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Muss Benzin billiger – oder teurer werden?

Weil die Spritpreise in Deutschland derzeit Rekordhöhen erreichen, lassen immer mehr Menschen ihr Auto stehen und benutzen öffentliche Verkehrmittel oder Fahrräder. Viele aber sind weiter auf ihr Automobil angewiesen. Auf jeden Fall erregen die exorbitanten Benzinpreise die Gemüter von Umweltschützern und Verbrauchern. Wie sehen Sie es: Muss Benzin billiger oder teurer werden?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weil die Spritpreise in Deutschland derzeit Rekordhöhen erreichen, lassen immer mehr Menschen ihr Auto stehen und benutzen öffentliche Verkehrmittel oder Fahrräder. Viele aber sind weiter auf ihr Automobil angewiesen. Auf jeden Fall erregen die exorbitanten Benzinpreise die Gemüter von Umweltschützern und Verbrauchern. Wie sehen Sie es: Muss Benzin billiger oder teurer werden?
    Die mangelnde Resonanz zu diese Fragestellung kann ich mir nur so erklären: Den Foristen hat es ob der Benzinpreiserhöhung offensichtlich die Sprache verschlagen. Seltsamerweise jubeln noch nicht einmal die Grünen.
  2. #2

    Teurer natürlich, denn "was nix kostet, ist auch nix". Letztlich ist es doch eine Frage der Nachfrage und möglichen Förderleistung (Angebot).
  3. #3

    Schwarzes Blut

    Die "Peak-Oil-Studie der Bundeswehr" 2010 sagt es uns klipp+klar in ihren Passagen: "Sicherheitspolitische Implikationen knapper Ressourcen", wo es hin geht, mit dem Benzin. Wir müssen uns auf einen sehr langen "Transformationsprozess" der Gesellschft einstellen. 95% aller industriell gefertigten Produkte hängen heute von der Verfügbarkeit von Erdöl ab. Und weiter heisst es: "Eine starke Verteuerung des Erdöls stellt ein systemisches Risiko dar". Die Verknappung und damit Verteuerung von Öl/Benzin wirkt sich insbesondere auf den Verkehrssektor aus. Durch die starke Verteuerung kommt es zu massiven Einschränkungen des modernen Individualverkehrs, was wiederum unmittelbare Wirkung auf die Funktionsmechanismen und Lebensgewohnheiten moderner, industrialisierter Gesellschaften hat. Man spricht vom Abschwung der Automobilindustrie, dem Baugewerbe bis hin zum Tourismus. Eine Mobilitätskrise würde zu einer neuen Ausprägung der Finanz- und Wirtschaftskrise. Insbesondere die Exportorientierung der deutschen Wirtschaft ist davon besonders betroffen. - Soweit die Studie - Dazu, ganz aktuell, ein drohender Krieg mit dem Iran und das knallharte Verhalten der Öl-Multis, OPEC & Co. Über ein "Tipping-Point-Szenario" wollen wir erst garnicht reden. Wer bitte, bereitet die Bürger darauf bloß vor? Horst Köhler begann vom notwendigen "Paradigmen-wechsel" zu sprechen, doch der musste ja bekanntlich weg.
  4. #4

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Die mangelnde Resonanz zu diese Fragestellung kann ich mir nur so erklären: Den Foristen hat es ob der Benzinpreiserhöhung offensichtlich die Sprache verschlagen. Seltsamerweise jubeln noch nicht einmal die Grünen.
    Die tummeln sich alle im Spiegel-Blog!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weil die Spritpreise in Deutschland derzeit Rekordhöhen erreichen, lassen immer mehr Menschen ihr Auto stehen und benutzen öffentliche Verkehrmittel oder Fahrräder. Viele aber sind weiter auf ihr Automobil angewiesen. Auf jeden Fall erregen die exorbitanten Benzinpreise die Gemüter von Umweltschützern und Verbrauchern. Wie sehen Sie es: Muss Benzin billiger oder teurer werden?
    Diese Frage kann heute und aktuell nicht mehr so gestellt werden. Schwarz und Weiß, diese Denkweise ist populistisch und nicht real. Menschen, die im ländlichen Raum, fern vom öffentlichen Nahverkehr, verbannt vom Schienenverkehr ihrer Arbeit nachgehen müssen, die trifft der die Treibstoffspirale brutal. Da darf nicht an die Masse von Beschäftigten gedacht werden, die für ihre Arbeit auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind und für einen Stundenlohn von unter 10 Euro arbeiten müssen.
    Die Volksparteien sind an der Reihe, für ihr Volk Rückgrat zu zeigen: die zu stärken, die das Bruttosozialprodukt stärken. Dazu gehört auch, neue Technologien zu fördern. Das 3-Liter-Auto wurde eingestampft, das Elektroauto dümpelt, sogar die Sonnenenergie wird links liegen gelassen, wenn die Lobby nur stark genug ist. Das ist Einbahnstraßen-Politik. Deshalb muss der Verbrauch von Energien im Verhältnis zum Nutze
  6. #6

    Treibstoff zu billig

    Wer sich auf deutschen Straßen aufmerksam umsieht, muss zu dem Schluss kommen, dass Benzin und Diesel immer noch zu preiswert sind. Es sind zu viele Autos mit sehr hohem Verbrauch unterwegs, es wird ohne Grund zu schnell gefahren, es wird unsinnig viel verbraucht, allein aufgrund falscher Fahrgewohnheiten. Den Mineralölgesellschaften soll ein Riegel gegen beliebige Preiserhöhungen und -schwankungen vorgeschoben werden. Die Steuern für Treibstoff müssen höher werden. Als Ausgleich sollte Vielfahrern, die beruflich viel unterwegs sind, steuerliche Entlastungen gewährt werden. Es müssen weitere Anreize zur Senkung des Verbrauchs geschaffen werden, was auch zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und langfristig zur Erhaltung der Lebensqualität auf der Erde führt.
  7. #7

    Zitat von hs-press Beitrag anzeigen
    Diese Frage kann heute und aktuell nicht mehr so gestellt werden. Schwarz und Weiß, diese Denkweise ist populistisch und nicht real. Menschen, die im ländlichen Raum, fern vom öffentlichen Nahverkehr, verbannt vom Schienenverkehr ihrer Arbeit nachgehen müssen, die trifft der die Treibstoffspirale brutal. Da darf nicht an die Masse von Beschäftigten gedacht werden, die für ihre Arbeit auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind und für einen Stundenlohn von unter 10 Euro arbeiten müssen.
    Die Volksparteien sind an der Reihe, für ihr Volk Rückgrat zu zeigen: die zu stärken, die das Bruttosozialprodukt stärken. Dazu gehört auch, neue Technologien zu fördern. Das 3-Liter-Auto wurde eingestampft, das Elektroauto dümpelt, sogar die Sonnenenergie wird links liegen gelassen, wenn die Lobby nur stark genug ist. Das ist Einbahnstraßen-Politik. Deshalb muss der Verbrauch von Energien im Verhältnis zum Nutze
    Solange die Mineralölsteuer prozentual vom Benzinpreis berechnet wird und an den Staat fließ, solange verdient der Staat an jeder Preiserhöhung automatisch mit. Es ist also reine Heuchelei, wenn sich die Finanz-Politiker über Zuwächse die Hände reiben, diverse Propaganda-Politiker aber Preiserhöhungen verhindern wollen.
  8. #8

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Solange die Mineralölsteuer prozentual vom Benzinpreis berechnet wird und an den Staat fließ, solange verdient der Staat an jeder Preiserhöhung automatisch mit. Es ist also reine Heuchelei, wenn sich die Finanz-Politiker über Zuwächse die Hände reiben, diverse Propaganda-Politiker aber Preiserhöhungen verhindern wollen.
    Die Mineralölsteuer wird aber nicht prozentual berechnet, sondern ist ein fester Betrag je Liter.
  9. #9

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Die Mineralölsteuer wird aber nicht prozentual berechnet, sondern ist ein fester Betrag je Liter.
    Da danke ich Ihnen für die Richtigstellung. Ich war offenbar nicht richtig informiert.








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