefädelt.
  9. #158

    Zitat von metaller16 Beitrag anzeigen
    ich würde den Urlaub auf 20 Tage verkürzen. Und viele Flüge sind in der Tat unnütz und deshalb verzichtbar. Man müßte einfach die Steuer auf das Flugzeugbenzin verdoppeln. Das würde schon mal helfen.
    Das Flugbenzin hätte man schon seit Jahrzehnten zu der gängigen
    Steuer wie für Transportunternehmen und Kraftdroschken , erhöhen müssen.
  10. #159

    Muss mehr Flughafenlärm angesichts wirtschaftlicher Interessen ekzeptiert werden?

    Zitat von dinghi Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, was Sie unter "mittlerer" Flugzeuggröße verstehen - etwa das hier?
    In einer typischen 2–2-Bestuhlung in der Business Class und 3–3-Bestuhlung in der Economy Class fasst die A319-Kabine 124 Passagiere

    Mit dem 319-er schon grenzwertig, mit dem 320-er schon richtig heikel, vor allem bei schlechtem Wetter.
    ....ein großer Flughafen ist für einen Betreiber wirtschaftlicher zu handhaben als drei kleine. Versuchen Sie doch einmal, ansatzweise sachlich zu bleiben. Aber wenn das so ist:


    Fein. Dann glauben Sie mal an dessen "Wahrheit"... . Er freut sich schon darauf, daß Sie sein zweites Buch kaufen.
    Da verdient er im Jahr sicherlich mehr mit seiner Polemik wie früher als Finanzsenator.
    Und nicht nur Sie fallen 'drauf 'rein. Glückwunsch an Herrn Sarrazin - bauernschlau eingefädelt.

    Also, da muß man nicht darauf hineinfallen. Wir sind immer vom Flughafen Tempelhof geflogen. Unsere Tochter von Amerika zu uns - wir von uns nach Amerika - nur der große Airbus , ist ab Tegel geflogen, wurde in Miami aufgetankt und dann ging es mit derselben Maschine und einer costaricanischen Besatzung weiter nach Costa
    Rica. Das gleiche in Richtung Osten - was denken Sie eigentlich wie wir Berliner - ohne Flughafen Tegel - um die Welt flogen? Per Pedes?

    Bauernschlau ist Wowereit und Co , er hatsich auf die Verdreckung der Stadt spezialisiert und mehr kann der Mann nicht. Ein völlig geltungsbedürftiger Tropf , der auch keinesfalls von viel Berlinern gewählt wurde. Welch Unterschied zu Diepgen im Negativen.

    Und die Kochrezepte Sarrazins sind doch für die unterste Schicht eine
    Bereicherung. Wer mit dem Geld rechnen muß , geht nicht an die Frittenbude und in die teuren Nachtgeschäfte - Alkohol und Fertigfraß kaufen. Der kocht selber. Übrigens , Sarrazin war mal unser Finanzsenator - und als solcher erheblich fachlich und sachlich geschulter, als z.B. die Fugmann - Heesing oder nun, der Fischhändler.


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