Muss Benzin billiger – oder teurer werden?

Weil die Spritpreise in Deutschland derzeit Rekordhöhen erreichen, lassen immer mehr Menschen ihr Auto stehen und benutzen öffentliche Verkehrmittel oder Fahrräder. Viele aber sind weiter auf ihr Automobil angewiesen. Auf jeden Fall erregen die exorbitanten Benzinpreise die Gemüter von Umweltschützern und Verbrauchern. Wie sehen Sie es: Muss Benzin billiger oder teurer werden?
  1. #50

    Es sind nicht die Ärmsten, die Autos fahren!

    Zitat von husker Beitrag anzeigen
    Benzin muss billiger werden, ganz klar. Es kann einfach nicht sein dass die Haushalte an allen Ecken und Enden sparen müssen, nur um sich die Fahrt zur Arbeit etc. leisten zu können. Das ist ein drastischer Verlust von Lebensqualität überwiegend in den unteren Einkommensschichten und bei Familien.....
    Die unteren Einkommenschichten können sich ein Auto gar nicht leisten, denn Wertverlust, Festkosten, Treibstoff und Wartung eines Autos betragen durchschn. monatlich 1.000 Euro
  2. #51

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Die unteren Einkommenschichten können sich ein Auto gar nicht leisten, denn Wertverlust, Festkosten, Treibstoff und Wartung eines Autos betragen durchschn. monatlich 1.000 Euro
    Wer ein derartiges Auto fährt, verspürt beim Anblick der Benzinpreisschilder allenfalls Phantomschmerzen.
  3. #52

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Die unteren Einkommenschichten können sich ein Auto gar nicht leisten, denn Wertverlust, Festkosten, Treibstoff und Wartung eines Autos betragen durchschn. monatlich 1.000 Euro
    Wenn ich mir als nicht vom Geld gesegneter einen Gebrauchtwagen für einen Tausender kaufe (bzw. abstottere), dann gibt es auch kaum Wertverlust mehr. Für Klein- und Mittelklassewagen sind auch Versicherung und Steuer nicht besonders teuer.

    Ich weiß nicht wie sie auf 1000 Euro im Monat kommen, aber ich hatte mal als Azubi einen Renault Twingo und der hat definitiv keinen Tausender gekostet.

    Viele arbeitende Menschen brauchen schlicht ein Auto, weil bei ihnen keine Bahn fährt, weil sie zur Frühschicht arbeiten wo noch kein ÖPNV fährt, weil sie mehrere Kunden pro Tag anfahren müssen, weil sie diverse Lasten transportieren müssen etc.

    Gerade die sind die Gekniffenen bei diesen Benzinpreisen.

    Dem Millionario der am Wochenende seinen Porsche auf der Autobahn ausfährt, was hier als Feindbild an die Wand gemalt wird um solche Steuern zu rechtfertigen, dem macht der Preis gar nix aus.
  4. #53

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Die unteren Einkommenschichten können sich ein Auto gar nicht leisten, denn Wertverlust, Festkosten, Treibstoff und Wartung eines Autos betragen durchschn. monatlich 1.000 Euro
    Das ist Unsinn.

    Nicht wenige ALG-2-Bezieher fahren ein eigenes Auto, und das ist nicht unbedingt viel teurer als ein Monatsticket für den ÖPNV, erschließt aber weitaus größere Freiheiten, die ganz extrem für Lebensqualität stehen.

    Bei einem alten Gebrauchtwagen gibt es praktisch keinen Wertverlust mehr. Die Wartung wird in Eigenarbeit geleistet, so dass nur wenige Kosten für Ersatzteile und Verschleissmaterial anfallen. Die Kosten können problemlos ganz deutlich weit unter 100 €/Monat gehalten werden.
  5. #54

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Die unteren Einkommenschichten können sich ein Auto gar nicht leisten, denn Wertverlust, Festkosten, Treibstoff und Wartung eines Autos betragen durchschn. monatlich 1.000 Euro
    Hab hier grade meinen Zweitwagen im Blick..
    Anschaffung mit 2 Jahren TÜV, Anmeldung, etc. knappe 1000,-€.
    Versicherung (30%) 200,-€/a, Steuer 100,-€/a.

    Wenn ich nichts dran mache und auch nicht fahre, ihn aber nach 2 Jahren verschenke, Fixkosten 60,-€/m.
    Lege ich da 40,-€/m drauf, kann ich für insg. 100,-€/m 350km/m fahren..
    Für 180,-€/m schon über 1000km.
  6. #55

    Treibstoff selber generieren

    Die sogenannte Abhängigkeit vom Öl ist eine Abhängigkeit, die mit soliden technischen Lösungen beendet werden kann.

    Im Ergebnis profitiert Binnenmarkt, ob nun mit oder ohne EU Partner.

    Es gibt ein ganzes Bündel technischer Wege zur Herstellung benötigter gasförmiger und flüssiger Treibstoffe.

    Sowohl Mittelstand als auch Industrie können liefern.

    Die Investitionen können aber nur dann lohnend und somit sinnvoll sein, wenn die Politik die geeigenten Rahmenbedingungen solide festzurrt.

    Weiterhin ist eine Harmonisierung mit dem teilweise kontraproduktiven EEG dringend notwendig.

    ***

    Anders als in den Massenmedien und von weiten Teilen der Politik verkündet, sind es mitnichten Gründe der Machbarkeit, des Umweltschutzes oder mangelnder Technik, die dem entgegenstehen.

    Tatsächlich ist der wesentliche Grund für die kaum stattfindende Umsetzung, daß die Lieferanten des Öls einen unglaublichen Einfluß auf alle Bereiche der Energiedebatten nehmen und an allen Ecken, auch und gerade dort wo man es nicht vermutet, den Trend zum dauerhaft festgelegten weiteren Bezug des fossilen Öls festzurren.

    So wie es ist sind die Verbraucher völlig chancenlos.

    Wenn der Verbrauch in Liter sinkt, wird der Preis pro Liter dementsprechend steigen.

    ***

    Nur eine klare Politik des Wandels hin zur Eigenproduktion und Verteilung der Besitzverhältnisse kann dem Spuk dauerhaft ein Ende setzen.

    Wichtig ist dabei sich nicht in die Irre führen zu lassen. Die Ölmultis setzen alle Hebel an, um an allen Fronten Lobbyarbeit für ihr Geschäftsmodell zu betreiben.
  7. #56

    Teilweise haben Sie Recht

    Zitat von syracusa Beitrag anzeigen
    Bei einem alten Gebrauchtwagen gibt es praktisch keinen Wertverlust mehr. Die Wartung wird in Eigenarbeit geleistet, so dass nur wenige Kosten für Ersatzteile und Verschleissmaterial anfallen. Die Kosten können problemlos ganz deutlich weit unter 100 €/Monat gehalten werden.
    Mit etwaas Glück und Geschick geht das.

    Leider sorgt die Politik da für weiteren Verdruss durch überzogene Vorschriftenfluten, die die Kosten für ältere Autos unsinnig hochtreiben.

    Mit dem Vorwand Klimaschutz oder Umweltschutz werden alte Autos systematisch vergrämt.

    Dies mag vielen Interessen dienen, abeer es dient sehr wenig den weniger betuchten Leuten, die einfach ihren Alltag gestalten wollen.
  8. #57

    Ein Glück das auf Sie keiner hört....

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Gäääähn. Ich hatte eben Preise nach PS vorgeschlagen. Soll ich Ihnen nun auch noch meine Benzinpreisvorschläge gestaffelt nach Hubraum verklickern?
    Bitteschön - das schüttel ich doch nur so ausm Ärmel:
    - bis 500 cm3 50 Cent/Liter
    - 500 bis 1000 cm3 1,50 Euro/Liter
    - 1000 bis 1300 cm3 2,50 Euro/Liter
    - 1300 bis 1600 cm3 5,00 Euro/Liter
    - 1600 bis 2000 cm3 8,00Euro/Liter
    - über 2000 cm3 10,00 Euro/Liter
    Zufrieden?
    Quark in Tüten.

    Und Sie überprüfen die cm3 der PKW's an den Tankstellen?
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  9. #58

    Zitat von husker Beitrag anzeigen
    Benzin muss billiger werden, ganz klar. Es kann einfach nicht sein dass die Haushalte an allen Ecken und Enden sparen müssen, nur um sich die Fahrt zur Arbeit etc. leisten zu können.
    Das Benzin muss teurer werden. Deutschland hat ein gutes ausgebautes Nahverkehrnetz und diese Kosten können auch abgesetzt werden. Die wenigsten Arbeitnehmer benötigen ein Auto um zur Arbeit zu kommen. Das Benzin ist in Deutschland nur deshalb so preiswert, weil die Autolobby zu viel Einfluss auf die Politik hat. Deswegen gibt es auch noch keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen.
  10. #59

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen

    Leider sorgt die Politik da für weiteren Verdruss durch überzogene Vorschriftenfluten, die die Kosten für ältere Autos unsinnig hochtreiben.
    Hier sollten Sie mal bitte konkreter werden.
    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    Mit dem Vorwand Klimaschutz oder Umweltschutz werden alte Autos systematisch vergrämt.
    Soweit wie ich weiß, Sie doch aber auch, gibt es bisher nur in "auserwählten Großstädten" eine Umweltzone und nicht in ländlichen Gebieten.

    Und solange ein PKW die Abgasuntersuchung und TÜV übersteht entsprechen die von Ihnen angesprochenen "Gängelungen" nicht der Realität.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.