Die Mineralölmultis in Deutschland behaupten:
1. Die hohen Preise sind ein Resultat der Steuer- und Umweltpolitik-
2. Die hohen Preise sind der Marktentwicklung durch die Nahostkrisen geschuldet, s. Iran-
Reaktion der -multis:
1. Sie fordern von der Bundesregierung, den Steueranteil auf Benin auf einem vorher definierten Höchststand einzufrieren, was dazu führt, dass sich die Preisentwicklung wieder im Umsatz der -multis bemerkbar macht, da diese durch Ökosteuer, Mineralölsteuer und Märchensteuer, Produktmärchensteuer zu hoch belastet seien. Da die BR darauf nicht eingehen will, wird sie seitens der -multis halt über die "Preispolitik" dazu ermuntert, man könnte auch sagen erpresst.
2. Der Grund, das angedrohte Ölembargo des Iran sorgte für hohe Preise am Spotmarkt, dient lediglich der Untermauerung der o. g. Behauptungen. Der Ölexport des Iran macht lediglich einen Bruchteil des Gesamtimports aus, und kann lässig durch die anderen Lieferanten kompensiert werden. Diese Maßnahme trifft am nachhaltigsten den Iran selbst!
Antwort a. d. Eingangsfrage: Steuern auf Mineralölprodukte runter, somit entfällt bspw. die Anpassung der Pendlerpauschale.
Aaaaaber: da ist ja noch das selbstgesteckte Klimaziel, mit einer CO2 Emissionsreduktion. CO2-Reduktion: Deutschland droht an Klimaschutzziel zu scheitern - Nachrichten Wirtschaft - Energie - WELT ONLINE
Das muss noch erreicht werden! Und da passt die aktuelle Entwicklung prima rein, weil sie den Individualverkehr reduziert, die Emmissionsraten dr Industrie aber nicht, nicht angepast werden müssen. So kann fleißig an der "Steigerung unseres Wohlstands" gearbeitet werden. Für die ROV-Egomanen wird der Sprit auch mit 2,70€ bezahlbar bleiben, und der restl. Teil der autofahrenden Bevölkerung ist ohnehin nicht so systemrelevant!



