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Muss Benzin billiger – oder teurer werden?

Weil die Spritpreise in Deutschland derzeit Rekordhöhen erreichen, lassen immer mehr Menschen ihr Auto stehen und benutzen öffentliche Verkehrmittel oder Fahrräder. Viele aber sind weiter auf ihr Automobil angewiesen. Auf jeden Fall erregen die exorbitanten Benzinpreise die Gemüter von Umweltschützern und Verbrauchern. Wie sehen Sie es: Muss Benzin billiger oder teurer werden?
  1. #180

    Zitat von tom_hwi Beitrag anzeigen
    Ach ja, damit man noch ein paar Milliarden Euro mehr in das Faß ohne Boden Griechenland pumpen kann.
    Übrigens, die Mineralölsteuer gibt es in Deutschland nicht mehr. Die heißt jetzt offiziell Energiesteuer.
    Toll, dem Erfindungsreichtum der Deutschen sind keine Grenzen gesetzt. Es heisst auch nicht mehr Arbeitsamt sondern Arbeitsagentur.
    Natürlich kann man auch die "Energiesteuer" erhöhen.
    Die sollte erhöht werden, nicht um Griechenland, bzw. den Banken zu retten, sondern für Städten in Deuschland, damit die ihrer Strassen ausbessern können.
    Fazit: Das Benzin in Deutschland ist viel zu preiswert.
    € 2,50 für einen Liter wäre angemessen.
  2. #181

    Muss BEnzin billiger - oder teurer werden?

    Zitat von rase Beitrag anzeigen
    Wer sich auf deutschen Straßen aufmerksam umsieht, muss zu dem Schluss kommen, dass Benzin und Diesel immer noch zu preiswert sind. Es sind zu viele Autos mit sehr hohem Verbrauch unterwegs, es wird ohne Grund zu schnell gefahren, es wird unsinnig viel verbraucht, allein aufgrund falscher Fahrgewohnheiten. Den Mineralölgesellschaften soll ein Riegel gegen beliebige Preiserhöhungen und -schwankungen vorgeschoben werden. Die Steuern für Treibstoff müssen höher werden. Als Ausgleich sollte Vielfahrern, die beruflich viel unterwegs sind, steuerliche Entlastungen gewährt werden. Es müssen weitere Anreize zur Senkung des Verbrauchs geschaffen werden, was auch zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und langfristig zur Erhaltung der Lebensqualität auf der Erde führt.

    Mein Gott, Walter! Vielleicht sollten Sie sich mal auf afrikanischen Straßen umsehen oder indischen oder amerikanischen Straßen? Die Horizonterweiterung könnte nichts schaden. Was ist ein Gros der Deutschen doch querulatorisch und neidisch unwissend.
    Sicher sind Sie Sozialhilfeempfänger, denn wie die Tabaksteuer ist auch die Benzinsteuer ein Killer für die Steuereinnahmen und man kann bei den kleinkarierten Menschen in deutschen Landen nur noch verwundert über das "großartige" betriebswirtschaftliche Wissen sein.
    Die Einnahmen aus der Tabaksteuer , die nciht mehr vorhanden sind, werden selbstverständlcih auf andere Artikel umgelegt - und so wäre es auch beim Benzin etc., aber das merkt jemand, der von den Steuern der anderen Bürger lebt ja nicht.
  3. #182

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man auch die "Energiesteuer" erhöhen.
    Die sollte erhöht werden, nicht um Griechenland, bzw. den Banken zu retten, sondern für Städten in Deuschland, damit die ihrer Strassen ausbessern können.
    Fazit: Das Benzin in Deutschland ist viel zu preiswert.
    € 2,50 für einen Liter wäre angemessen.
    Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung müssen die deutschen Autofahrer an den Staat zwei- bis viermal so viel Geld zahlen, wie für das Straßennetz eigentlich nötig wäre. Autofahrer zahlen zu viel für Straßen - DIW-Studie enthüllt - N24.de
    Wie wäre es, wenn man die vorhandenen Steuereinnahmen effizienter für den Straßenbau verwenden würde?
    Was macht sie daher so sicher, dass man die von ihnen angemahnten Steuermehreinnahmen tatsächlich für den Straßenbau verwenden würde?
    Wo kommt eigentlich der "angemessene" Preis von 2,50€/l her? Gibt es da belastbare Zahlen oder ist das mal wieder nur so eine Zahl in den Raum geworfen?
  4. #183

    Zitat von tom_hwi Beitrag anzeigen
    Wo kommt eigentlich der "angemessene" Preis von 2,50€/l her? Gibt es da belastbare Zahlen oder ist das mal wieder nur so eine Zahl in den Raum geworfen?
    Tja, ist doch ganz einfach, wenn man mal drüber nachdenkt.
    Aus dem Zustand der klammen Staatskasse.
    Ich denke Deutschland hat mittlerweile 2,1 Billionen Euro Schulden und viele Kommunen sind definitiv pleite.
    Auch heute schon ist der Steueranteil des Preises höher als die Erzeugerkosten, da kann man noch reichlich draufsatteln.
  5. #184

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Tja, ist doch ganz einfach, wenn man mal drüber nachdenkt.
    Wenn ich mal einfach darüber nachdenke, ergeben sich ungeahnte Einsparpotentiale, die man unter anderem im Schwarzbuch der Steuerzahler nachlesen kann.
    Auch die vielen Steuervergünstigungen, die besonderes die Reichen in den letzten Jahren durch verfehlte Politik geschenkt bekamen, kann ich da ausführen. Wenn man das sieht, scheinen wir noch zu viele Steuereinnahmen zu haben. Naja, wir haben ja auch kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabeproblem. Trotz der gestiegenen Steureinnahmen hat man immer noch eine Neuverschuldung.
    Im übrigen sind durch die hohen Benzinpreise über die prozentuale Mehrwertsteuer 2 Milliarden Euro mehr in die Kassen des Finanzministers geflossen. Ich konnte aber nirgens eine erhöhte Bautätigkeit auf unseren Straßen feststellen.
    Unter diesen Bedingungen wäre man ja mit dem Klammerbeutel gepudert, hier höhere Energiesteuern zu verlangen. Die würden nämlich niemals in die Sanierung der Straßen fließen.
  6. #185

    Zitat von tom_hwi Beitrag anzeigen
    Wenn ich mal einfach darüber nachdenke, ergeben sich ungeahnte Einsparpotentiale, die man unter anderem im Schwarzbuch der Steuerzahler nachlesen kann.
    Vergessen wir es, es gibt auch noch andere Gründe den Preis zu erhöhen.
  7. #186

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Vergessen wir es, es gibt auch noch andere Gründe den Preis zu erhöhen.
    Gehen die Argumente aus? Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber der Benzinpreis geht auch ohne Steuererhöhungen nach oben, weil deren Grundstoff Rohöl einen endlichen Rohstoff darstellt.
    Es würde daher viel mehr Sinn machen, die Steuereinnahmen aus dem Spritverkauf in die Entwicklung und Etablierung erneuerbarer Treibstoffe zu stecken, als sie in marode Banken zu pumpen. Da man dafür nie genug Geld hat, würden weitere gedachte Energiesteuererhöhung auch wieder in den maroden Banken landen und nicht, wie von ihnen erhofft, in die Sanierung der Straßen.
  8. #187

    Zitat von tom_hwi Beitrag anzeigen
    Gehen die Argumente aus? Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber der Benzinpreis geht auch ohne Steuererhöhungen nach oben, weil deren Grundstoff Rohöl einen endlichen Rohstoff darstellt.
    Es würde daher viel mehr Sinn machen, die Steuereinnahmen aus dem Spritverkauf in die Entwicklung und Etablierung erneuerbarer Treibstoffe zu stecken, als sie in marode Banken zu pumpen. Da man dafür nie genug Geld hat, würden weitere gedachte Energiesteuererhöhung auch wieder in den maroden Banken landen und nicht, wie von ihnen erhofft, in die Sanierung der Straßen.
    Mir gehen die Argumente nicht aus. Es gibt z.B. meines Erachtens viel zu viele und zu PS - starke Autos auf, nicht nur deutschen Strassen, das ist nicht gut für die Umwelt. Trotzdem habe ich keine Lust mehr mit Ihnen DIESbezüglich zu diskutieren, weil wir im Grunde offensichtlich die gleiche Meinung haben. Sanierung von Strassen ist auch nicht mein Hauptargument im Gegenteil, bei weniger Autos braucht man auch weniger Strassen. Ersparen Sie mir bitte, dass Sie jetzt den Beitrag von mir bringen, in dem ich die Sanierung von Strassen angesprochen hatte.
  9. #188

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Es gibt z.B. meines Erachtens viel zu viele und zu PS - starke Autos auf, nicht nur deutschen Strassen, das ist nicht gut für die Umwelt.
    Eine Reform des Dienstwagenbesteuerung würde hier zielführend sein. Derzeit werden nämlich die größten PS-Dickschiffe steuerlich besser gestellt, als kleinere PS ärmere Autos.
    Dienstlimousinen der Luxusklasse erhalten Subventionen von bis zu 59 Prozent, was für den "Marktführer" Maybach 62 Zeppelin (Listenpreis: 563.108 Euro) bedeutet, dass der Staat dem stolzen Besitzer mit über 330.000 Euro unter die Arme greift. Wer sich einen Mercedes S-65 AMG L (Listenpreis: 229.789 Euro) leistet, erhält bis zu 135.000 Euro, der gewerbliche Halter eines VW Phaeton V8 (Listenpreis: 99.600 Euro) immerhin noch bis zu 70.500 Euro. Umwelthilfe fordert Reform der Dienstwagenbesteuerung Richtung Klimaschutz - Klima & Wirtschaft - Mobilität - CO2-Handel.de - Das Info-Portal zum Emissionshandel und Klimaschutz Die ganze Sache kostet dem Steuerzahler satte 5,5 Milliarden €.
    Würde man das Gesetz reformieren, würden jede Menge Steuern gespart und durch dann wieder PS ärmere Autos jede Menge für die Umwelt getan.
    Dagegen würden man diese stolzen Besitzer von Dienstlimousinen der Luxusklasse wohl kaum mit höheren Spritpreisen vom Kauf solcher Autos abhalten. Den höheren Spritpreis kann sich dann aber der Pendler nicht mehr leisten, so dass er dann womöglich arbeitlos wird und über Arbeitlosengeld und Hartz IV die vorherigen Mehreinnahmen über Gebühr wieder abbaut.

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Trotzdem habe ich keine Lust mehr mit Ihnen DIESbezüglich zu diskutieren, weil wir im Grunde offensichtlich die gleiche Meinung haben.
    Stimmt, in der Sache sind wir uns einig, nur der Weg dahin scheint etwas unterschiedlich.
  10. #189

    Ich habe ...

    Zitat von tom_hwi Beitrag anzeigen
    Wollen Sie jetzt ernsthaft jeden Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor ersetzen? Schon das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 1 Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, scheint gelinde gesagt, sehr ehrgeizig und kaum umsetzbar.
    Wir haben den Umstieg auf alternative Antriebssysteme verschlafen, da man zu lange am Verbrennungsmotor festgehalten hat. Somit bleibt in der Übergangszeit nur, die vorhandenen Verbrennungsmotoren mit alternativen Treibstoffen zu betreiben.
    gerade ein Elektrofahrzeug auf die Straße gebracht. Spart mir 2.400€ an Sprit pro Jahr. Es geht schon, wenn man nur will (und kein Mieter ist).


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