Die Preise für Milch sind weiter unter Druck. Der Preis, den die Bauern erzielen, sinkt weiter, der Verbraucher zahlt weniger, aber wie sieht die Zukunft aus? Welchen wären Sie bereit für frische Milch zu zahlen?
Interessante Sichtweise ... etwas realitätsfern, aber hat einen gewissen Unterhaltungswert :-)
Bei einer totalen Streichung aller Subventionen in der Landwirtschaft würde sich das Problem schnell lösen - die Betriebe, die nicht wirtschaftlich und gewinnorientiert produzieren können, selektiert der Markt schnell von ganz alleine aus.
Auch bei Banken und Automobilherstellern sind staatliche Zahlungen reine Verschwendung von Steuermitteln. Diese sogenannte Krise ist eine zyklische Erscheinung, die den Markt bereinigt - die Geschichte der Wirtschaft wiederholt sich .
Stampft doch endlich diese unmoralische Milchwirtschaft ein. Dass sich dieses Grauen so lange hält, ist mir echt übel. Milch ist gesund? Von wegen! Ich kenne kein adultes Tier, dass die Milch einer fremden Spezies trinkt. Nur wir sind so blöd. Nicht derjenige mit einer Lactoseintoleranz ist krank, sondern alle diejenigen, die diese Intoleranz nicht haben. Und bei Behaltung der Milchwirtschaft bin ich dafür, dass man gleiche moralische Maßstäbe an Tierrechten wie bei Menschen anlegt. Alle Mütter sollten sofort nach Geburt von ihren Kindern getrennt werden, denn nur das ist die Ursache für eine langanhaltende und hohe Milchproduktionsleistung der Kuh. Bei uns Menschen werden bei Brustkrebs Chemo und Ambutationen angewendet, während bei Kühen dieser Krebs produziert wird.
Ich verstehe diese ganze Aufregung nicht: im Wirtschaftsleben heisst es sonst: "Nachfrage bestimmt den Preis"; dem zu folge ist entwedre die Nachfrage zu niedrig nach Milch oder das Angebot zu groß.
Das aber wollen viele nicht hören, zumal sehr oft Existenzen davon abhängen. Ein Beleg mehr, dass die Agrarpolitik mit ihren staatlichen Interventionen auch nicht funktioniert. Evtl. würde es vielen Bauern wirklich helfen, wenn sie frei nach Marktmechanismen arbeiten könnten
Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Mehr ist dazu doch nicht zu sagen?!
Das ist gar keine schlechte Idee, aber wer soll das umsetzen und wie wird der Überschuss gerecht verteilt?. Allerdings dürften € 1,50 doch etwas überzogen sein (wir trinken viel Milch). Soviel fordern die Landwirte ja gar nicht. Alles, was sie verlangen, ist ein gerechter und angemessener Preis. Was ist daran so schlimm?
Es ist ja nicht so, dass unsere Landwirte auf Teufel komm raus Milch produzieren. Jeder hat ein bestimmtes Kontingent, und darauf hat der Landwirt seine Kalkulation und seine Investitionen aufgebaut. Wenn dann plötzlich der Milchpreis einbricht, haben unsere Landwirte idR überhaupt keine Chance, das irgendwie auszugleichen. Aus welchem Grund sollte ein Landwirt bereit sein, für jeden produzierten Liter Milch Geld zuzuschießen. Wenn er also das Problem nicht aussitzen kann, ist er gezwungen, seinen Betrieb dicht zu machen. Toll. Wir brauchen doch unsere Bauern gar nicht. Es gibt doch eh so viele im billig produzierenden Ausland. Also machen wir die unseren alle platt. Ich bin davon überzeugt, das wird uns allen nochmal leid tun. Für mich ist klar, die Bauern sind ein Opfer der Globalisierung und von schlechter Politik. Es geht auch nicht nur einfach um billige Milch, es geht um Existenzen und Schicksale. Um unsere Mitmenschen und Nachbarn.
Ich für meinen Teil bin sehr gerne bereit, einen fairen Preis für ein gutes Produkt zu bezahlen. Und ich bin mir sicher, dass sehr viele Verbraucher genauso denken
Was kostet Milch in Deutschland eigentlich? In Irland lag der Preis fuer 2 Liter Frischmilch bei 1.19 Euro bis vor 1.5 Jahren. Dann ist er sprunghaft auf 1.65 Euro angestiegen und zwar bei allen Supermarktketten (Tesco, Aldi, Lidl, Dunnes etc) mit der Begruendung, dass die Nachfrage in Asien deutlich gestiegen sei (obwohl 95% der Asiaten Milch durch Enzeume nicht abbauen koennen, glaube ich). Ich glaube eher das da ne Preisabsprache vorliegt als Angebot und Nachfrage.
Da gibt es nur einen kleinen Haken. Durch die Milch der Kuh sind viele Landstriche für den Menschen erst bewohnbar und Grünland für den erst nutzbar geworden. Wenn sie in Norddeutschland wohnen und keine Milch mögen, ernähren Sie sich dann von grünem Gras? Wird man von Moral eigentlich satt?
Sie sprechem mir aus der Seele. Diese Ganoven pressen ihre Tiere bis auf den letzten Tropfen aus und sind zu faul und geizig, ihnen etwas Lebensfreude oder Bewegung auf den riesigen Wiesenflächen rund um die Nutztierkerker zu gönnen. Noch nicht einmal die Kälber dürfen sich mal austoben oder die Natur spüren. Von mir aus können die Bauern, die wie oben beschrieben verfahren (und das sind bei mir in der Nähe alle) an in ihrer Drecksbilligmilch ersaufen.