Erst Griechenland, dann Portugal und Spanien - schließlich Italien und Irland? Die Krise hat die Staatsschulden und Zinsen von fünf EU-Problemstaaten so bedenklich in die Höhe getrieben, dass es Ökonomen graut. Kann Europa das Desaster noch abwenden? Was müssen die verflixten Fünf tun?
Wenn man den bevorstehenden Untergang des Abendlandes, pardon natürlich des Euros, oft genug unreflektiert beschwört und nachbetet - dann wird er kommen.
Selbsterfüllende Prophezeihung.
Der Euro ist nicht "das Gelbe vom Ei" - nur verglichen mit den Anderen immer noch "sau stark".
Es wird kein Geld nachgedruckt, es werden nicht Kredite "für lau" rausgegeben und der Wechselkurs richtet sich nach den Märkten.
Wenn jetzt die Verantwortlichen die Nerven behalten - haben wir zumindest US-Dolar, Yen und GB-Pfund auf Jahre "abgehängt".
Sie meinen wir sind die Schönsten unter den Loosern.
Es ist auch in Deutschland üblich, dass Kredite aufgenommen werden, um alte Kredite abzulösen (das nennt sich dann - Kredite werden zurückgezahlt) und die Zinsen zu zahlen. Das hört sich irgendwie nach pleite an.
Ich wusste gar nicht, dass man da jetzt schon unterscheidet in:
ein bisschen mehr zahlungsunfähig und ein bisschen weniger zahlungsunfähig.
Welchen Sinn hat eigentlich diese alarmistische Panikmache? Wieso sollte der Euro solche Anfechtungen nicht überstehen können?
Die EZB hat doch für jeden offensichtlich versagt. Alles Pulver verschossen, ist reine Gelddruckerei. Doch, sie schenkt Banken Geld, sie verleiht zu geringerem Zinsen als die von ihr anerkannte Inflation, m.a.W.- noch nicht einmmal die EZB will den Euro. Die EZB hat in jedem Jahr ihre Ziele verfehlt.
Der Euro ist instabil, das sagen jetzt Schäuble, aber auch Weber und Co..
Das beweisen Bankenkrise und Länderpleiten, Vertrauensverlust und Maastrichtbruch.
Trichet zurücktreten, sofort. Raus aus der Villa in Kronberg und Hausverbot im EZB-Gebäude. Zinsen sofort hoch und zwar massiv.