Weil die Spritpreise in Deutschland derzeit Rekordhöhen erreichen, lassen immer mehr Menschen ihr Auto stehen und benutzen öffentliche Verkehrmittel oder Fahrräder. Viele aber sind weiter auf ihr Automobil angewiesen. Auf jeden Fall erregen die exorbitanten Benzinpreise die Gemüter von Umweltschützern und Verbrauchern. Wie sehen Sie es: Muss Benzin billiger oder teurer werden?
Wollen Sie jetzt ernsthaft jeden Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor ersetzen? Schon das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 1 Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, scheint gelinde gesagt, sehr ehrgeizig und kaum umsetzbar.
Wir haben den Umstieg auf alternative Antriebssysteme verschlafen, da man zu lange am Verbrennungsmotor festgehalten hat. Somit bleibt in der Übergangszeit nur, die vorhandenen Verbrennungsmotoren mit alternativen Treibstoffen zu betreiben.
Ich stimme Ihnen insoweit zu, dass auch die Elektrofahrzeuge, die die Bundesregierung meint, auch keine Zukunft haben.
Sie basieren auf der Dinosauriertechnik Batterien.
Ich sehe die Zukunft in Fahrzeugen, die die elektrische Energie gleich selbst erzeugen: Fahrzeuge mit Brennstoffzellen und Elektroantrieb.
Leider gibt es noch keine preisgünstige Variante für Massenproduktion. Sie wird es auch bei den relativ günstigen Ölpreisen so schnell nicht geben.
Tja, auch bei relativ hohen Ölpreisen wird sich die Brennstoffzelle nicht wirklich durchsetzen können.
Die Kosten für 1 KW liegen mir der Brennstoffzelle derzeit bei 5000-20000 €. Im Vergleich zu unter 100 € für einen Verbrennungsmotor sind die Kosten einfach zu hoch, um wirklich konkurrenzfähig zu sein.
Es mag ja sein, dass die Kosten in Zunkunft mit bahnbrechenden Erfindungen deutlich gesenkt werden, aber der Verbrennungsmotor mit alternativen Treibstoff wird in Zukunft wohl sehr lange noch eine preisgünstigere Alternative zum Mineralöl bleiben.
...wer diese Preise bezahlen muss. Es gibt einen Spruch: Mit vollen Hosen ist gut stinken. Wenn ich nicht auf das Auto angewiesen bin, kann ich natürlich dafür plädieren, die Preise steigen zu lassen.
Für viele Menschen gibt es aber keine Alternative. Für mich vielleicht schon, aber ich wäre dann statt 15 min gut 60 min unterwegs, dem ÖPNV sei Dank. An meine letzte Fahrt mit der deutschen Bahn erinnere ich mich nur mit Schrecken. Verspätungen und Defekte prägten das Bild.
Und dem Finanzminister schmeckt es sicher nicht, wenn die Menschen ihr Auto stehen lassen. Aber sicher gibt es eine Möglichkeit, sich das Geld auf anderem Wege zu holen. Am Einfallsreichtum unser Politiker habe ich diesbezüglich keine Zweifel.
Das Elektroauto ist sicher noch keine Alternative, die Brennstoffzelle lässt auf sich warten. Und die Industrie hat kein gesteigertes Interesse an neuen Technologien, lässt sich doch mit den alten offensichtlich noch immer gutes Geld verdienen...
Wenn ihnen Benzin zu teuer ist, spenden sie doch den restlichen Teil an die Mineralölkonzerne. Die freuen sich sicher über die unverhofften Geldregen.
Sicher sehen die vielen Pendler die Sache nicht so locker wie sie. Wohl doch wieder die Fahrradfraktion, für die die Benzinpreise nie hoch genug sein können.
Ich persönlich würde mich schon freuen, wenn die Benzinpreise aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage entstehen würden und nicht, wie aktuell von einem Oligopol bestimmt , einen systembedingt viel zu hohen Spritpreis generieren.